Wie geht es weiter? Bitte um Hilfe bei der Planung für die nächste Saison

  • Kunstschwärme aus den Honigraumbienen

    Dazu müsste ich begattete Königinnen nehmen. Und das hat bei Versandköniginnen wieder eigenen Tücken.

    Honigertrag ist echt erstmal nice to have :).

    Munterbleiben!


    Erste Gehversuche mit 3 WV und einem Ableger in 12er Dadant mod.

  • Jepp. Das war mein ursprünglicher Gedanke: Kunstschwärme aus Honigraumbienen nach Werner Gerdes. Braucht es aber legende begattete Königinne zu (s.o.).

    Wenn man selbst Königinnen vermehrt, ein super Verfahren (zumindest klingt es sehr elegant :D). Aber soweit bin ich nunmal noch nicht.

    Munterbleiben!


    Erste Gehversuche mit 3 WV und einem Ableger in 12er Dadant mod.

  • Ah, das Verfahren meinst Du! Hatte ich eher unter Kleinstschwarm zum sicheren Einweiseln von begatteten Versand-Königinnen abgespeichert (was Ralf ab Minute 54 nochmal näher erläutert).


    Ist in der Tat ein anderes Verfahren, als das von dem ich sprach (über Bienenflucht nach Werner Gerdes) - das funktioniert mit Unbegatteten wohl tatsächlich nicht.


    Aber Du hast Recht: Anfang Mai Kunstschwärme mit 500g Bienen aus verschiedenen Völkern zu machen, würde wahrscheinlich auch gut gehen. Die WV sollten den Verlust bis zur Lindenblüte ausgeglichen haben, man könnte die TBE bei denen erst zwei Wochen vor dem Abschleudern machen - und könnte sich die Ameisensäure sparen.


    Muss ich mir die Tage nochmal in Ruhe anschauen. Der Winter ist ja noch lang :)

    Munterbleiben!


    Erste Gehversuche mit 3 WV und einem Ableger in 12er Dadant mod.

  • Waldi Die eierlegende Honigmilchsau gibt es leider nicht. ;) Ich schlage mich jeden Winter mit solchen Gedanken rum: Wie könnte ich dieses und jenes noch besser machen und das alles noch optimal miteinander kombinieren … ? Ich finde Deinen ursprünglichen Plan (TBE vor Rapsende) gar nicht blöd! Lass Dich nicht beirren! :) Da Du ja noch am Anfang stehst, würde ich einfach empfehlen, dass Du Dich für ein ganz bestimmtes Konzept entscheidest und dieses dann möglichst ohne Modifikationen durchziehst. Hinter solchen Konzepten steckt oft sehr viel Erfahrung und Überlegung. Die Details sind vielfach entscheidend. Wenn man als unerfahrener Anfänger beginnt, hier oder dort zu modifizieren oder Konzepte zu kombinieren, fällt das Resultat oft eher schlechter als besser aus.

    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).

  • Für meine konkreten Verhältnisse ist das von Bernd nochmal skizzierte Verfahren in der Tat das, was mir am geeignetsten erscheint. Grund dafür ist, dass ich - wenn alles hinhaut - nicht vier Völker an einem Stand haben werde, sondern zwei hier und zwei dort. Das ist Stand jetzt und das möchte ich auch gern so lassen, weil zumindest im Sommer die Tracht und damit der Honig auf den beiden Ständen sehr unterschiedlich war (was ich spannend finde). Das möchte ich auch in der Frühtracht ausprobieren.


    Kleine (frühe) Kunstschwärme kann man zwar auch aus zwei Völkern bilden (habe ich dieses Jahr gemacht), aber aus mehr Völkern (Ralf spricht von vier oder fünf) ist nachvollziehbarer Weise besser.


    In meinem Falle ist es praktischer, die Brut jeweils eines Standes zusammen zu packen und dann die Ableger jeweils auf den anderen Stand zu bringen.

    Munterbleiben!


    Erste Gehversuche mit 3 WV und einem Ableger in 12er Dadant mod.