Honig und Zuckerkrankheit

  • Hallo zusammen
    Wie ist eigentlich das Verhalten von Zuckerkranken zu Honig? Müssen da Mengen oder Sorten berücksichtigt werden?
    Gruß Guido

    Das Leben sollte keine Reise sein, mit dem Ziel,attraktiv und mit einem gut erhaltenen Körper an unserem Grab anzukommen.
    Wir sollten lieber seitlich hineinrutschen, Schokolade in einer Hand,Eis in der anderen, unser Körper total verbraucht und schreiend
    "Wow, was für eine Fahrt!"....

  • Da gibt es keine allgemein gültige Aussage. Ich habe unter meinen Kunden auch einige Diabetiker. Diese sind in der Lage, ihr Insulin selber zu bemessen und zu spritzen und wissen damit umzugehen. "Diabetikerhonig" gibt es nun wirklich nicht. Honig ist so gesehen reiner Zucker, ob das nun Trauben-, Frucht- oder Malzzucker sind, spielt da nur eine geringe Rolle.


    Es hängt davon ab, welcher Diabetes-Typ vorliegt und wie schwer die Erkrankung ist. Das sind aber Fragen, die der Kunde zuerst mit seinem Arzt klären muß, ob er gelegentlich mal ein Honigbrötchen essen darf oder total verzichten muß.


    Als Imker können wir da keine medizinische Auskunft geben.


    Mit imkerlichen Grüßen


    Klaus Maresch

  • hallo allerseits!
    Es ist nicht egal welchen Honig man ißt -
    wenn ein Diabetiker Honig ißt, so sollte man einen Honig mit hohem Fruchtzuckeranteil bevorzugen. Für die Verdauung von Fruchtzucker ist kein Insulin notwendig - im Gegensatz zu allen anderen Zuckerarten. Honig ist dadurch gesünder - er schont somit auch die Bauchspeicheldrüse und beugt dadurch Altersdiabetis vor.
    mfg
    Leonhard

  • Mal wieder ein altes Thema vorkrame.
    Bin die Tage von nem Kunden angesprochen worden, dessen Frau Diabetikerin ist und Honig von mir wollte. Kann mir jemand sagen welcher Honig denn Ok ist?
    Habe momentan Raps und nächste Woche frische Mischhonig. Nur weiß ich nicht ob das alles so gut für die junge Dame ist, nicht das ich nachher noch Schuld bin, wenn was ist.
    Gruß

  • Hallo,
    wenn mich irgendetwas hier im Forum aufregt, dann sind es die „medizinischen Ratschläge und Kommentare“. Sei es zu Diabetes, Bienengiftallergien, Schwangerschaften usw.

  • Hallo,
    nur in Afrika, in Deutschland und in der Schweiz Kanton Appenzell Innerroden gibt es Medizinmänner. In Deutschland übernimmt zunehmend die Imkerschaft auch diesen Job.


    Mein Freund, ein Arzt sagt immer: "Wer heilt hat recht!"


    Ich sage: "Wer befugt Menschen umbringt, der darf das. Wer das unbefugt macht wird gestraft."


    Der Sohn eines Heilpraktikers sagte mir, dass sein Vater einen unheilbaren Krebskranken geheilt hätte. Leider wäre er an einer Lungenentzündung gestorben.


    Gruß
    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • au au au,


    ich nicht wuderheiler!
    Aber die Frage kenn ich, nach dem Honig und den Zuckerkranken, aus eigenem Markttreiben.
    Eine Kundin hat unter ärztl. Beobachtg einen Selbstversuch unternommen.
    Jetzt werden einige schreien:" das ist Selbstmord mit 2 Pistolen!!!"
    EGAL sie hat´s gewagt! ERGEBNISSE:
    - Dünner Honig (viel Fruchtzucker) in kleinen Mengen hat den Ins.Spigel / Zuckersp. nur unwesentlich beeinflusst, Raps sehr deutlich!!!
    - Sie kauft weiter Honig (meinen) der Robi / Linde und nimmt kleine Mengen.
    Frage: Soll man sich jedes Bissel Lebensqualität versauen lassen, oder darf etwas Genuss sein? Honig hat nicht nur Zucker! Der Rest der Inhaltsstoffe hat positive Wirkung auf den Körper und kann die negative Wirkung durchaus überwiegen.


