Flugloch beim Nicot-Boden

  • Hallo ihr Lieben! Ich stelle derzeit meine Imkerei von 9er Zander um auf 10er Dadant. Die Böden sollen Nicot-Böden werden. Fraglich ist für mich jedoch die Handhabung des Fluglochs.


    Wer von euch nutzt die Böden und auch die plastik-Schieber?


    Wie macht ihr das im Winter? Wie macht ihr das mit Jungvölkern (enges Flugloch)? Wieder Schaumstoff wie sonst? Habt ihr Holzkeile in passenden Größen gebaut? Oder ein Sammelsurium an Plastik-Schiebern?


    Im Dadant sitzt das Volk ja an einer Zargenwand. Die andere Seite vom Flugloch zu oder auf?


    Gibts eigentlich auch Anflugbretter für die Böden?


    Fragen über Fragen :-) ich hab schon einiges zu den Böden hier gelesen. zB. diesen Faden hier: Nicot Boden für Zander


    So richtig schlau bin ich noch nicht und freue mich schon auf eure Antworten!


    Grüße Simon

  • Hallo Simon,

    wir haben die Nicot Böden unter Zadant Zargen. Da sitzen sie auch auf einer Seite

    Am Flugloch haben wir die weißen Fluglochverschlüsse. Auf die Idee eine Seite ganz zu verschließen sind wir noch gar nicht gekommen. Wenn es warm genug ist dass sich ungebetene Gäste einstellen, dann sind die Bienen auch parat um sich zu verteidigen. Wenn es kalt ist, dann geht es eigentlich nur noch gegen Mäuse. Die bleiben beim weißen Schieber draußen. Zuverlässig.

    Anflugbretter gibt es meines Wissens keine. Aber der Boden steht ja fünf Zentimeter hervor, das sollte zum landen eigentlich reichen. Ansonsten können sie auch auf der Palette landen und hochlaufen.


    Grüße

    Peter

    Man kann ohne Bienen leben, aber wie halt.

  • Es gibt den Nicotböden auch als geschlossene Böden, dann kannst du dir den Schieber sparen.


    Das Flugloch hinter dem Schied zumachen macht schon Sinn, vor allem im Spätherbst.


    Anflugbrett ist fest am Boden dran, es gibt aber auch den schwarzen Boden ohne Anflugbrett.

  • Die ideale Fluglochgrösse beträgt gemäß Tom Seeley 5 cm2. Ich habe deshalb ausgenommen von 6 Öffnungen nebeneinander alle anderen Öffnungen abgeklebt. Du kannst auch gleich den Fluglochkeil von Nicot nehmen, an dem Du die entsprechenden Öffnungen ausbrechen musst, da Du die Fluglochgrösse eigentlich nicht mehr verändern musst. Es gibt nur wenige Anlässe das Flugloch extrem zu verkleinern w.z.B. Räuberei oder bei der TBE. .Diese "perforierten" Fluglochkeile von Nicot verwendet auch der Reiner Schwarz, wie ich bei seinem heutigen Vortrag beim Binder sehen konnte. Anscheinend hat er die Zwischenstücke zwischen den einzelnen Öffnungen auch noch entfernt, so dass er dem Bienenvolk ein durchgängiges Flugloch bietet. Ich bin am überlegen meine Fluglochkeile entsprechend umzuarbeiten. Ausserdem verwendet er die geschlossenen Nicotböden. Sind etwas preiswerter und entsprechen der aktuellen guten imkerlichen Praxis eines geschlossenen Bodens. Seine Begründung war auch die problemlose Erkennung, ob das Volk den Boden sauber hält, also bzgl. Hygiene.

    Wenn Du kleine Änderungen vornehmen willst, dann ändere die Art und Weise, wie Du die Dinge ausführst.

    Wenn Du große Änderungen vornehmen willst, dann ändere die Art und Weise, wie Du die Dinge beurteilst.

  • Schwarz wandert aber nicht.


    Ich hab für meine Holzböden quadratische Wendekeile, wie Marko Bleise. Ich hab mir mal einen Nicot Boden zur Ansicht bestellt und überlege, ich die Öffnung so verkleinere, dass meine Wendekeile reinpassen.

    Imker seit Februar 2020
    12er DNM im Warmbau, ab 2021 10er DD

  • wenn du die Nasen des Mäuseschutzes entfernst, können Spitzmäuse durchkommen, dann besser eine extra Holzleiste mit 2 seitlichen Fluglöchern für die Saison.

    Preislich unterscheiden sich die beiden Böden nur ca 40ct bei unter 8€/Stück

  • Sind etwas preiswerter und entsprechen der aktuellen guten imkerlichen Praxis eines geschlossenen Bodens. Seine Begründung war auch die problemlose Erkennung, ob das Volk den Boden sauber hält, also bzgl. Hygiene.

    Helf mir mal von der Leitung, die Begründung kann ich so nicht greifen, hab allerdings auch die Böden nicht.

    Ich nutze offene Gitterböden, teilweise als hoher Wanderboden. Die habe ich erst gestern über die hintere Öffnung gecheckt, gibt Nicot so wohl eher nicht her.

    "aktuelle gute imkerliche Praxis" ??? Eher wohl eine Frage der persönlichen Präferenz und Betriebsweise.

  • Wie hast du die Holzklötze am Boden festgemacht?

    Oben an der Leiste, das Gewicht drückt die auf den Boden. In der Mitte der ist wichtig damit überall die 7mm sind und es nicht zu Mitte hin weniger durch krummen Boden werden.

    Bis bald

    Marcus

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, 8 Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN, Waage 401

  • Leute, ihr macht das schon wieder viel komplizierter als es sein muss! Bei belüfteten Böden braucht das Volk kein Flugloch das über die ganze Breite geht.
    Also könnt ihr irgendeinen von Nicot bei deren Böden verwenden. Grün für ganz flaches Flugloch gegen Vespa velutina, weiss normal, braun für eigene Ideen. So wie bei mir wo ich das Flugloch seitlich verlege. Und umgedreht ist das Flugloch perfekt fest verschlossen. Denn ich fahre meine Völker durch aus durch die Gegend ;-)

    Grenzen sind konstruiert. Was uns trennt und verbindet, wird von Menschen gemacht.