Apilift, Kaptarlift oder Zargenlift

  • es gibt auch Hubkarren ab Werk für vertretbares Geld klappbar(zusammenschiebbar), da passt die auch in mein/dein Astra Kombi.

    Das Modell würde mich auch sehr interessieren!


    Schöne Grüße - Matthias

    Es war alles sooo gut geplant. Und dann kam das Leben dazwischen...

  • Preislich ist die natürlich gegenüber dem Kaptarlift sehr interessant. Gibt es schon jemanden hier, der Erfahrung mit diesem Arbeitsgerät hat? Laut Beschreibung höher belastbar und ggf auch höher „kurbelbar“.


    Gruß Ronald

  • Vielen Dank d2dum , genau so was hab ich gesucht (aber bisher noch nicht gefunden)! Stehe meist alleine vor den Kisten und wenn die 12er DD Bruträume dann doch mal bewegt werden sollen gehts alleine nicht / oder nicht gut (das ist auch der Moment wo ich die Zanderkiste vermisse, war gut alleine zu tragen).

    Ich würde auch gerne bei der Schwarmkontrolle die (meistens dann 4) Honigräume gemeinsam anheben - hat jemand Erfahrung ob das geht? Ich stelle mir das so vor, dass ich die Klemme am ersten Honigraum befestige und dann alle gleichzeitig anhebe und ein Stück zurück fahre - müsste klappen oder? Ich glaube ich muss mal meine Stände messen ob die 120er Höhe reichen würde.
    Wenn das Ding noch Treppen runter fahren könnte, wäre das mit dem Schleuderraum im Keller auch nicht mehr so wild...

  • Daniel! , Guck Dir das Ding genau an, wenn es vor Dir steht. Wenn Du Dir dann vorstellst, welche. Bewegungen Du machst werden Zweifel aufkommen. Steht das Ding von alleine im Gelände mit vielleicht 100 kg Last oben vorne? Steht es im Weg? Kann ich es auf wilder Wiese oder leicht abschüssigem Gelände wegrangieren um über den Brutraum zu kommen?

    Und wenn Du damit mit 8 Flachzargen, also gut 200 kg plus Eigengewicht die Kellertreppe runter auf Rollen unterwegs bist, dann halte Dich gut fest, hihi. Ich habe mir das Teil angesehen und die Bewegungen in Kopf gemacht, wie seinerzeit der Hackel Georg vor dem Rennen. Dann habe ich das Teil im Geiste noch in meinen Wagen eingeräumt, neben den Honigräumen natürlich und bin zu dem Ergebnis gekommen mir einen Gewichthebergürtel zu kaufen und zu trainieren. Aber, das bin ich.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Danke Wolfgang, ja, es müsste schon so 80KG oben vorne halten können und etwas geländetauglich sollte es sein. Ich hab leider nur die Fotos und ein Video gesehen, muss mal schauen wie die anderen im Titel genannten Geräte konstruiert sind, dass die das können.

  • Für mich wäre es eine reine Wanderkarre um die Beuten allein transportieren zu können. Dafür müsste es ja ausreichen, oder? Hast du das Ding live gesehen Wolfgang? Wenn ja was macht es qualitativ für einen Eindruck?


    Gruß Ronald

  • ...

    Ich würde auch gerne bei der Schwarmkontrolle die (meistens dann 4) Honigräume gemeinsam anheben - hat jemand Erfahrung ob das geht? ...

    120er Höhe reichen würde...

    Hab den Transformer 1.4m gekauft, da die Höhe ab den Greifpunkt gerechnet wird. Die Unterkante der Beuten/Zargen liegt min. 100mm darunter.

    Außerdem dachte ich mir, wenn der doch zu hoch ist kann ich immernoch ein Stück rausschneiden. ;)

    Ein Video mit dem handling kannst du auf youtube oder bei PoldinGroup sehen.

  • Der Kaptarlift war früher genau so gebaut, mit dem Stahlseil. Ich habe einen Kaptarlift gesehen, der das genau mit diesem Stahlseil hatte. Das ist Mist, weil das Seil irgendwann anfängt, von der Rolle zu springen.


    Der aktuelle Kaptarlift hat eine Kette verbaut, da springt nix zum falschen Zeitpunkt. Kurz gesagt: Ich denke, mit dem Lifttransformer kauft man billig, und am Ende 2x.


    Ich würde auch gerne bei der Schwarmkontrolle die (meistens dann 4) Honigräume gemeinsam anheben - hat jemand Erfahrung ob das geht?

