Bewertung von Königinnen - Praktische Herangehensweisen gesucht

  • Es ist wirklich interessant, welche Parallelen hier sich zu meinen eigenen Gedanken und der Entwicklung meiner Imkerei auftun. Scheinbar steht jeder mal an genau dem Punkt , wo es alleine aufgrund der Masse der notwendigen Kästen neben der Honigerzeugung einfach nicht mehr zu handeln ist. Deswegen hab ich mich entschieden, ab nächstem Jahr bei dem VSH-Projekt der bayerischen Buckis mitzumachen (wenn sie mich brauchen können) und den Aufwand der eigenen Suppe runterzufahren....

  • Oft zeigt sich ja unerwartetes, gutes wie nich gewolltes.

    Hin und wieder schenke ich was her, ich bin dann meist betrübt, wenn dem Jenigen nich auffält was er bekommen hat

    Das widerspricht sich ein wenig.

    Ich habe beispielsweise eine Königin bekommen, die die guten Eigenschaften, die ihr zugeschrieben wurden, vortrefflich verstecken konnte. Jeder Züchter hätte sie abgedrückt.

    Ich habe ihr und dem Züchter (der sie selber tauschen wollte) Vertrauen geschenkt und davon nachgezogen. Ich hab es nicht bereut.

    Was mir im ersten Jahr aufgefallen ist, war keinen Pfifferling wert.

    Man sieht und beurteilt immer nur einen kleinen Teil.

  • Ich werde keine >60 Völker zwecks Prüfung führen können - das ist zu viel.

    Mal sehen, ob ich in zwei Jahren noch an diese Deine Aussage denke, damit ich sie Dir genüsslich präsentieren kann, wenn Du von Deinen 69+ Völkern berichtest. 😎

    Nächstes Imkerforumstreffen am 26-28.3.2021 im Jagdhof Kleinheiligkreuz bei Fulda!

  • mmmhh Berggeist, auf den ersten Blick vielleicht:saint:

    Wenn du so ne große Serie machst, suchst du... für F1 crossing zur Festigung.

    Da kann/wird sich Unerwartet gutes wie schlechtes finden.....

    Verscheneke ich, gebe ich immer ne 2Jährige die schon was zeigt, und meist weiss ich wie die Töchter sind. Klar, nich die Beste, aber vielleicht die 2Beste, und immer mit den Worten: Wennnnn dannnn ......möchte zur >Nachzucht nochmal umlaraven dürfen....

    Zieht der Beschenkte nix davon nach........ (vielleicht gehts ihm ja wie rallOr;)).....

    na ja schade eben.

    Ich habe beispielsweise eine Königin bekommen, die die guten Eigenschaften, die ihr zugeschrieben wurden, vortrefflich verstecken konnte. Jeder Züchter hätte sie abgedrückt.

    Siehste, war genau so von mir gemeint,.... hat gute Töchter gemacht, ist vorher aber nicht sonderlich auf fremden Stand aufgefallen......

  • Ich habe beispielsweise eine Königin bekommen, die die guten Eigenschaften, die ihr zugeschrieben wurden, vortrefflich verstecken konnte. Jeder Züchter hätte sie abgedrückt.

    Ich habe ihr und dem Züchter (der sie selber tauschen wollte) Vertrauen geschenkt und davon nachgezogen. Ich hab es nicht bereut.

    Was mir im ersten Jahr aufgefallen ist, war keinen Pfifferling wert.

    Man sieht und beurteilt immer nur einen kleinen Teil.

    Genau - kenne Ähnliches bzw. es läuft gerade. 3 Kö's vom Züchter l.J. eingeweiselt. Sie kamen schön über den Winter, wurden aber alle 3 im FJ umgeweiselt; ungewöhnlich!


    Die standbegatteten Töchter machen derz. einen super Eindruck (derz. 7 - 8 DD-Waben besetzt) und ich schau mir die Ergebnisse im kommenden Jahr an.

  • Hallo Berggeist !


    So'n Züchter ist eben auch nur ein Mensch. Und eine 🐝 eben eine 🐝

    :lol:


    Und dass der Züchter das Mädel bei Nichtgefallen sogar getauscht hätte spricht ja für ihn, denke ich Mal.

    :wink:


    Gerade die bekannten genetischen Vorgänge bei der Vererbung sorgen ja doch immer wieder für Durchmischung und damit Überraschungen.

    :u_idea_bulb02:


    Und ein weiteres Problem ist auch schon Mal die Erwartungshaltung. Man sollte als Käufer niemals Wunderbienen erwarten, und als Verkäufer auch niemals Wunderbienen suggerieren. Wenn man dann auch Mal etwas Geduld mitbringt wie Berggeist und die Mädels der Folgegeneration auch noch gefallen, dann war es ja gar nicht einmal soooo schlecht.

    :lol:


    Danke für deine Geduld mit meinem Mädel...

    :liebe002:

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)