Einwabenkasten Mini Plus ?

  • Hallo, ich würde gerne 2021 der Grundschule für 2-3 Wochen einen Einwabenkasten für die Fensterbank zur Verfügung stellen. Passt in so eine Kistchen auch eine Miniplus Wabe ?

    Füße muss es bekommen und 2 Dämmplatten für die Scheiben zu zu machen.

    Hat jemand Erfahrungen mit so einem Minischaukasten ?

    Edit, ich sehe gerade das 1/3 DN ist ja gerade mal so groß, dass es in ein M+ Rähmchen passt.

    Bis bald

    Marcus

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, 8 Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN, Waage 401

  • Das BiVo Pad ist undurchsichtig, beim Holtermann gibt es M+ EWKs.

    Ja, wenn man Bienen länger drin läßt werden sie opak. Zum Herzeigen für Kinder ist das Teil aber optimal, weil es sich perfekt verschliessen läßt und auch beim Runterfallen keine Scheibe zerbirst, was fatal wäre. Die Kinder haben das Teil in der Hand und können über den Boden die Bienen riechen, mit der Hand oder Wange die Wärme fühlen und die Königin suchen. Ich finde es prima für den Zweck. Man bereit es halt immer neu für jeden Besuch vor. Futter ist sonst schnell ein Problem und die DInger sind blöd zum Nachfüttern.

    Grenzen sind konstruiert. Was uns trennt und verbindet, wird von Menschen gemacht.

  • Hallo Reiner, meinst du nicht, man könnte es an der Schule für 3 Wochen lassen ? Dann können die doch jeden Tag mal schauen, bis die Königin legt.....wenn dann immer noch der Spaß groß ist, kann man ja ein paar Bienen schlüpfen lassen, Rähmchen raus und ein neues mit Anfangsstreifen rein.

    Bis bald Marcus

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, 8 Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN, Waage 401

  • Hallo Marcus,


    3 Wochen - für die Fensterbank? Das allermindeste wäre, dass die Bienen fliegen können. Geht das? Dann müsste sichergestellt sein, dass das Kästchen nicht bewegt wird, sonst ist das Einfliegen für die Bienen schwierig. Der direkte Kontakt, den Immenreiner beschrieben hat. Suchen, riechen, Wärme fühlen etc. wäre aber vermutlich für die Kinder dahin, denn bei 3 Wochen müsste das Kästchen zumindest in einem Schutzhäuschen untergebracht werden. Dann würde sich das wie ein EWK verhalten. Da sind 3 Wochen ok.

    Meinst du nicht, eine einzelne Stunde, wo die Kinder schauen dürfen und jemand dabei ist, der erzählt und Fragen beantworten kann, wären ausreichend (wenn nicht gar besser - auch für die Kinder?)


    Gruß
    Ludger

  • Hallo Ludger, sicher sollen die fliegen. Ich weiß es nicht, was für die Kinder besser ist, so können die alle 2 Tage den Fortschritt sehen. Der Winter ist ja noch lange und beim Holtermann ist ja immer was zu bestellen. Ich könnte mit dem Ding aber mal eine Königin mit Wabe und Brut aus einem Mini, einfach mal mit in die Schule nehmen, dann kann man ja auch einiges sehen.

    Bis bald

    Marcus

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, 8 Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN, Waage 401

  • 1659.jpgWas hältst Du von einer Schaubeute?

    Die oben gibt es in Mini und die hat auf einer Seite eine abdeckbare Scheibe, die Rähmchen sind quer.


    Oder, wenn ein Garten vorhanden ist, gleich Warrée mit Gucklöchern?

    HG

    Monika


    Wir sollten immer daran denken: Im wesentlichen sind unsere Bemühungen auf eine vernünftige, fürsorgliche Pflege beschränkt. (Bruder Adam)

  • Ich könnte mit dem Ding aber mal eine Königin mit Wabe und Brut aus einem Mini, einfach mal mit in die Schule nehmen, dann kann man ja auch einiges sehen.

    Bis bald

    Marcus

    ich hab mir genau für diese Fälle ein 2 Waben MP Schaukasten ohne Flugloch gebaut. Ein bisschen handwerkliches Geschick und 15€ sollten dafür ausreichen.IMG_20191127_171330_334.jpg

  • Ein EWK-Schutzhaus mit 2 EWK mit Abgangsstreifen und genügend Futter wäre m.E. am besten geeignet. Die EWK kann man entnehmen und in der Klasse zeigen. Hier sehen die Schüler wie die Bienen eine Wabe bauen und können die Königin beim Legen beobachten. VG Jörg

  • Gute Erfahrungen machen wir hier mit einer fest aufgestellten Schaubeute (Zandermaß). Da kann man Schülern viel mehr zeigen (in diesem Jahr sogar mit unbeabsichtigter Nachschaffung) und die Schüler können es wiederum ihren Familien, Freunden zeigen und wissen wohin mit ihrer Freude, Begeisterung und Faszination. Die wollen sogar "nachsitzen". Bessere Multiplikatoren findet man nicht.

    Daß die Schüler dazu zur Schaubeute hinlaufen müssen, tut ihnen angesichts des oft beklagten Bewegungsmangels sogar gut*. Es ist für die Schule ein zunächst ungewohnter logistischer Aufwand, der sich aber nach mehreren Versuchen einspielt und nach unseren Erfahrungen den (nicht zuletzt: sozialen bzw. gruppendynamischen) Gewinn für die Schule übersteigt.


    *Ich gebe dann gern die Aufgabe mit auf den Weg, unterwegs mit dem Blick einer Biene mal zu suchen, was es alles so zu sammeln gibt (Hinweg) und was wir Menschen dabei für die Bienen verbessern könnten (Rückweg). In der Folge habe ich schon von innerfamiliären Auseinandersetzungen zur Häufigkeit des Rasenmähens gehört, mehrere Blüh- und Pflegepatenschaften sind entstanden, eine Schulklasse hat sich einen Gesprächstermin beim Bürgermeister erbeten usw.