Flugloch beim Nicot-Boden

  • JaKi

    Ein Schräubchen rein, durch das Brett, in den Bock vielleicht?


    Schneidest Du Flügel, oder hast Du einen anderen, bestimmten Grund für die bodenlangen Bretter? Nur mal Ausprobieren?

    In den Boden vielleicht, mal schauen. Ich will da eigentlich ungern was abschrauben, weil man die Nicot Böden und Böcke im Original recht sorgenfrei anpacken kann, ohne Verletzungsgefahr.


    Ich Schneide zZ keine Flügel. Mir geht es vor allem in der Durchlenzung um die Bienen, die es nicht mehr in die Kiste schaffen und die Ressourcen, die sie mitbringen. Und wenn sie durch neue Flugbienen ersetzt werden müssen, sind dann ja weniger Pflegebienen da.

  • Ich habe Beer nicht gelesen. Was findet er gut, bodenlange Flugbretter oder alle Bienen im Stock?

    Bodenlange Flugbretter. Denn die Bienen die nicht zurück kommen sollen die kommen auch nicht mehr zurück. Das haben die sich ganz alleine ohne unserer Hilfe ausgedacht. ;) Deswegen fliegen die ja auch in der Regel aktiv aus um zu sterben.

  • Ich will da eigentlich ungern was abschrauben, weil man die Nicot Böden und Böcke im Original recht sorgenfrei anpacken kann, ohne Verletzungsgefahr.

    Ich bin von Holzböcken ausgegangen. In den Nicotkram würde ich auch nix schrauben wollen, zumindest nicht in die 'Sichtflächen'.

    Ist aber nur meine persönliche Pingeligkeit, die sowieso nicht auf Dauer zu halten ist 😉


    Was (für mich!) allerdings durchaus okay wäre:

    schlichtes, langes Brett über die gesamte Bodenbreite (Aussenmass), das an den Seiten Leisten angetackert hat, die nach oben etwas überstehen.

    Die Leisten werden dann von aussen an den Boden geschraubt, und zwar da, wo diese Hohlkammern sind (vorne aussen, beim Nicot-Flugbrettchen). Eine Schraube pro Seite, an der gleichen Position.


    Die Löcher sieht und fühlt man nicht, wenn das Flugbrett wieder weg ist.

    Hätte den Vorteil, dass die Schrauben gleichzeitig als Drehpunkt fungieren, um den das Flugbrett (oder eher Hochlaufbrett?) geneigt werden kann, und somit immer passt, egal wie hoch die Beute steht.


    Man müsste nur n bisschen rumprobieren, um einen halbwegs vernünftigen Spalt zwischen Brett und Boden hinzubekommen.


    Volle Breite, bodentief, da geht Dir nicht ein Bienchen mehr verloren 😆

    Falls Du das Flugloch aussermittig hast, kannste ja auch mal die Hälfte der Konstruktion ausprobieren, dann halt nur an einer Seite montiert.

    Könnte reichen, muss ja nicht viel halten. Spätestens mit ner Maschinenschraube, Flügelmutti... Ach, Kanonen auf Spatzen.


    Ich bin froh, dass ich mit den Nicot-Stummelchen zufrieden bin. Ich finde, da sieht man einfach mehr, als so ganz ohne Flugbrett. Billig unter die Vorderkante des Bodens geklemmte Sperrholzbrettchen hatte ich davor eine Weile, die hatten für mich aber keinen grossen Mehrwert (was die Beobachtungen darauf betrifft).


    P. S.:

    Bonus-Idee für alle, die sich durch meinen langen Beitrag gekämpft haben:

    Brett einfach anlehnen und vorne mit 2 Heringen am Boden festpinnen 🤷🏻‍♀️

  • Bodenlange Anflugbretter sorgen auch dafür, das die Nackschnecken es sich in der Beute bequem machen.


    Liebe Grüße Bernd.

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • ;) Man könnte meinen, da ist der Heimwerker King am Werk!

    Ich sehe, Du hast noch nicht genug Bienen... :)

    Ich?

    Ich bin nicht der Heimwerker-King, nee.

    Eher die Handwerker-Queen.

    Schreinerin. Weiss auch nicht, wie mir das passieren konnte.


    Aber Du hast Recht, wenn mich jemand fragt, wie viele Völker ich hab, sag ich am liebsten: eins zu wenig 😬


    Persönlich hab ich gar kein Interesse an Flugbrettern mit Bodenkontakt, wollte nur den armen JaKi mit meiner umfassenden Weisheit beeindrucken 🌟