    Vergiss das. Der Schwerpunkt ist so weit oben und der Untergrund oftmals so uneben oder weich, da fällt dir die ganze Kiste um. Selbst auf ebenen Beton ist das eine wackelige Angelegenheit.

    Der Kaptarlift, und das gilt aufgrund der Art der Konstruktion auch sicherlich für das Ding da oben, sind dafür gut, Beuten auf und vom Hänger zu heben und zum Standplatz zu fahren. Für Schwarmkontrollen funktioniert das einfach nicht. Und ja, ich spreche da aus Erfahrung :)

  • Für diesen Einsatzzweck (Schwarmkontrolle) gibt es doch diese reinen Zargenheber hier


    z.B. das hier: https://www.imkereibedarf-bien…05E7/2468/gsobild_591.jpg


    Sind viel günstiger, aber können natürlich nur Zargen heben, aber keine Völker herumfahren und auf Anhänger verladen.


    Aber taugen die auch für den gedachten Zweck in der Praxis wirklich?


    Praxis heißt bei mir: Es soll die Arbeitszeit am Volk nicht übermäßig verlängern, leicht und gern mitgenommen werden können, auf dem üblichen unebenen Standorten stabil funktionieren, auch mit unterschiedlich aufgestellten Völkern (Völker stehen mal auf einer, mal zwei Paletten etc.)...bei mir läuft dann auch immer so ein Film ab wie beim Bienenköniggibmirhonig und danach fehlt mir jegliche Motivation, das doch mal auszuprobieren.


    Zumal ich jetzt schon einige Kollegen gehört und gelesen habe, bei denen sogar die hier hauptsächlich thematisierten fahrbaren Lifter nur ungern genutzt werden, obwohl man damit auch Völker verladen und herumfahren kann und in den Werbevideos alles so wunderbar leicht aussieht. Das macht mich misstrauisch, vor allem angesichts der aufgerufenen Preise.

  • Ich habe mir letzte Woche einen gebrauchten günstigen angesehen. Was er am Besten kann ist sicherlich auf gerader, betonierter Fläche, Zargen auf einen Hänger oder auf einen Pickup zu hieven. Alles andere ist damit möglich aber nicht optimal. Der Kollege hatte unten zwei Schienen angebaut und so steht das Ding auch, allerdings müßte ich diese “ Gabel“ erst mal unter meine Beutenböcke schieben um dann weiter oben an die Beute ranzukommen. Das ist aber kniffelig, geht nicht bei manchen Unterkonstruktionen und macht das rausfahren auch nicht leichter. Auch als Wanderkarre läßt sich das Teil nutzen aber zum reinen Transport scheint mir eine tiefer gelegte Beutenkarre besser geeignet. Auch der einfache Beutendreifuß geht bestimmt gut um eine Zarge zu heben, aber dann hängt sie immernoch im Weg rum wenn ich darunter noch an die Brutzarge will. Bei mir wird es nach reichlicher Überlegung, Training, Gewichthebergürtel, Armin und dann Trogbeuten, in der Reihenfolge.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Danke rall0r, es war halt kurzfristig ein sehr verführerischer Gedanke mit dem Ding für 400 Euro mehrere Schwierigkeiten zu lösen. Na gut, verabschiedet.


    Es soll die Arbeitszeit am Volk nicht übermäßig verlängern, leicht und gern mitgenommen werden können, auf dem üblichen unebenen Standorten stabil funktionieren, auch mit unterschiedlich aufgestellten Völkern (Völker stehen mal auf einer, mal zwei Paletten etc.)...

    Das wären auch meine Anforderungen, insbesondere der Transport im Auto. Und wenn es dann nur unzuverlässig funktioniert ... Ich fürchte jetzt bin ich wieder beim Bienenkönig und seiner Rückenschule ;)

  • Regelmäßig Fitnesstraining ist eigentlich mit die wichtigste Sache, in den ganzen Technikdiskussionen geht das meistens unter. Der Jahreswechsel mit den ganzen guten Vorsätzen wie abnehmen und Sport ist ja noch nicht so lange her :)

    Ich werde mir wahrscheinlich irgendwann den Zargenheber von Jakel holen und für den Transport einen stabilen zweiachsigen Bollerwagen nutzen, der ist dann auch noch für andere Sachen gut zu gebrauchen.


    Schöne Grüße - Matthias

    Es war alles sooo gut geplant. Und dann kam das Leben dazwischen...