Belegstelle „Glashütte“ Bleiwäsche - NRW

  • @Reinfarn: Sorry, war auch nicht zielführend gedacht, sondern sarkastisch. Wenn sich viele Imker zusammentun um eine Belegstelle zu betreiben, dann verfolgen die doch genau das Ziel was so mancher haben will, nämlich sehr gute Bienen. Wie bereits erwähnt halte ich nichts davon, einfach mit einem Gesetz zu wedeln, aber das HB-Männchen machen, weil man davon überzeugt ist, daß man selbst die Besten hat und sein Leben davon abhängt, genau diese Linie zu haben, dann kann ich auch gleich wieder die Flügel untersuchen.

    Viele liebe Grüße

    Wolfgang, der mehr verstehen würde, wenn man auch die letzten Sätze ausschreiben würde

    Für Sarkasmus und Ironie gibts die passenden Männeken, es sei denn, du willst alle deine Beiträge in der Ecke verortet wissen.:)

    Definiere "sehr gute Bienen", dass bedeutet für Jeden was anderes. Viele Imker zusammen geht erfahrungsgemäß auch nicht lange gut. Imkern ist nach wie vor kein Mannschaftsport, es gibt höchstens zeitlich begrenzte Interessengruppen.

  • Für manchen scheint es ja nur eine Sorte sehr guter Bienen zu geben, und dafür hat er schon jahrelang Zeit und viel Geld investiert ( Zitat aus dem Gedächtnis ). Aber nochmal.

    , über was streiten wir uns jetzt, über eine mögliche neue Belegstelle in Köln für die Dunkle Biene? 🤣 Das Ruhrgebiet hat nicht nur die größte Bienen - und Imkerdichte, sondern auch die größte Dichte von Schlauköpfen, die Alles besser wissen und machen und das war jetzt nicht so böse gemeint wie es vielleicht klingt. Aber bei uns im LSA ist das nicht besser. Weniger Imker, aber noch schlauer.

    Trotzdem werden wir nicht umhinkommen, aufeinander Rücksicht zu nehmen und gelegentlich zusammenzuarbeiten. Und ja, das betrifft nicht die künstlich Besamten oder die Mondscheinkoppulierenden, gel Dieter.

    Viele liebe Grüße

    Wolfgang, der sich eher in der Ecke der wilden Zwischenrufer sieht als in der der besser wissenden

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Warum sollte man davon ausgehen, dass es der Belegstellenleiter besser macht, als Rase, den Du gerade aus dem Gedächtnis zitiert hast?

    Wer sagt, dass eine Begattung bei der geschützten Belegstelle bessere Genetik bringt, als eine Standbegattung bei Rase (oder einem beliebigem andern Imker in dem Gebiet, der sich mit dem Thema der Zucht befasst hat)?


    In dem Gebiet sind dann Imker, die im Zweifel ihren Lebensunterhalt damit bestreiten und denen willst Du dann sagen, ist ja schön dass ihr euch über Jahre was aufgebaut habt, hier kauft mal unser "vernünftiges" Material und stellt Euch nicht so an? Wo ist denn da die Rücksicht, die Du einforderst?

    9 Völker Carnica, 1 Volk Buckfast in Segeberger

  • Nein, das sage ich nicht. Wenn es solch einen, sagen wir mal Platzhirsch, dort gibt, dann muß der eingebunden werden. Die meisten von uns sind aber nicht von diesem Kaliber.

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Hier im Forum sind sehr unterschiedliche Imker unterwegs. Ich Danke Gott jeden Tag dafür, daß mein Überleben, ja nicht einmal mein Glück von der Herkunft meiner Königinnen abhängt. Mich beschäftigen andere Probleme wie die Standortfrage und die sind ein Fliegenschiß gegen die Probleme von Vollprofis in der Imkerei. Ich bin Hobbyimker, mir macht es Spaß und mein Leben hängt nicht daran.

    Viele liebe Grüße

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Wer sagt, dass eine Begattung bei der geschützten Belegstelle bessere Genetik bringt, als eine Standbegattung bei Rase (oder einem beliebigem andern Imker in dem Gebiet, der sich mit dem Thema der Zucht befasst hat)?

    gefährlich!

    Ohne Zucht .....hätte Ralf "so was Besseres" nicht;)

    Und, man mag lächeln, ohne kontrollierte Anpaarung (der Zuchtmütter), behält er das auch nicht(lange);) (wie er sagt machts jemand anders für ihn?)

    Der Umstand der Pathogenese und der Mehrfachpaarung und der vielen verschiedenen Allele für einen Loki, ist Glück und Fluch zugleich!

    Muss man aber erstmal verstanden haben.

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.

    sine missione

  • Warum sollte man davon ausgehen, dass es der Belegstellenleiter besser macht, als Rase, den Du gerade aus dem Gedächtnis zitiert hast?

    Wer sagt, dass eine Begattung bei der geschützten Belegstelle bessere Genetik bringt, als eine Standbegattung bei Rase (oder einem beliebigem andern Imker in dem Gebiet, der sich mit dem Thema der Zucht befasst hat)?

    Geht ja null um mich hier, zum Glück. Aber der Züchter, der Jahre an seiner Biene arbeitet, darf ja dann plötzlich seine Biene nicht mal mehr halten!

