Wesensgemäße Imkerei

  • Mir wäre es lieb, wenn man doch etwas gemeinsames findet und nicht die Unterschiede zu einem Angriff auf die jeweilige bevorzugte Imkerei sieht.

    Gemeinsam für die Bienen.


    Allerdings musste ich unlängst feststellen, dass meine Einstellung. Jeder imkere so, wie es ihm richtig und möglich erscheint, um den Völkern über das Jahr ins nächste zu begleiten. Nicht als liberal, sondern als radikal gesehen wird.

    Mir wird plötzlich der Vorwurf gemacht, dass ich nicht wesensgemäss imkere, nur Honig sehen würde und meinen Bienen mit meiner Art des imkerns übles will. Das meine Varroabehandlungen Völkern Schaden zufügen, ( Was ich nicht bestreite, aber der Zweck wird erreicht und das Überleben gesichert). Das alleine schon das Imkern an sich, den Bienen schadet.



    Ich fühle mich angegriffen und mir wird schuld zugeschoben, die ich nie bisher gesehen habe.


    Ich war immer der Überzeugung, dass ich meinen Bienen wenigstens nichts schlechtest antue.


    Da bildet sich bei mir eine Front des Widerwillens. Wie kann es sein, dass ich als Imker mit wenigen Verlusten und immer zu vielen Völkern im Frühjahr dastehe und mir ein anderer sagen darf, dass ich nicht wesensgemäss imkere?


    Ich erlaube mir kein Urteil über andere Imker. Wenn die Völker überleben, reicht mir das völlig.

  • Hallo Rainfarn,

    wenn jetzt Dein Link noch passen würde zum Thema. Oder hab ich inzwischen den Faden verloren?

    Gruß Eisvogel

    Tut mir leid, da ist der falsche Link hinterlegt und ich habe deine Antwort falsch interpretiert. Danke für den Hinweis. Evtl. kannst du es ja noch ändern.

  • Der Weg zur varroatoleranten Biene kann über die „wesensgemäße“ Bienenhaltung führen. Allerdings mit dem Verlust der Ergebnisse einer über 100jährigen Zucht sanftmütiger, ertragreicher Bienen. Dem vorübergehenden Verlust von 99,?% der derzeitigen Völkerzahl. Dem Verlust der Erwerbsimkerei, dem Verlust fachlicher Fähigkeiten der Imkerschaft, dem Verlust an Arbeitsplätzen und nicht zuletzt dem Verlust an ein breiten Angebots quantitativ und qualitativen Einheimischen Honigs. Wollen wir das? VG Jörg

  • Von Karl May hatte ich als Kind mein ganzes Wissen über die Indianer. Ganz schön schöne Geschichten, dafür daß der Mann nie in Amerika war.

    Das pure Überleben sollte nicht das alleinige Kriterium sein.

    Aber, Danke für deine Meinung!

    Die Sachlage ist Ausdruck des Ganzen. Man sollte die Meinung des Andersdenkenden akzeptieren und respektieren. Man sollte aber Andersdenkende auch nicht "beschimpfen" - man soll sie respektieren.


    Rolf

    Konfuzianer:

    "Man soll ein anständiges Menschenleben führen, aus dem einfachen Grund, weil man ein anständiges Menschenwesen ist."

  • Hallo FransXR,

    eine starke, aber durch nichts untermauerte Aussage.

    Man könnte auch sagen ein wenig überzeugender Angriff auf die Forumsteilnehmer, zumindest auf "sehr viele".

    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  • Hört auf euch gegenseitig anzup..... eigentlich will hier doch jeder nur das Beste für deine Bienen und von anderen lernen .(denke ich) Also ist es doch gut soviel wie möglich in andere Betriebsweisen reinzuschnuppern um dann für sich selbst das Beste herauszufiltern .Da nützen nur sachliche Angriffe und der Wille andere "leben " zu lassen