• Meines Erachtens hast du es schon richtig interpretiert. Noch in #17 ist die Rede von Korb in unterem Brutraum mit rundem Flugloch und so einer Art Oberträger, wahlweise mit Zargenaufsatz für zusätzlich Honig.

    Also aussen Holzzarge, Innenleben Korb ohne Dach. Betriebsweise Stabilbau.

  • Marc F ,ich glaube, das Thema könnte für dich interessant sein: VSB


    Unter anderem dort geht es um die Züchtung einer Varroaresistenten Biene, gibt's hier viele engagierte ImkerInnen, die mitmachen und schon ein gutes Stück vorangekommen sind.


    Falls du dich wie oben geschrieben engagieren möchtest... ;)


    Viel Erfolg - schöne Grüße - Matthias

    "Wenn du es eilig hast, gehe langsam". Lothar M. Seiwert

  • Wir hatten vergangenes Jahr einen Bienenkorbflechter bei uns im Freilichtmuseum. Habe jetzt den Kontakt und darf ihn weitergeben.

    Per PN😉 sonst kommt er bald nicht meht zum Arbeiten.


    PS. Das Problem, welches besteht ist die Beschaffung von langhalmigem Roggenstroh. Das muss für die Körbe extra angebaut und handgedroschen werden. Das wurde für die Forführung extra gemacht.

  • Hallo FeDia,

    in einem Beitrag über eine Biolandwirtschaft mit Hofladen, ich meine in Nordwestmecklenburg, wurde erwähnt, dass dort langhalmiger Roggen angebaut wird. Innerhalb der letzten 2 Wochen stand auch eine Reportage in der Ostseezeitung über diesen Hof.

    Gruß Bernd

  • Wen es interessiert, Roggen kam vor ein paar tausend Jahren als Unkraut im Weizen nach Europa. Dann stellten unsere Vorfahren fest, dass auf magerem Boden dies "Unkraut" besser wuchs als der Weizen. Bringt sogar auf Sand noch zufriedenstellenden Ertrag.;)

  • Wen es interessiert, Roggen kam vor ein paar tausend Jahren als Unkraut im Weizen nach Europa. Dann stellten unsere Vorfahren fest, dass auf magerem Boden dies "Unkraut" besser wuchs als der Weizen. Bringt sogar auf Sand noch zufriedenstellenden Ertrag.;)

    ... und sogar jedes Jahr wieder 😊

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Ich bin schon sehr erstaunt über zahlreiche Beiträge. Hier reden viele über Imkerei in Körben, haben jedoch nicht den blassesten Schimmer davon. - Tut mir leid, es so sagen zu müssen.

    Sucht mal hier im Forum und Ihr findet Beiträge zur Korbimnkerei auch mit Fotos. -Ich bin zwar auf dem Gebiet noch kein Profi, habe jedoch einen Hausstand für 20 Körbe und in der Heide einen für 50 Körbe. In meinem Besitz sind hauptsächlich Lüneburger Stülper und Karnitzkörbe.

    Wisst Ihr warum die Imker mit der Korbimkerei aufgehört haben? > Zu viel Arbeit! Mit Beuten ist das Imkerleben einfacher.

    Mit Tieren experimentirt man nicht; denn es sind Lebeqwesen!

    "Schuster bleib bei deinem Leisten."

    M f G.

    Heidjer

    "Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit." (v. Sören Kierkegaard)

  • Vielen Dank für den Beitrag! Darauf wird man zukünftig verweisen können, wenn sich wieder ein Imkereieinsteiger ohne Paten mit entsprechender Erfahrung in der Korbimkerei verwirklichen möchte. *kopfschüttelnd*


    Grüße vom Apidät

  • Mit Tieren experimentirt man nicht; denn es sind Lebeqwesen!

    "Schuster bleib bei deinem Leisten."

    Was dazu geführt hätte, dass Imkerei überhaupt nicht entstanden wäre, wenn sich alle an diesen Spruch gehalten hätten. Nicht mal die arbeitsintensive in Körben.


    Aber mit deinem Gedanken hast du natürlich Recht. Man sollte beim Lernen nicht mit den schwierigsten Aufgaben beginnen wollen, wenn es denn leichtere gibt.

    Viele Jahrzehnte oder vielleicht sogar Jahrhunderte war die Korbimkerei genau diese einfachste Möglichkeit der Imkerei.

  • Viele Jahrzehnte oder vielleicht sogar Jahrhunderte war die Korbimkerei genau diese einfachste Möglichkeit der Imkerei.

    Da haben die Beginner aber auch keine YT-Videos angesehen und sind dann gestartet.

    Im Zeitfenster, welches Du meinst, wurde noch direkt und praktisch "angelernt"

    Ich wurde gut erzogen. Keine Ahnung, was dann passiert ist...

  • heidjer, willst Du „der letzte seiner Art“ werden? Es gehört vor allem Idealismus dazu, mit Körben zu Imkern. Was soll da schief gehen, was nicht auch bei anderer Betriebsweise passieren kann. Erfahrung macht den Meister. Die meisten Völker sterben an Varroa und das in Magazinen. Korbimkerei heißt vermehren und nochmals vermehren. Es gibt kaum ein besseres Mittel gegen die Varroa. Das größte Problem ist die Schwärme zu bändigen, dazu muss man zu der richtigen Zeit am Stand sein. Natürlich gehört dazu Erfahrung aber wer von uns hat die nicht machen müssen. Vielleicht kannst Du da helfen. VG Jörg