Apilift, Kaptarlift oder Zargenlift

  • Erstens heult hier keiner und zweitens, was will ich mit einem Kran? In diesem Thread geht es um gewisse Lifte mit denen man Beuten(teile) über gewisse Strecken bewegen kann. Du kannst auch gerne meine Beiträge überlesen wenn du nicht konstruktiv beitragen willst.

  • was zu Standfestigkeit bei Belastung

    Bei Standardbeladung und auf geradem Boden alles kein Problem.

    Bei vier Honigzargen (hoffentlich gefüllt) und am Bienenstand (uneben und weich) hätte ich wie rall0r auch Zweifel. Wenn dein Haupteinsatz bei vier Honigzargen zur Schwarmkontrolle abheben ist, lass es lieber.


    Vom Gewicht her kurbelt man die vier Honigzargen locker, aber die sollten nach dem Abheben abgesenkt in Richtung Schleuderraum gefahren werden, oder? ;)


    Die Seilrollen sind bei mir so eng an den Rahmen angebracht, dass das Seil nicht rausspringen kann wie rall0r das bei dem alten Katarlift gesehen hat.

    Die Räder können in der Höhe auf Schienen verschoben werden. Somit kann der Schwerpunkt verschoben werden. Das heißt um so flacher die Karre steht (Räder nach oben geschoben), desto niedriger kann die Last sein und umgekehrt.

    Die Beutenkarre verwende ich für

    - Wandern der Beuten

    - Wiegen der Beuten (hab da noch eine billige Kranwaage am Seil hingemacht)

    - Honigzargen zum Schleudern und zurück bewegen (dabei kann auch gewogen werden)

    - alles mögliche im Schleuderraum bewegen (SVM Spatzier hat da gute Beispiele, wofür ich mir noch ein steckbares Fahrgestell zusammenbastel)

    - Zargen im Lager bewegen


    Für Schwarmkontrolle nehm ich die Zargen und setz diese neben der Beute auf den Ständer damit ich schön im Training bleibe und alles schnell geht.


    Zur Auswahl habe ich verschiedene Lösungen (SVM Spatzier, Kaptar, Apilift) in Friedrichshafen angesehen. Für meine Hobbyimkerei reicht und passt das Poldin-Gerät. Für richtige Imkereien ist es eher Spielerei und wird eher mit was motorbetriebenen im vierstelligem €-Bereich abgedeckt werden.

    Den Thread hier zum Vergleich der Einstiegsklasse finde ich ganz gut.

  • Gerade gefunden eine akkubetriebene Schubkarre von Makita, googlen nach


    "Makita DCU180Z Akku-Schubkarre 18,0 Volt"


    was haltet ihr davon? Geht bis 130 Kilo, man kann einen passenden Kasten draufschrauben, sieht finde ich auf dem ersten Blick recht interessant aus.


    Schöne Grüße - Matthias

    Es war alles sooo gut geplant. Und dann kam das Leben dazwischen...

  • In der Art finde ich auf den 1. Blick die Akku-Sackkarre von Wematik interessant.

    Sieht in dem Werbevideo gut aus, aber ich glaube dass die Akku-Schubkarre mit dem einen Rad bei Schrägungen und holprigen Wegen und auch allgemein beweglicher und weniger umkipp-gefährdet ist. Allerdings ist schon ein guter Vorteil, dass man mit der Sackkarre direkt unter die Beuten kommt und das Teil nicht heben muss... muss man abwägen. Ich würde im Direktvergleich wahrscheinlich die Schubkarre bevorzugen.

    Bienenköniggibmirhonig du kannst ja mal ein Foto von dir vor und nach deinem Fitnessprogramm einstellen, ggf. mit der Anzahl der vor Honig überlaufenden Zargen, die du vorher/nachher gleichzeitig heben kannst ;)


    Schöne Grüße - Matthias

    Es war alles sooo gut geplant. Und dann kam das Leben dazwischen...

