Apilift, Kaptarlift oder Zargenlift

  • Jetzt zu meinem Problem:


    Der Rücken 🤦🏼!


    jedes Jahr komm ich zu dem Punkt wo ich mir denke: „ Jetzt musst du langsam Rückenschonender planen und vielleicht in Technik investieren!“

    An den Punkt gelangen die Meisten - irgendwann! Bei mir war's vor 2 Jahren der Fall...


    Der Preis tut in Relation zum möglichen (irreversiblen) Schaden einmal weh; kaputter Rücken dauernd. Habe den Kaptarlift erworben (Modell 2019 mit E-Antrieb, AWD, breitem Radstand und breiten Reifen).


    Vorteile:

    Hebekraft bis 100 kg (3 volle HR), Laufunterstützung bergan, Unebenheiten meistern die breiten Reifen gut, das Extra - 2 Stangen zur Nutzung einer Staplerfkt. - ist super, Batterie hält lange und ist über Nacht geladen.


    Nachteile:

    Höhenlimitierung der Hebefkt. - wohl aus statischen Gründen, sonst kippt das Ganze, d.h., je nach Brutraumhöhe ist beim 3. HR Schluss. Man muss dann mehrere HR übereinander ab-/aufstapeln - geht aber.


    Die statische Gew.Verteilung muss man immer beachten: Mit 2 - 3 vollen HRn ist es bei Fahrt auf unebenem Gelände (Wiese etc.) schon etwas kippelig - geht aber mit etwas Übung.


    Platzbedarf für das Teil nicht unterschätzen beim Transport und v.a.D. bei der Hantierung. Da ist ja immer viel Platz auf den Werbevideos... und da hat Remstalimker schon recht - alles leere Kisten;)


    Fazit: Das Teil ist brauchbar und für Deine Größenordnung m.E. geeignet. Für meine 20 Völker etwas überdimensioniert; muss jetzt Platz um die Beute schaffen.

  • Die Osterlohs zeigen auf YouTube den kraft ex wanderheld

    Zum wandern ist der genial, weil mit Mega kräftigem Antrieb ausgestattet,

    und sehr robust. Wenn einem aber sein Rücken wirklich was wert ist, führt

    nach meiner Ansicht bei ein paar mehr Völkern wenig an einem System wie

    dem EasyLoader vorbei.

    Zumindest um diesen bei Völkerkontrollen / Fluchten legen hinsichtlich des

    hebens von schweren Honigräumen gänzlich zu entlasten und flott mit der

    Arbeit voran zu kommen. Davon gibt es ja derweil auch etliche Abwandlungen

    und Eigenbauten.


    LG

    Frank

  • . Jedes Gerät hat irgendwo einen Nachteil, z.B. könnte ich mir vorstellen, dass der Jackel bei weichem Boden und schweren HR einsinkt. ...


    Schöne Grüße- Matthias

    Pff

    Was willst du da heben? Autos?


    Bei jedem Hebevorgang müssen die Beuten mit dem Stockmeissel getrennt werden.

    Das Gewicht sollte bei keinem der Geräte das Problem sein, eher das Handling.

    Die Natur muss gefühlt werden.

    (Alexander von Humboldt)

  • Mein Problem ist, dass sich an meinem Standort die Imker vermehren wie die Mäuse. Ich muss wandern ca 90km. Der Kaptarlift wäre schon gut, weil er nicht das Akkubohrergeschlampe hat, aber er ist einfach zu sperrig und bei 16 Völkern kaum lohnend. Da kann nicht mal kurz ohne Hänger zur Kontrolle. Ich habe auf Halbbzander umgestellt und ein weiteres Problem eingefangen. #13


    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • er ist einfach zu sperrig

    Die Basisvariante ohne Motor könnte mit 33,5 kg so gerade noch gehen oder? Zumindest sieht er auf der Seite des Herstellers recht handlich zusammenklappbar aus.


    Der Jackel mit 12 Kilo ist natürlich nochmal deutlich leichter und ist anscheinend ausreichend, wenn man nur am Platz arbeiten möchte ohne Zargen hin- und herkutschieren...


    Schöne Grüße - Matthias

    Du lebst dann am intensivsten, wenn du etwas Neues tust.

  • ...ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, dass alle techn. Hilfsmittel NICHT ausreichen um gelegentliche Fehlgriffe an den Beuten und den gelegentlichen Haltungsgriffen und Fehlhaltungen des Körpers auszugleichen ohne das der Rücken Dir zeigt, was Sache ist. KEINE. Es sei denn, Du versuchst - am besten unter Anleitung - Deine Muskulatur z.B. Bauch, zu stärken.

    Kurz, wenn Du schon mit 37 Jahren Probleme mit Deinem Rücken hast, solltest Du ernsthaft über eine 'Rückenschulung' nachdenken.


    Wir hatten mal den Apilift. Mit dem waren wir auch zufrieden, nach dem ich den Radabstand um 20 cm verbreitert hatten. In der Original-Version war der uns einfach zu wackelig. Mit der Lösung des Antriebes durch den Makita-Akku-Schrauber, sind wir zurecht gekommen, zumal wir in der Werksstatt ebenfalls Makita-Akkus verwenden.

    Jonas


  • Mein Problem ist, dass sich an meinem Standort die Imker vermehren wie die Mäuse. Ich muss wandern ca 90km. Der Kaptarlift wäre schon gut, weil er nicht das Akkubohrergeschlampe hat, aber er ist einfach zu sperrig und bei 16 Völkern kaum lohnend. Da kann nicht mal kurz ohne Hänger zur Kontrolle. Ich habe auf Halbbzander umgestellt und ein weiteres Problem eingefangen. #13


    Remstalimker

    Hi Remsi!

    Du musst dir Jungimker von den ganzen Imkern für dich gewinnen. Die helfen dir beim Wandern. Sind effektiver als so ein Kaptarlift...

    :u_idea_bulb02:

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)