Stellplatz in der Nähe eines Obstbauern

  • Hallo zusammen,


    ich hätte die Möglichkeit einen Bienenstellplatz, im nächsten Jahr, in der Nähe eines Obstbauern zu erhalten (Äpfel, Aprikosen).


    Ich möchte Euch bitten mir Eure Erfahrungen mitzuteilen, bin wegen der Unmengen von verschiedenen Pflanzenschutzmittel die

    da über das Jahr verspritzt werden sehr verunsichert.


    Allerdings gibt es in der Region viele Imker (was mich verwundert), Region Thurgau, Schweiz.

    Werde versuchen mit den Imkern vor Ort auch ins Gespräch zu kommen.

    Vielen Dank


    Freibachimker

  • Das sollte kein Problem sein, da erst nach dem Bienenflug gespritzt wird und alle zugelassenen Mittel nach heutiger Kenntnis "sicher" sind.

    "Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen." Mark Twain

  • Da musst du dich dann wahrscheinlich vor Ort erkundigen und ggf. die Trachtsituation außerhalb der Obstblüte mal erfragen und auskundschaften.


    Vielleicht können dir auch speziell für den Obstbau die Leute vom Kompetenzzentrum Obstbau-Bodensee bei Detailfragen weiterhelfen. Die sind da unten sehr firm in allen Belangen.


    https://www.kob-bavendorf.de/

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  • Häutungshemmer wirken auch bei Bienen und reichern sich im Wachs an.

    Ich möchte nicht sagen, dass es hier generell ein Problem gibt - da fehlt mir die Erfahrung im Obstbau- aber sollten sich die Völker schleppend entwickeln, sollte man bei der Wachsuntersuchung auch in diese Richtung suchen.

  • Ich finde es sehr nett, daß die Obstbauern selten spritzen, in der Blütezeit die Nacht abwarten und nur Bienenunbedenkliches Zeug spritzen. Ironie aus.

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Ich finde es sehr nett, daß die Obstbauern selten spritzen, in der Blütezeit die Nacht abwarten und nur Bienenunbedenkliches Zeug spritzen. Ironie aus.

    Es hat keiner gesagt, dass sie selten spritzen und das alles Zeug 100% bienenunbedenklich ist, aber ich nehme denen auf jeden Fall ab, dass die erst nach dem Bienenflug spritzen weil sie ein hohes Interesse an der Bestäubung der Plantage haben.


    Ganz ohne Spritzen geht es nicht, weil es dann weniger Obst geben würde, was auch noch doof aussieht. Das ist dann nicht mehr wirtschaftlich. Die Folge ist, dass man dann nur die guten Äpfel aus Neuseeland, Chile und Co. bekommt und die spritzen mindestens genauso viel.

    "Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen." Mark Twain

  • Ich finde es sehr nett, daß die Obstbauern selten spritzen, in der Blütezeit die Nacht abwarten und nur Bienenunbedenkliches Zeug spritzen. Ironie aus.

    Sollten dir Fälle bekannt sein in denen du geltendes Pflanzenschutz Recht nicht eingehalten siehst, steht es dir völlig Frei (und ich bitte dich sogar drum) das sofort bei der Polizei Anzuzeigen.


    Kannst du hier Fälle nennen in denen das der Fall ist oder bleiben wir hier bei pauschalem Geschwurbel?

    Falls dir hingegen das aktuelle Pflanzenschutzrecht nicht passt, setze dich bitte mit den für dich zuständigen Vertreten in Bund und EU zusammen ;)


    PS: Ich hoffe du verdampfst keine Oxalsäure...

  • Nein,

    Geschwäbelt ja,

    bin schon über 40, soviel Zeit bleibt mir nicht mehr ( auf den logischen Ausstieg aus der Kernenergie mußte ich auch 40 Jahre warten )

    Und nein, natürlich nicht.
    Ich habe das geschrieben, weil ich den Eindruck hatte, Hagakure hätte vergessen auf die Ironie in seinem Beitrag hinzuweisen. Hab ich da was falsch verstanden?

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Nein,

    Geschwäbelt ja,

    bin schon über 40, soviel Zeit bleibt mir nicht mehr ( auf den logischen Ausstieg aus der Kernenergie mußte ich auch 40 Jahre warten )

    Und nein, natürlich nicht.
    Ich habe das geschrieben, weil ich den Eindruck hatte, Hagakure hätte vergessen auf die Ironie in seinem Beitrag hinzuweisen. Hab ich da was falsch verstanden?

    Ich sitze immer etwas zwischen den Stühlen. Als Öko stehe ich dem Spritzen skeptisch gegenüber, auf der anderen Seite habe ich einen Schwerpunkt auf den Obstbau und da wird eben auch bis hin zu Demeter gespritzt. Das Öko-Obst sieht schon etwas "natürlicher" aus, obwohl es auch behandelt ist. Wäre es gar nicht mehr behandelt, würden es wahrscheinlich nicht mal mehr viele Bio-Kunden kaufen und du hättest definitiv noch deutlich weniger Ertrag.


    Dann könntest du mit einem Strick in die Kühlhalle gehen.?(


    Aber wie gesagt: Die Landwirte auf solchen Gebieten haben ein großes Interesse an der Bestäubungsleistung und werden deswegen erst nach Bienenflug spritzen. Die sitzen dann wirklich von Sonnenuntergang bis tief in die Nacht auf dem Schmalspurtraktor.

    "Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen." Mark Twain

  • Hallo Hagakure,

    ja das ist so, letztendlich sind beide Imker und Obstbauern aufeinander angewiesen, müssen beide überleben, da muss sinnvolles Handeln Bedingung sein, sonst sind die Imker auch schnell wieder weg...