Apilift, Kaptarlift oder Zargenlift

  • Wie machen es denn hier die größeren mit mehr als 5 Völkern?

    Frühsport?

    Möchte hier nochmal einhaken. Beim durchlesen der Posts werde ich nicht richtig schlau um ehrlich zu sein. Wie machen es denn die mit >50/100/150 Völker?

    „Wenn Bienen den Mindestlohn erhalten würden, würde ein Glas Honig mehr als 132.000 Euro kosten „🤔

  • Wie machen es denn die mit >50/100/150 Völker?

    du wirst erstaunt sein: Meiner Erfahrung nach machen es zumindest in meiner Gegend viele, wenn nicht sogar die meisten Imker mit bis zu 100 Völker so wie ich auch, nämlich gar kein Hebezeug. Erst darüber kommen dann ganz schnell Kräne auf Anhängern oder Pritschen sowie Lader etc.


    Zugegeben, das sind mehrheitlich aber alle eher keine Wanderimker, die systematisch und regelmäßig irgendwo hinfahren. Trotzdem müssen ja öfter Völker verstellt und Honigräume bewegt werden, aber der finanzielle Sprung zu Kränen ist halt echt groß und die kleineren Zwischenlösungen offenbar aus verschiedenen Gründen unbefriedigend.

  • Ich hab die Wanderkarre von WET, die fährt zwar auch in die Bodenwellen rein, aber halt auch aus eigener Kraft wieder raus. Das hilft dem Rücken sehr. Heben tut die nicht. Was ich allerdings beim Kaptarlift besser finde, ist die Klemmfunktion. Das ist gut gelöst. Die Völker sitzen beim Transport bombenfest.

    Hi rase wie hebst Du?

    Idealerweise ohne zu heben. ;)


    Drunter fahren, und dann über die Rampe auf den Hänger. Oder mit der Karre ankippen auf den Hänger und dann hochkippen und den Rest draufschieben. Um Fluchten zu setzen hab ich den reinen Heber vom Jakel.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Ich hab die Wanderkarre von WET, die fährt zwar auch in die Bodenwellen rein, aber halt auch aus eigener Kraft wieder raus. Das hilft dem Rücken sehr. Heben tut die nicht. Was ich allerdings beim Kaptarlift besser finde, ist die Klemmfunktion. Das ist gut gelöst. Die Völker sitzen beim Transport bombenfest.

    Hi rase wie hebst Du?

    Idealerweise ohne zu heben. ;)


    Drunter fahren, und dann über die Rampe auf den Hänger. Oder mit der Karre ankippen auf den Hänger und dann hochkippen und den Rest draufschieben. Um Fluchten zu setzen hab ich den reinen Heber vom Jakel.

    Sorry, muss nochmal nerven. Der Heber von Jakel: Meinst Du den Alu-Zargenlifter?

    „Wenn Bienen den Mindestlohn erhalten würden, würde ein Glas Honig mehr als 132.000 Euro kosten „🤔

  • Haben die Leute, die elektrische Motorschub- oder -sackkarren benutzen, schon Erfahrung zur Gelängetauglichkeit der Dinger sammeln können? Und evtl. auch zur Motorunterstützung und Akkuleistung, wenn man beladen bergauf fahren muss?

  • Haben die Leute, die elektrische Motorschub- oder -sackkarren benutzen, schon Erfahrung zur Gelängetauglichkeit der Dinger sammeln können? Und evtl. auch zur Motorunterstützung und Akkuleistung, wenn man beladen bergauf fahren muss?

    Moin, ja ich habe neulich beim Wandern erste Erfahrungen mit der Makita E-Schubkarre gesammelt. Allerdings nicht im Gebirge, sondern im platten Nordfriesland :)


    Ich bin sehr groß, darum sind die Griffe für mich etwas zu niedrig, und bei der äußersten Einrastmöglichkeit sind sie auch bei fest angezogenen Schrauben wackelig, da muss ich nochmal schauen, was man da verbessern kann. Ich würde für den Transport im Gelände empfehlen, die beiden Hinterräder abzuschrauben und die mitgelieferten "normalen" Stützen anzuschrauben (problemlos möglich). Außerdem macht ein Zurrgurt Sinn, und dass du guckst wie du den Aufbau machst, dass er wenn du gerade gehst, die Ladefläche nicht zu sehr schräg nach vorne geneigt ist, aber auch nicht zu schräg nach hinten wenn du es abstellst, hier habe ich ein paar Sachen nicht bedacht und muss da nochmal ran.


    Mit Völkern bergauf wird mit der Karre gut gehen, wenn es wieder bergab geht, naja das ist ja immer so ein Problem, da geht eine E-Sackkarre wahrscheinlich deutlich besser, vor allem wenn man die Griffe schön lang machen kann (Nachteil hier wiederum, dass es zwei Räder sind statt einem und es massiv hin und her wackeln kann). Dieses Hin- und Herholpern hatte ich mir insgesamt weniger schlimm vorgestellt, ich hatte die Räder allerdings leider dran gelassen, mit den Abstell-Stützen sollte das besser gehen.


    Die Akkuleistung finde ich super, und das Teil hat genug Kraft. Im Zweifelsfall kann man bergauf auch den kleinen Gang einlegen, mit Bienenvölkern drauf "will" man um drei morgens auch nicht mehr so wirklich schnell über holpriges Gelände, weil die größte Gefahr ist dass man schnell den Fuß vertritt oder stolpert oder man verliert das Gleichgewicht und alles kippt, zuuu schwer würd ich das daher nicht beladen, da sind die 120 Kilo Zuladung eher nur für ebene Flächen zu empfehlen.


    Ohne die Kraft der Karre hätte ich die (leichten) Steigungen mit teilweise Kanten nicht geschafft, dazu kommt die geile Beleuchtung, die hat mir wirklich nochmal weitergeholfen mit den hellen Scheinwerfern, die zwar nach etwa 15 Minuten Inaktivität reaktiviert werden müssen, aber gute Beleuchtung war Gold wert.


    Insgesamt kann ich von irgendwelchen Ständen mit großen Unebenheiten inzwischen nur noch abraten, zumindest jedes Bodenloch was mehr als 5cm hoch oder runter geht, sollte man aufschütten, und vor allem eine platte Fläche zum vernünftigen Abstellen fürs Auf-/Abladen beim Einrichten des Standes mit einbeziehen, dass man nicht die Karre nur schräg stellen kann und das Teil noch schnell umkippt. Und eine Rampe für den Anhänger ist sinnvoll, weil das Teil selber wiegt auch schon bisschen was und es ist anstrengend, das dann noch hoch und runter zu buckeln, vor allem bei einem Hänger mit hoher Ladekante (die braucht man aber wiederum im Gelände, weil es sonst leicht aufsetzt).


    Bei den gegebenen Kritikpunkten bin ich trotzdem froh, dass ich das Teil jetzt habe, es ist auch fleißig im Einsatz und tut schon was es soll, bei guter Kraft, lang haltendem Akku und gut funktionierender Beleuchtung.


    Schöne Grüße - Matthias

    Es war alles sooo gut geplant. Und dann kam das Leben dazwischen...