  • Das Problem mit all' den Hilfsmitteln ist immer das Verhältnis von Gewicht - Höhe - Breite der Unterstützung.


    Ein Kaptarlift stemmt Gewichte bis 100 kg problemlos. Hat man jedoch bspw. 4 volle DN-HRZargen übereinander und kippeliges Gelände, reicht die Spurweite nicht und man muss es händisch unterstützen, weil der Schwerpunkt recht hoch liegt.


    Ich nutze ihn auch gerne, aber mehr als 3 DD-HRZargen kommen nicht drauf, auch nicht am Hof, wo alles eben ist. Dann lauf ich halt zweimal (Arbeit = Kraft * Weg!). Für den Transport und Hub von (einer) Brutraumzarge(n) nutze ich besagte umgebaute Schubkarre; die reichte bisher immer. Bei diesem Hilfsmittel muss aber sehr auf Gewicht und Höhe geachtet werden; denn man hält immer händisch den Schwerpunkt im Gleichgewicht, auch bei e-Antrieb.


    Es gilt m.E. immer die Devise - mehr Weg als Kraft, statt "der Faule trägt sich einmal tot".

  • Ich habe inzwischen mehrere Sackkarren durch, die alle einen vergleichbaren Radabstand und gleichgroße Reifen aufwiesen wie die genannten Beutenkarren. Und mit all denen scheitere ich auch schon regelmäßig an einem leichten Anstieg der Wiese im Garten! Natürlich rollen die, auch im Gelände, aber jeder Stoß rüttelt oben noch viel mehr an den Beuten,

    Sackkarre mit Antrieb hilft sehr.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Sackkarre mit Antrieb hilft sehr.

    Da heisst, so ein Modell, wie es die Holländer anbieten? Kommt aus China, aber sie sind wohl die einzigen, die es hIer vertreiben. So ein Tipp wäre sehr wertvoll für mich, im Video sind sie zwar durch losen Sand, aber eben nicht durch holpriges Gelände.

    Aktuell schwanke ich daher zwischen günstiger elektrischer Sackkarre und selbstgebastelter Sackkarre mit großen Reifen, weil die sicher Vorteile im Gelände hat. Hebefunktion ist mir (noch?) nicht so wichtig, die kommt gerade im Honigraum.


    Der KraftEx von Espresso (oder so ähnlich) ist richtig gut, aber der ist für mich finanziell noch außer Reichweite.

    Nur habe ich letztes Jahr beim nächtlichen Aufladen von 28 Beuten mit gemerkt, dass ich da händisch zumindest an einem Stand mit längerem holprigem Weg eindeutig an meine körperlichen Grenzen komme. Zweibeinige Hilfe ist, so spontan und in der Nacht, auch nicht in Sicht, daher suche ich jetzt intensiver. Das war schon ziemlich heftig und kostet für ein paar Stunden den Spaß am Imkern.

  • Ich hab die Wanderkarre von WET, die fährt zwar auch in die Bodenwellen rein, aber halt auch aus eigener Kraft wieder raus. Das hilft dem Rücken sehr. Heben tut die nicht. Was ich allerdings beim Kaptarlift besser finde, ist die Klemmfunktion. Das ist gut gelöst. Die Völker sitzen beim Transport bombenfest.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Ich hab die Wanderkarre von WET, die fährt zwar auch in die Bodenwellen rein, aber halt auch aus eigener Kraft wieder raus. Das hilft dem Rücken sehr. Heben tut die nicht. Was ich allerdings beim Kaptarlift besser finde, ist die Klemmfunktion. Das ist gut gelöst. Die Völker sitzen beim Transport bombenfest.

    Danke sehr, das hilft mir doch schon mal sehr weiter….

    ... und selbstgebastelter Sackkarre mit großen Reifen...

    ... gibt's auch schon fertig mit bis zu 460er Räder zu kaufen, mit schmalen bis Ballonreifen. - Alles für den Sackkarrenbau gibt's hier.

    …und das natürlich auch sehr!