Apilift, Kaptarlift oder Zargenlift

  • Hallo zusammen!

    Der Kaptarlift, und das gilt aufgrund der Art der Konstruktion auch sicherlich für das Ding da oben, sind dafür gut, Beuten auf und vom Hänger zu heben und zum Standplatz zu fahren. Für Schwarmkontrollen funktioniert das einfach nicht. Und ja, ich spreche da aus Erfahrung :)

    Zargenheber, die nicht an einem Schuppendach oder einer anderen soliden(!) Konstruktion hängen, halte ich auch für höchst kippgefährdet.

    Aber ob die sich so zum Wandern eignen, bezweifle ich auch: Ich habe inzwischen mehrere Sackkarren durch, die alle einen vergleichbaren Radabstand und gleichgroße Reifen aufwiesen wie die genannten Beutenkarren. Und mit all denen scheitere ich auch schon regelmäßig an einem leichten Anstieg der Wiese im Garten! Natürlich rollen die, auch im Gelände, aber jeder Stoß rüttelt oben noch viel mehr an den Beuten, vor allem durch das hohe Gewicht weit weg vom Schwerpunkt, so dass sie gerne irgendwann einfach "herunterhüpfen". Ist schon ohne Bienen drin kein Spaß. Auch fest verschnürt bringt nicht viel, dann dreht es mir die ganze Sackkarre weg - das hat mich letztes Jahr zwei Zargen gekostet!

    Auch als Wanderkarre läßt sich das Teil nutzen aber zum reinen Transport scheint mir eine tiefer gelegte Beutenkarre besser geeignet.

    Und daher denke ich, für Imker, die nicht nur auf gepflasterten Flächen oder angelegten Wegen unterwegs sind, muss es eine Karre mit großen Rädern und tiefem Schwerpunkt sein, wie nach dem Bauplan der LWG oder weiter oben im Faden, die ist toll!

    Auch eine Schubkarre fand ich nicht überzeugend, sobald man mehr als zwei volle Zargen an Höhe hat.

  • Regelmäßig Fitnesstraining ist eigentlich mit die wichtigste Sache

    :thumbup:

    ...

    und für den Transport einen stabilen zweiachsigen Bollerwagen nutzen

    Wir haben einen älteren ehem. Berufsimker hier in Bad Segeberg an der Imkerschule. An ihm schätze ich das Einfachimkern, kein Schnickschnack! Der benutzte für den Transport seine umgebaute Schubkarre - ein Rad im Gelände kippelt nicht und zwei bis drei volle HRe lassen sich transportieren...

  • Darum kommen wir ja zumeist mit der Wachsstrecke zurecht - wenn sie konsequent angewendet wird. Das muss halt jedem klar sein.


    Der Bien ist so flexibel und kann Vieles kompensieren, weil er sich von FJ bis Herbst ständig erneuert. Diesem Umstand ist die Robustheit unserer Völker zu verdanken. Im übertragenen Sinne haben die Schwärme ganz ähnlich ihr Wachs erneuert und damit quasi das Altwachs hinter sich gelassen.


    Das Verhalten nachzubilden, ist sicher nicht verkehrt. Und der Anteil Naturbau sollte dabei substanziell sein, meine ich. Ich versuche die Kaskade einzuhalten: Honigraum- und Entdeckelungswachs plus evtl. Drohnenrahmenwachs > Brutraumwachs > Ausschleusen.


    Nur, wohin schleust man aus ? Natürlich in den großen Kreislauf... - werden viele so machen. Was hat man dann dort also zu erwarten ?

  • Regelmäßig Fitnesstraining ist eigentlich mit die wichtigste Sache

    :thumbup:

    ...

    und für den Transport einen stabilen zweiachsigen Bollerwagen nutzen

    Wir haben einen älteren ehem. Berufsimker hier in Bad Segeberg an der Imkerschule. An ihm schätze ich das Einfachimkern, kein Schnickschnack! Der benutzte für den Transport seine umgebaute Schubkarre - ein Rad im Gelände kippelt nicht und zwei bis drei volle HRe lassen sich transportieren...

    Und wie transportiert eben jener Kollege eine Beute allein zum Anhänger um zu wandern?


    Gruß

  • Zwei Ansatzpunkte: Wieso alleine?

    Möglichst nahe ranfahren mit dem Hänger!

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Schwiegervater ist 75 und den will ich nicht mehr so schwer belasten. Außerdem will ich nicht andere Leute zu Unzeiten betteln. Also brauche ich etwas um die Beuten allein von den Böcken auf den Anhänger zu laden.


    Gruß

  • ... mit ebendieser Schubkarre. Ein bisschen heben musst wohl schon noch.

    genau daran beißt es sich ja aus! Wenn ich doch wieder alleine heben muss oder eine 2. Person benötige, dann kann ich mir solche Spezialgerät gleich sparen, dann tut es auch jede beliebige Schubkarre. Wir drehen uns im Kreis. Entweder Spezialgerät, dass dann auch alle Hebearbeiten abnimmt, mit einer Person bedienbar ist oder man kann es meiner Meinung nach gleich sein lassen und sich mit Standardware abplagen, ist wenigstens günstiger.

  • Entweder Spezialgerät, dass dann auch alle Hebearbeiten abnimmt, mit einer Person bedienbar ist oder man kann es meiner Meinung nach gleich sein lassen

    Das beschreibt meinen Anspruch bzw. die scheinbar nicht mal so eben verfügbare eierlegende Wollmilchsau. Schade eigentlich.