Wesensgemäße Imkerei

  • würde ich auch als Fortschrittener wohl auf Flügel schneiden oder künstlich besamte Königinnen verzichten (können).

    Ich kann so Sprüche........

    WAS wäre wenn du Bienen hast die du in ihren besonderen Eigenschaften sehr schätzt die aber nur in ernsthafter Zucht ihre Eigenschaften (ich denke dabei besonders an VSB) behalten????

    Die Wesensgemäßen sind gaaanz sicher die ersten die in der Schlange stehen.

    Und damit das ma endgültig klar ist: OHNE Zucht..... Gewisse Gro.........er hätten ohne Gezüchtete Bienen gar nie welche, die wissen nicht wie garstig züchterich unbearbeitete Bienen sind, adee Badehosenbienen:wink:

    Wasser predigen und unbewusst? Wein trinken!

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.

    sine missione

  • Zucht geht nur über künstliche Befruchtung? Ich kann so pauschale Polarisierungen...


    Ich finde Zucht spannend und weiß es zu schätzen, dass viele Züchter viel Zeit darin investieren. Das Züchten mit den Belegstellen ist eine wunderbare Sache. Ist das nicht ernsthafte Zucht? Oder war das einfach nur drauf losgeschrieben? :/

    "Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen." Mark Twain

  • Schaue Dir mal Stammbäume vieler Belegstellen-Linien an! Dann ahnst Du vielleicht was wasgau immen aussagen wollte...


    Grüße vom Apidät

  • Touché. :thumbup:

    "Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen." Mark Twain

  • soll ich nun noch für Überzeugung sorgen, das KEIN Flügelschnitt, der Beginn von Umweltverschmutzung in Form von >Schwärmen die nich gefangen werden, ist.......

    Oder kommt ein Anfänger von alleine darauf?


    Für mich ist es durchaus nicht Wesensgemäss (oder doch?) die Mitmenschen mit Viren die sie nich wollen, durch dummes ignorantes Verhalten anzustecken.

    "Meine Bienen" fragt auch keiner ob sie Faulbrut etc. haben wollen.... Ignorant gell?

    So ein kleiner Schnitt is wie Impfen, tut nich weh, schützt aber dich und alle die mit dir zu haben.

    Gell?

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.

    sine missione

  • Dass es viel gemacht wird heißt aber nicht, dass Zucht ohne künstliche Besamung nicht möglich ist. Dauert halt nur meistens etwas länger.

    Außerem bin ich der Meinung, dass man für sich persönlich durchaus entscheiden kann ohne künstliche Besamung der Königinnen auszukommen und trotzdem dieses Verfahren akzeptieren kann.

  • Hallo Zusammen, hallo wasau immen,

    ich habe schon eine ganze Weile das Gefühl hier läuft mit dem Begriff "Wesensgemäß" etwas schief.

    Nicht alle "Wesensgemäßen" sind Varroaschleudern oder Faulbrut-Verbreiter.

    Ich empfehle einfach einmal aus der Demeter-Richtlinien-Broschüre die 8 Seiten zu lesen die die Imkerei bei Demeter besprechen. Ich behaupte frech die Mehrzahl der Imker kann an manchen §§ ein Häkchen machen.

    Ich wurde gerade heute aus einem AFB-Sperrgebiet mit ca. 860 Bienenvölkern bei ca. 150 Ständen entlassen. Und ich kenne die meisten Imker hier. Da ist kein Demeter dabei.

    Seit einfach ein bisschen toleranter.

    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Eisvogel () aus folgendem Grund: falsche Völkerzahl korrigiert

  • Dreh und Anelpunkt bei der "Züchtung" ist die Selektion!

    Ach wenn künstlich (technisch begrifflich wäre besser) besamt wird, muss selektiert werden. Denn auch die beste Mutter hat zwei Allele, und keiner weiß welches davon der auserwählte Drohn hat. Und der wirkliche Effekt ist ja erst bei der F1-Generation "wirksam" weil diese in Masse produziert werden kann.

    Und sind die alle Volltreffer? Wohl kaum, auch wenn oft so getan wird.

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Das ist auch eine Sache, die nicht jeder konventionelle Imker mitmacht. Warum wohl? Durch die großartige Zucht haben wir doch eh mittlerweile schwarmträge Bienen.


    Das Flügelstutzen ist eben auch eine ethische Frage, egal ob man vierzig Jahre imkert oder erst zwei. Damit verletzt man die Integrität des Tieres und mindestens eine der fünf Freiheiten, die in den 60ern für Nutztiere aufgestellt wurden.


    Aber die Diskussion spare ich mir hier an dieser Stelle. Gell?

    "Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen." Mark Twain

  • Das Flügelstutzen ist eben auch eine ethische Frage, egal ob man vierzig Jahre imkert oder erst zwei. Damit verletzt man die Integrität des Tieres und mindestens eine der fünf Freiheiten, die in den 60ern für Nutztiere aufgestellt wurden.

    was ist denn 'das Tier', dessen Integrität man verletzt? Die Königin, oder 'der Bien'? Und wieso ist es ethisch okay, einen ganzen Schwarm ins Verderben zu schicken, aber einen Fitzel unbelebten Flügel eines Individuums zu schneiden nicht? Welche Maßstäbe legst Du da an?

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife