Warum ist eine Starkstromrührmaschine günstiger wie eine 230V Rührmaschine

  • Und mir hat der lokale Netzbetreiber an der Hotline erzählt' dafür bräuchte ich einen anderen Zähler, weil anderer Anschluss, damit sogar einen anderen ZählerKasten am Übergabepunkt .... usw.8|=O<X

  • 😂 Wie geil ist das denn?


    Hast du ihn mal gefragt, ob du für Deinen E-Herd in der Küche dann auch nen extra Zählerschrank brauchst?


    Sachen gibt 's...

    Erstes selbstständiges Bienenjahr mit vier WV in 12er Dadant mod.

  • Und mir hat der lokale Netzbetreiber an der Hotline erzählt' dafür bräuchte ich einen anderen Zähler, weil anderer Anschluss, damit sogar einen anderen ZählerKasten am Übergabepunkt .... usw.8|=O<X

    Was für ein Quatsch :)


    Das sind alles so Märchen. Das macht Dir jeder Elektriker für einen schmalen Taler :)

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Hallo Zusammen,

    es gibt imer noch Haushaltsanschlüsse die keinen Drehstromanschluss haben. Elektroherde kann man meist auch an 230 V betreiben. Es ist also durchaus sinnvoll einmal seine Zählertafel zu betrachten.

    Gruß Eisvogel

    Als ich mich zum imkern entschlossen hatte, fand ich mich ratlos vor diversen modernen Beuten-Systemen.

    Abbé Emil Warre 1948, 12. Auflage Bienenhaltung für alle, Übersetzt von Mandy Fritsche, 2010

  • Genau so ist es. Es gibt sogar bei einigen Häusern ein 3 phasiges Kabel ins Haus, aber nur ein Einphasenzähler/Einspeisung.

    Leider kann man das, wenn man es noch nicht gesehen hat zu heutigen Zeiten kaum glauben.

    Meistens handelt es sich jedoch im Bauten früherer Zeiten, ich lehne mich mal aus dem Fenster und sage vor 1960.


    Liebe Grüße Bernd.

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • Leider kann man das, wenn man es noch nicht gesehen hat zu heutigen Zeiten kaum glauben.

    In der Tat, ich dachte schlicht, der SB hatte keine Lust oder einfach Spaß dran HaroldBerlin hoch zu nehmen. Das Haus, in dem ich wohne ist Baujahr 1978, da gibt es unterputz zwar noch einiges an dreiadrigem Flachkabel, aber drehende Ströme sind glücklichwerseise vorhanden und auch nutzbar.

    Erstes selbstständiges Bienenjahr mit vier WV in 12er Dadant mod.

  • es gibt? (gab noch 2004/2005) im Osten Berlins in einigen Gebiete noch Hausanschlüsse mit 220V zwischen den Phasen- zwischen 2 Phasen 220V, statt 380V-Drehstrom von. Ein Gebiet in Kaulsdorf wurde vor 2-3 Jahren auf Drehstrom umgestellt, da musste die Hausinstallationen vom Elektriker geändert werden, bevor der Versorger dann die Hausanschlüsse auf 380V-Drehstrom umstellen konnte.


    Man misst an einer Steckdose also an beiden Leitern eine Spannung gegen Erde/Schutzleiter und nicht wie wir es kennen, das nur 1 Leiter 220V, der andere Null hat. Dazu kommt der Schutzleiter, der meist bei diesen Installationen

    nicht extra gezogen wurde.

    Die Folge- PowerLan-Vernetzung über Stromkabel funktionierte nicht.


    Dazu kommen alte Zählertafeln, die nicht für 3Ph ausgelegt waren und Sicherungsverteiler mit einer Reihe Schraubsicherungen statt den heute üblichen Installationsleisten in den Verteilern.

  • Und mir hat der lokale Netzbetreiber an der Hotline erzählt' dafür bräuchte ich einen anderen Zähler, weil anderer Anschluss, damit sogar einen anderen ZählerKasten am Übergabepunkt .... usw.8|=O<X

    Nun... Wenn der Netzbetreiber deine Anschlußdaten kennt, kann die Antwort durchaus ernst gemeint gewesen sein. Obwohl ich es mir kaum vorstellen kann, dass man dir dann nicht direkt eine Modernisierung nahelegt... Einerseits sicherer, andererseits nicht kostenlos.


