Alle Bienen tot, plötzlicher Tod und Verschwinden

  • Ach was, echt?

    Der Vorteil meines Alters ist, daß ich das schon wieder vergessen habe.

    Ja, es ist blöd und ärgerlich, aber, es gibt Schlimmeres, viel Schlimmeres.

    Viele Imker haben diese Erfahrung gemacht, meist mit der Folge, daß es ihnen so nicht wieder passiert ist.

    Nur mal kurz nebenbei, wesensgemäßer geht es kaum. Trage es mit Fassung, und die toten Bienen wären jetzt sowieso tot, geht bei Sommerbienen ziemlich schnell.

    Viele liebe Grüße

    Wolfgang, der schon vieles durchgemacht hat was Anfängern passiert

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Großartig, danke dafür, super Übersicht, auch wenn ich erstmal googeln musste, was ein Serbel ist.

    Da findet man bei Google tatsächlich eine Erklärung? :D Dachte, das sei ein Helvetismus. ;)

    Auch wenn hier "Kochrezepte" verpönt sind, eine gute Anleitung

    Ich denke nicht, dass Kochrezepte generell verpönt sind hier. Für den Anfang ist das doch eine gute Sache. Wenn man sich nach zehn Jahren immer noch sklavisch an Rezepte hält, weil man nicht versteht, was wenigstens so ungefähr in einem Bienenvolk vor sich geht, dann ist das was anderes … :)

  • - Totale Brutentnahme (während der Trachten/ als Schwarmvorbeuge bzw während der letzten Tracht) und

    - Vermehrung über Kunstschwärme bei den Honigernten

    - Erneuerungsrate bei den Weiseln 30-50% jedes Jahr

    - und einfach nachlesen, was wirksame Behandlungsmethoden sind - Blockbehandlungen die jeweils nur 20% erwischen gehören nicht dazu! Brutfreiheit schaffen- bzw jede brutfreie Phase nutzen -> Teilen und Behandeln!


    JohannesPatrick hat ja schon zu Beginn beschrieben was sinnvoll wäre u.a. Fotos, Leichenschau nach Guido Eich, Waschprobe, Waben auf Papier ausschlagen ... damit der Tod nicht sinnlos ist

  • Ich hab nu nicht die Beileidsbezeugungen, alle gelesen...

    Aber, wenn ich micht recht entsinne............ ich hatte gerade dir Streifen angeraten....;(

    Sorry, aber musste sein!

    Schade um die Bienen

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


    Hier gibts was Gutes zu lesen

    http://www.pedigreeapis.org

    Eure Pedigrees, könnt ihr ab sofort hier problemlos u. fachlich geprüft im Original eintragen

  • Jedes Volk besaß eine Windel und die sahen echt gut aus..

    Hallo Kabal,


    neben den Tipps zu einem Behandlungskonzept fehlt an dieser Stelle denke ich noch ein passendes Diagnosewerkzeug zum Bestimmen vom Befallsgrad.


    Auf "Windeln" setzen wir ab kommendem Jahr ebenfalls nicht mehr, weil diese, wie von Vorrednern schon geschrieben, zu ungenau sind (erst recht bei dem ganzen Wind in unserer Gegend).


    Aus diesem Grund werden wir kommendes Jahr die Puderzuckermethode zur Diagnose testen, die einen Wirkungsgrad von über 90% haben soll, was mir persönlich reicht - professionelle Anleitungen findest du im Netz.


    Es gibt auch noch weitere Methoden, die den Befallsgrad gut wiedergeben. Des Weiteren schau dich gerne regelmäßig nach Anzeichen für einen Befall um, wie bei den Bienen verkrüppelte Flügel und Körper, starke oder schwache Bienen, beim Drohnenrahmen Schneiden mal einen Querschnitt durch die Brut machen und Varronen in den Maden zählen, gucken wie gesund die Bienen aussehen und wie vital und stark das Volk ist.


    Alles Gute für Deinen Neuanfang.

    Schöne Grüße - Matthias

    "Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht." Afrikanisches Sprichwort