    Schlussfolgerung: Was bei einem klappt, muss nicht allgemeingültig sein!
    Wer nicht bereit ist ein kleines (kalkulierbares) Risiko einzugehen kann nichts falsch machen- gut - aber auch keinen Zugewinn erhalten- schlecht. Manchmal ist etwas mehr Lebensqualität Stärkung der inneren positiven Kräfte. (Glaube versetzt Berge)
    Knäcke

  • Jacques


    die Zauberlehrlinge in Weiß sollte man nicht so einfach vertrauen. Es gibt wenige Gute und eine Menge die am Pharmatrog hängen.
    Ich kann nur jeden empfehlen die Bücher von Dr. Johann Georg Schnitzer zu lesen spez. das Diabetesbuch ( www.dr-schnitzer.de ).


    Gruß Horst

  • Mal was Lustiges nebenbei.


    Weil viele alte Menschen etwas unter Alterszucker leiden, gebe ich diesen lieber den Sommer- als den Frühjahrshonig (wegen des Fruchtzuckergehaltes)


    Als mich meine alte Nachbarin fragte, welcher Honig besser sei, konterte ich mit der Frage, ob sie Diabetikerin sei.
    Die guckte mich nur erstaunt an und sagte: " Nein, ich komme aus Daun."
    :lol:

  • Oh,Oh...hier wird viel spekuliert und pauschalisiert: Honig ist gesund, Ärzte dubios,hochnäsig dumm und sowieso alle von der Pharmaindustrie abhängig.
    Fachwissen hat hier keiner und ich kann hier nur vor solch dummem Zeug warnen. Das ist Stammtischprolemik !!
    Wenn einer sagt, ich bin kein Spezialist für Diabetes, sprechen sie das doch mit ihrem Hausarzt ab, ist das absolut richtig. Das wurde so ja auch schon im Beitrag geschrieben.
    Wann soll aber dieses unsinnige Geschwätz ?
    Diabetes ist eine Zuckerverwertungsstörung, bei der es mehrere Ursachen und Formen gibt. Neben der diätetischen Einstellung und entsprechen körperlicher Arbeit werden Tabletten und Insulin eingesetzt. Der Patient hat zum Essen eine gewisse Menge Broteinheiten frei, die auf seinen Lebensstil abgestimmt wurde.
    Diese Broteinheiten sind mit purem Zucker schon in geringen Mengen flott weg. Er muss dann an anderem Essen einsparen.
    Wenn er dazu bereit, nennt sich das evtl. Lebensqualität.
    Ein zweiter Nachteil von Zucker ist die rasche Blutverfügbarkeit, heisst: geht so schnell ins Blut über, dass eine Blutzuckerspitze entsteht. Beim Gesunden ist das kein Problem, da er körpereigenes Insulin ausschüttet und gegensteuert, beim Diabetiker geht das nicht.
    Es ist richtig, das fruchtzuckerreiche Honige diabetikergeeigneter sind, Honig enthält aber letzlich Zucker.
    Die Frage ist ähnlich, ob es eine Diätbuttercremetorte für Übergewichtige gibt.
    ---Ich zweifle im Übrigen nicht an positiven Eigenschaften des Honigs !!---

  • Hallo,
    ich bin selber Diabetiker und ich esse Morgens 1 Brötchen mit Honig was meinen Blutzuckerspiegel nicht wesentlich in die Höhe steigen lässt. Normalerweise kann jeder vernünftig eingestellter Diabetiker abschätzen wieviel Zucker bzw. Kohlenhydrate er zu sich nehmen kann, und dieses in seinen diätplan mit einbeziehen. Aber jeder mensch ist anders deshalb sollte man vorsichtig sein und in maßen ist es ok.
    gruß
    Toddy

  • Klar, ein vernunftiger, erfahrener Diabetiker kennt "seinen" Diabetes und weiss auch damit umzugehen.
    Das sind aber sicher nicht die, die den Imker nach dem "Diabetikerhonig" fragen.