    Ich kenne auch nur Drehstromzähler als Hauszugänge, allein schon weil einzeln installierte Durchlauferhitzer oder eben die schon erwähnten älteren Öfen/Herde früher meist nur mit 380V betrieben werden konnten. Was davon tatsächlich als Drehstrom genutzt wird oder werden kann, liegt am Hausbesitzer oder -eigentümer.


    Im mittlerweile leerstehenden Haus bei mir ggü. ist auch noch eines dieser gefährlichen 1950er Jahre Stromnetze ohne FI in Betrieb gewesen... Wenn man sie nicht an den alten Zählern oder den Keramik-Schraubsicherungen erkennt, dann spätestens an den wie Spaghettitöpfen vollgeproppten Verteilerdosen mit etlichen Verschleifungen, Lüster- oder Wagoklemmen...


    Da würde ich mal einen Elektriker kommen lassen, das kann einem auch böse Überraschungen ersparen - das meine ich ernst! Wegen solcher Pfuschereien der Vorbesitzer sind wir mal knapp einem Unterputz-Schmorbrand (falsch abgesichert, kein FI, zusammengerotzte Leitungen, aber nutzbare 380V...) entgangen, der später erst erkennbar wurde... Ist nicht lustig, wenn man es entdeckt, aber beruhigend, wenn es dann von Grund auf behoben und mit Option auf sicheren Kraftstrom erneuert worden ist...

  • Ist die Frage an mich gerichtet? :whistling:

    Ich bin kein Elektriker, nur Metaller und Hausbesitzer. Ich habe selbst als Metaller schon Stromzaubereien in meinem Haus entdeckt, da habe ich mir als Ahnungsloser die Haare gerauft und der beauftragte Elektriker hat die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen... Mir hat mal jemand einen weisen Spruch gesagt:


    Du darfst für Elektrotechnik nicht farbenblind sein, alles, was mehr als drei Farben hat, ist schwarze Magie!

  • weil die vom Versorger in einigen Gebieten so ins Haus kommen!

    Ich habe 2004 bei einem Kunden nach einer DSL-Installation auch erstmal ungläubig auf meine Messungen geschaut, bis der Hausherr kam, und sagte, das die Installation anders ist und nicht die übliche 220/380-Drehstrom-Einspeisung ins Haus kommt.

  • Ich kenne auch nur Drehstromzähler als Hauszugänge,

    :-) - na dann kennst Du nicht viel... - glaube mir so alte Installationen gibt es noch vereinzelt, obwohl schon vor 20/30 Jahren angefangen wurde diese umzustellen/abzuschaffen...

    eben die schon erwähnten älteren Öfen/Herde früher meist nur mit 380V betrieben werden konnten

    Bei den, in den letzten 40 Jahren erhältlichen Öfen/Herde, kann man diese mit 220 und 380 Volt betreiben, ganz ganz alte hatten auch oft nur 220V - aber diese Herde dürften schon entsorgt sein....

    Obwohl ich es mir kaum vorstellen kann, dass man dir dann nicht direkt eine Modernisierung nahelegt

    Bei wirklich alten Installtionen muss auch der/alle Verteiler und Zählerschrank gewechselt werden - evtl. auch noch größere Teile der Hausverkabelung, da bist Du locker mit >10000€ dabei - das investiert ein Hausbeseitzer nicht so locker - und schon gar nicht "nur für eine 380V Steckdose" ;-) - da nimmt nam gerne ein paar 220/230 Volt Geräte/Motoren...

    Im mittlerweile leerstehenden Haus bei mir ggü. ist auch noch eines dieser gefährlichen 1950er Jahre Stromnetze ohne FI in Betrieb gewesen...

    Genau, bei so einer alten Installation sollte der Eigentümer schon eigenes Interesse haben, bei diesem Haus die Elektrik zu modernisieren. Aber genau bei so alten Häusern musst Du meist die gesammte Verkabelung im Haus mit erneuern, oft muss dafür auch das Kabel in das Haus erneuert werden, wenn das nicht schon einmal gemacht wurde...