Jährliche Wabenhygiene - ein Irrweg?

  • Einer der Vorteile, ein Mensch zu sein ist seine Fähigkeit zu denken, vorauszuplanen und Wissen weitergeben zu können. Das ist bei vielen Tieren nur sehr eingeschränkt. Außerdem wissen wir hinterher alles besser, ein Hinterher bei falschen Entscheidungen von Tieren ist seltener.

    Der Bien ist ein fragiler Cluster, der zur Selbsterhaltung einfache Lösungen braucht und Abkürzungen bevorzugt, obwohl es oft nicht vorteilhaft ist. Sie mögen besser riechen können und viele Dinge machen sie richtig, aber das zweizügige Bildungssystem und eine Universität haben sie eben nicht.

    Viele liebe Grüße

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Deswegen haben sie ja auch 80 Millionen Jahre überlebt …


    Die Umwelt hat sich in den letzten 100… 50 Jahren recht für so eine alte Art sprunghaft geändert - da kommt’s drauf an, ob die Biene das tolerieren kann. Sehr spezialisierte Arten haben es da schwer…

    Grüße Ralf

  • Guten Abend Zusammen.


    Vor einigen Jahren, (90er Jahre) hatte ich mal eine Arbeit von einem französischen "Wissenschaftler"? gelesen, der zu dem Schluss gekommen ist, Dass ältere Waben mehr Wasser aufnehmen können, als junge Waben.


    Dieser höhere Wassergehalt in der Brutwabe, führe zu einer höheren Luftfeuchte in der Brutzelle, welche der Bienenlarve förderlich sein soll,(über 80% rel. Luftfeuchtigkeit), und der Milbe zum Schaden ist. (über 85%-----invertil).


    Ich selber, habe kein System bei der Wabenbauerneuerung.

    Wenn es dem Volk passt, kann dies schon nach 2 Jahren der Fall sein.

    Oder eben auch erst nach 10 Jahren.......Die älteste Wabe, welche ich je einem Volk entnommen habe, war 18 Jahre im Brutnest in "Betrieb".....


    Ich sehe dies also nicht ganz so Eng, da ich nun auch schon gesehen habe, was die Bienen mit einer "zu" Alten Wabe machen........Abschroten, und neu aufbauen.


    Lg Sulz.

  • Beitrag von JaKi ()

    Dieser Beitrag wurde von Eisvogel aus folgendem Grund gelöscht: Antwort ohne Sinn ().
  • Der Wachsbau als Leber des Bienenvolkes.

    Diesen Vergleich kenne ich schon seit bestimmt mehr als 5 Jahren von Dr. Wallner, Hohenheim.


    Es gibt von Dr. Wallner mehr als eine Veröffentlichung der Rückstandsuntersuchungen der lipophilen und hydrophilen Schadstoffe in Honig und Wachs. Schön erklärt wird dort die Diffusion der Schadstoffe von Wachs auf Honig, ebenso von Honig und Pollen auf Wachs. Auch über den Einfluss auf die Brut, sowie die Honigqualität, bzw. Schadstoffbelastung kann man dort lesen.

    Von Dr. Schierling, Tiergesundheitsdienst Bayern, gibt es Veröffentlichungen über die Untersuchung von chemischen Schadstoffen im Wachs und Honig. Allerdings sind die Untersuchungsproben aus Bayern.

    Allerdings sind diese Veröffentlichungen nicht auf YouTube, sondern müssen gelesen werden.

    Warum immer über den Teich geschaut werden muss, verstehe ich nicht.

    Ich wurde gut erzogen. Keine Ahnung, was dann passiert ist...

  • Die Frage warum Bienen dunkles Wabenwerk bevorzugen, scheint mir nahezulegen, dass sie selbst am Besten wissen was sie tun und wir sie daher gewähren lassen sollen.

    Aus meiner Erfahrung mit anderen Tieren weiß ich, dass Tiere öfters mal Dinge tun, die nicht gut für sie sind. Ich glaube dass man als Tierhalter dann eingreifen muss.

    12er DNM im Warmbau, ab 2021 10er DD

  • Die Frage warum Bienen dunkles Wabenwerk bevorzugen, scheint mir nahezulegen, dass sie selbst am Besten wissen was sie tun und wir sie daher gewähren lassen sollen.

    Aus meiner Erfahrung mit anderen Tieren weiß ich, dass Tiere öfters mal Dinge tun, die nicht gut für sie sind. Ich glaube dass man als Tierhalter dann eingreifen muss.