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Wer sagt, dass eine Begattung bei der geschützten Belegstelle bessere Genetik bringt, als eine Standbegattung bei Rase (oder einem beliebigem andern Imker in dem Gebiet, der sich mit dem Thema der Zucht befasst hat)?


    In dem Gebiet sind dann Imker, die im Zweifel ihren Lebensunterhalt damit bestreiten und denen willst Du dann sagen, ist ja schön dass ihr euch über Jahre was aufgebaut habt, hier kauft mal unser "vernünftiges" Material und stellt Euch nicht so an? Wo ist denn da die Rücksicht, die Du einforderst?

    Hi,


    besser ist in einem solchen Fall sicherlich Ansichtssache. Aber gezielter


    ist die Anpaarung auf einer geschützten Belegstelle sicherlich.


    Falls in einer geplanten Schutzzone bereits Imker tätig sind, werden diese


    normalerweise mit einbezogen und, falls absolut keine Einigung erzielt werden


    kann, wird der Schutzstatus halt nicht erteilt. So ist zumindest mein Stand


    in Niedersachsen. Einige Inselbelegstellen müssen, als Bsp., immer noch


    kostenlose Königinnen an imkernde Insulaner abgeben.


    So hat man seinerzeit deren Zustimmung "erkauft" und alle sind damit zufrieden.


    Gruss Joachim

  • Warum sollte man davon ausgehen, dass es der Belegstellenleiter besser macht, als Rase, den Du gerade aus dem Gedächtnis zitiert hast?

    Wer sagt, dass eine Begattung bei der geschützten Belegstelle bessere Genetik bringt, als eine Standbegattung bei Rase (oder einem beliebigem andern Imker in dem Gebiet, der sich mit dem Thema der Zucht befasst hat)?

    Geht ja null um mich hier, zum Glück. Aber der Züchter, der Jahre an seiner Biene arbeitet, darf ja dann plötzlich seine Biene nicht mal mehr halten!

    Ich hab Dich nur als Beispiel genannt, weil Du auch zitiert wurdest. Daher der Zusatz mit dem beliebigem anderen Imker.

    9 Völker Carnica, 1 Volk Buckfast in Segeberger

  • Ich muss jetzt einmal Mark-o in Schutz nehmen. Das er die gesetzliche Anerkennung des Schutzkreises um eine Belegstelle erhalten möchte, ist legitim und sollte jeder Belegstellenbetreiber so machen oder anstreben. Es ist auch legitim dafür Mitstreiter bzw. Unterstützer zu suchen. Er könnte ja auch jeden Imkerverein in der Umgebung direkt kontaktieren, hat er evtl. auch schon...

    Wer sagt, dass eine Begattung bei der geschützten Belegstelle bessere Genetik bringt, als eine Standbegattung bei Rase (oder einem beliebigem andern Imker in dem Gebiet, der sich mit dem Thema der Zucht befasst hat)?

    Das ist schon eine starke Aussage, ohne Belegstellen hätten wir heute noch ganz andere Bienen. Jedem sollte klar sein das die "Begattungssicherheit" in folgender Reihenfolge ist und nach rechts abnimmt: "künstliche Besamung" - "Inselbelegstellen - "Hochgebirgsbelegstellen" - "Gebirgsbelegstellen" - "Landbelegstellen" - "Mondscheinbegattung" - ... - "Standbegattung" - das funktioniert allerdings nur so wenn die Schutzkreise um Belegstellen honoriert werden, egal ob die "gesetzlich anerkannt" sind oder nicht! Man sollte auch das Ziel und den Zweck einer Belegstelle verstanden haben und richtig einordnen, manche Imker möchte die Belegstellen nutzen und mache eben nicht, das muss jeder Imker für sich entscheiden.

    Und wenn ich sehe wie stark Belegstellen im allgemeinen genutzt werden und das über Jahrzehnte, dann kann es nicht sein das die "keine sehr guten Linien" haben. Eigentlich sollten die sehr guten Züchter im Umkreis für eine Belegstelle Interesse haben bzw. mitmachen und auch ab und zu die Drohnen für die Belegstelle stellen. Aber mir ist auch klar das nicht jeder Imker in der Umgebung dem positiv gegenüber steht. Aber das hier im Imkerforum, Imker die nicht einmal in der Umgebung wohnen, da Mark-o massiv angehen, kann ich nicht verstehen.

    In dem Gebiet sind dann Imker, die im Zweifel ihren Lebensunterhalt damit bestreiten und denen willst Du dann sagen, ist ja schön dass ihr euch über Jahre was aufgebaut habt, hier kauft mal unser "vernünftiges" Material und stellt Euch nicht so an? Wo ist denn da die Rücksicht, die Du einforderst?

    Wenn Berufsimker im Schutzkreis einer Belegstellen beheimatet sind, sind die ja nicht das ganze Jahr dort sondern wandern auch. Und Berufsimker wissen in der Regel wie sie mit einem Belegstellenschutzkreis umgehen müssen. Berufsimker kennen auch Drohnenabsperrgitter ;-)


    Auch ist nicht gesagt das jeder Imker im Schutzkreis Königinnen jedes Jahr "kaufen muss" - ich sehe eher das Mark-o , vor allem mit Hobbyimker im Schutzkreis, gut und intensive verhandeln muss/sollte...


    Ich wünsche Mark-o jedenfalls viel Erfolg mit seinem Ansinnen...:!: