Welche Beute zum Anfang?

  • 10er Dadant, 12er Deutschnormal, Langstroth oder dings Zander anfängt stehen die Chancen gut dass am Ende noch was zusammen paßt obwohl man wechselt

    Was habt Ihr hier nicht verstanden? Anfänger sollen sich für eines dieser Maße und Beuten entscheiden, nicht für alle!

    Das man alles kombinieren und wechseln kann ist doch völlig irrelevant, imkern kann man in jedem diese Beuten lernen und der Wunsch 42 verschiedene Rähmchenmaße in einer Beute zu haben hat mit Imkern nichts zu tun ;) ...

  • Hallo,

    ... und schmunzel.;)

    Wir sind ja erst bei Antwort 157.

    @ Mauris, deine Frage bedingt mindestens 1000 richtige Antworten. Und keine wird dir viel nützen. Denn die Beute ist ein Werkzeug, Mittel zum Zweck, Betriebsmittel,... od. wie auch immer. ( Du könntest genausogut 1000 Handwerker fragen welches Betriebsfahrzeug das Beste ist. ) Jeder muss selbst entscheiden welche Beute für ihn am zweckmäßigsten ist, od. ihm am besten liegt. Da spielen einfach viele Faktoren eine Rolle.

    ... Gewicht, Transportmöglichkeiten, Beutenhöhe, Rähmchenanzahl, wieviel Zeit kann/will ich investieren, ...usw., usw. .

    Entscheide dich für eines der vier gebräuchlichen Maße (DN, DD, Zander od. Langstroth). Schau dich in deiner Gegend um welches Maß am verbreitesten ist, ( Das ist es nämlich nicht umsonst ! ), und fang damit an.

    Und ansonsten hat es Franz schon deutlich gesagt. Imkern lernen kannst du in jeder Beute.


    Gruß Finvara

    Ps.: lass die Finger von diesen Kombibeuten. Das ist Murks. Entscheide dich für ein System, und das ziehe auch durch.

    ... alle sagten das es unmöglich ist, .... bis einer kam der das nicht wußte

  • Fang erst mal an, vielleicht am Besten bei und mit Deinem Paten. Nimm eine Kiste in die Hand, guck die Kiste durch, Ernte und schleudere den Honig, Füll ihn ab und stell die Kiste wieder oben drauf. Theoretisch ist Eins, Praxis ist das Einzige was hilft. Vielleicht hat sich Dein Wunsch ja nach der ersten Saison als Helfer bei Deinem Paten auch erledigt. Und jetzt weiter mit wichtigen Erkenntnissen, 42, echt?

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Definitiv!

    Mit alldem was ich in den letzten Tagen hier im Forum gelesen habe, auf YouTube gesehen habe und auch der Literatur entnehmen konnte, bin ich weiterhin sehr entschlossen!


    Mittlerweile glaube ich das es mich Richtung Dadant US 12 zieht :D

    Allerdings ist das definitiv noch offen. Was mich aktuell Richtung Dadant leitet ist unteranderem die Einbrutraum Betriebsweise und die Flachzargen als Honigräume. Klar das bietet nicht nur Dadant, aber Dadant ist auch sehr gut verbreitet so das ich denke das ich damit gut fahren kann. Ich habe in jedem Fall verstanden das die Beute nur Zweitrangig ist, und ich einfach mal ausprobieren soll. Wenn es nicht passt gibt es übernächstes Jahr halt was anderes.


    Strategie für den Beginn ist mittlerweile folgende;

    Ich schaffe mir 2 Beuten an (inkl. Fütterer, Trennschied usw.), und kaufe mir dann im Frühjahr ein Überwintertes Wirtschaftsvolk von einem Imker in der Nähe (Falls einer in der Nähe von Köln ein gutes Volk los werden möchte, gerne melden, auch wenn einer bereit ist mir das ein oder andere zu zeigen :D). Das Wirtschaftsvolk versuche ich dann erstmal soweit aufzubauen um dann idealerweise einen Ableger bilden zu können, mit welchem ich dann meine zweite Beute im Mai einweihe. So würde ich die Kosten für 2 Ableger lieber in ein gutes Wirtschaftsvolk stecken und kann auch schon den ersten Honig vom Wirtschaftsvolk ernten. 2022 kann ich mich dann ggf. auf 4 Völker erweitern über die eigenen Ableger, oder noch welche hinzukaufen.

    Ich lasse mich aber auch gerne eines besseren belehren falsch Ihr dieses Vorgehen für Mumpitz haltet :D


    Bei meinen geplanten Kosten bin ich mittlerweile was höher gegangen. Für 2 Dadant beuten mit jeweils 3 Honigzargen, Adamsfütterer, Schied, Futtertasche und Rähmchen plane ich ca. 500-600€ ein. Für ein ordentliches Wirtschaftsvolk habe ich mir so maximal 200€ vorgestellt, falls es ein gutes ist. Dann für Smoker, Schutzhaube Futter usw. plane ich nochmal so 200€ ein. So das ich insgesamt bei ca. 1000€ lande. Schleudern kann ich dieses Jahr dann im Verein, Gläser usw. plane ich separat ein. Falls ich essentielle Kosten vergessen habe macht mich gerne drauf aufmerksam!


    Zum Wirtschaftsvolk habe ich noch eine Frage. Zuerst frage ich mich, wie erkenne ich ob es ein gutes Wirtschaftsvolk ist? Sollte ich vielleicht meinen Paten mit zum Kauf nehmen damit er sich das auch anschauen kann? Und wenn es ein ordentliches Wirtschaftsvolk sein sollte, sind 200€ angemessen, kann ich dafür ein wirklich Leistungsstarkes, gesundes Volk erwarten? Als Rasse stelle ich mir aktuell Buckfast vor. (Ich weiß ist keine richtige Rasse sondern ein Hybrid)


    Viele Grüße

    Maurice