Mysterium Honig-rühren

  • Du brauchst 40+x Grad, er muss komplett flüssig und kristallfrei sein.

    Ab 40Grad fangen die Eiweisverbindungen an sich aufzulösen. Das heißt mit dem "+x" wird Dein Honig qualitativ schlechter - Du "kochst" damit also Langnese Honig (Supermarktqualität/Importqualität)...

    Gegenwärtig sieht es so aus, dass der Honig schon gut verflüssigt ist, aber noch viele Partikel kristallin darin umher schweben.

    Mit einem Oberflächen Thermometer habe ich das Wasser auf 40° C (wie auch temperiert) den Honig selbst knappe 34° C gemessen.

    İch muss ergänzen, dass es ein billig Teil war. Kochendes Wasser misst es aber zuverlässig 100°C 😁

  • Ich kann auch nur vermuten (und hoffen) dass du wahrscheinlich Einweckautomat gemeint hast...

    Das kommt aber von "Weck", das ist ein Firmen- bzw. Markenname. Waren mal Einmachgläser, die hießen umgangssprachlich bald nur noch Weck-Gläser, also optimale Marktdurchdringung, so wie bei Tempotaschentüchern

  • Ich kann auch nur vermuten (und hoffen) dass du wahrscheinlich Einweckautomat gemeint hast...

    Das kommt aber von "Weck", das ist ein Firmen- bzw. Markenname. Waren mal Einmachgläser, die hießen umgangssprachlich bald nur noch Weck-Gläser, also optimale Marktdurchdringung, so wie bei Tempotaschentüchern

    Ohh Mann!!!

    😬😬

  • Das hier wär was für Mikroimker :lol:

    XXXS Rührfass

    Für meine abgefüllte Waldtracht, falls die mal nach Monaten doch kristallisiert gibts ne Runde Handmixer mit Einzel Knethaken besetzt. Und die können sich ihren teueren Piccolo turbo 16v GTI an den Hut stecken. Wer Geld für so ein Ding hat sollte auch die 2 Hirnzellen haben selbst auf die Handmixeridee zu kommen. lol

  • wer nix zu tun hat, kann ja 250g Gläser rühren und abschäumen.

    Wenn sich kartonsweise Honig trennt, kommen die nicht zum Verkauf, sondern werden selbst gegessen oder in den Gastrobehälter+Sieb in den Wärmeschrank oder E-Wachsschmelzer und ab in den Backhonigeimer.

  • Handmixer mit Einzel Knethaken besetzt.

    Wenn dann noch zwei Hirnzellen mehr aktiviert werden, kann man auch auf die Idee kommen, dass eine Aufgabe des Knethakens darin besteht, Luft in einen Teig zu rühren.

    Noch zwei Hirnzellen mehr finden raus, dass für Luft rein der Rührbesen gedacht ist und nicht der Knethaken. Luft soll beim kneten nämlich nicht in den Teig und kommt auch nicht in den Honig.


    Probieren geht über sinnieren!

  • Ich bastle derzeit auch an einer Kühlung herum und dachte, ich konnte die Anlage heute in Betrieb nehmen.

    Es geht um einen 100kg CFM Rührer, versehen mit einer Kapillarrohrmatte von Herrn Theis. Daran ein Laborkühler a la beemax , in diesem Fall Firma Haake.

    Nach kleineren Reparaturen am Schalter (vom Elektriker durchgeführt), schien alles zu laufen. Heute nun an die Matte angeschlossen, befüllt usw.

    Anfangstemperatur waren 25,5C, ja, sehr warmer Raum, leider.

    In der halben bis 3/4 Stunde ging er auf 21,x runter, dann allmählich wieder hoch...

    Bei 22,5 habe ich das Kühlgerät ausgeschaltet, dann ging es plötzlich sehr fix hoch mit der Temperatur. Das Gerät mal angefasst und es war ziemlich heiß in den Bereich des Wärmetauschers.


    Tja, entweder ist es einfach viel zu klein bemessen (hat 200W, kann aber eigentlich auf -35C kühlen) oder es stimmt was mit der Kühlung, Kühlmittel, was auch immer nicht.


    Lohnt das, sowas zu einem Fachbetrieb zu bringen und welcher wäre das? Kältetechnik, die sonst Klimaanlagen installieren?


    Ach, echt frustrierend....

  • Cool, mit 200W 1qm Matte von 26 grad runterkühlen. Sorry, bin über 40, soviel Zeit bleibt mir nicht mehr!

    Viele liebe Grüße an alle Heimwerkerkönige, geht zu Binford 🤣🤣🤣

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Nee, immer noch Zuhause aber ab morgen mache ich eine kurze Tournee Richtung Imker Louis und Übersee wieder zurück. Leberkas jeden einzelnen Tag zu Mittag und Abends in die Brauereigaststätte, gleich gegenüber dem Times Square. Vier Tage Leberkas, ich liebe es.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Was soll ich sagen, Fehler gefunden und nun läuft es :love: !


    Eine Dämmung (Schaumstoffmatte) war verrutscht und hat den Lüfter blockiert.

    Beim erneuten Testlauf war er nach einer Stunde bei 9C (von gut 24). Das finde ich ganz schön fix.

    Morgen lasse ich ihn unter Aufsicht im Dauerbetrieb laufen und schaue mal, wie sich dabei die Honigtemperatur verhält.


    Und ja, 200W.

    Herr Theis empfiehlt 300W, Ich sehe dann halt zu, dass ich mein System noch etwas besser isoliere. Es geht hier um keine 5l Kühlflüssigkeit, da braucht's kein Monster-Agregat.