Forschungsprojekt "Die Honigbiene im Klimawandel"

  • Die Honigbiene im Klimawandel


    Umfassende Langzeit Überwachung von Honigbienenvölkern, basierend auf nachweisbaren Merkmalen


    Die Bestäubung während der Nahrungssuche der Bienen ist entscheidend, um die Arten

    auf der Erde weiterzuführen.


    Die Verluste an Bienenvölkern sind jedoch in den letzten Jahrzehnten immer größere

    Probleme, die die globale Umwelt ernsthaft beeinträchtigt haben, aber noch nicht

    genügend Aufmerksamkeit von Menschen erhalten haben.


    Basierend auf einer umfassenden Untersuchung nachweisbarer Merkmale möchte ich

    eine langfristige und umfassende Überwachung von Bienenvölkern als

    Grundlagenforschung vorstellen.


    Dabei sollen folgende Merkmale, Faktoren gemessen werden:


    außen am Bienenhaus

    Helligkeit,Luftdruck, Niederschlag, Temperatur, Luftfeuchtigkeit

    in dem Bienenstock

    Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Stockwaage, 2 Mikrophone

    verhalten der Honigbienenvölkern
    Flugaktivität

    generelles Verhalten:
    inaktive, bewegungslose Bienen, Sammelversuche, intensives Putzen, normales Putzen, Flugprobleme, Bewegungsprobleme, paralysierend, Sammelaktivität


    Eine USB-Kamera, die von außen auf die Kästen schaut.


    Des weiteren sollen phänologische Beobachtungen in der Natur mit einbezogen und

    aufgezeichnet werden.


    Ein Aufzeichnen von Wetterextremen im Zusammenhang mit dem Verhalten der

    Honigbiene wird auch ein wichtiger Teil dieser Forschung darstellen.


    Ziel ist es eine im Jahresverlauf periodisch wiederkehrender Entwicklungserscheinungen

    in der Natur und bei der Honigbiene mit der Erfassung dieser Daten aufzuzeigen um
    imkerliche Handlungen (Honigproduktion, Varroabehandlung etc.) darauf auszurichten.

    Warum diese Grundlagenforschung?
    Ein großer Faktor des Honigbienensterben ist die Varroamilbe.
    Durch den Klimawandel kommt es vermehrt zu Frühtrachten oder zu Spättrachten. Was
    natürlich auch zu unterschiedlichen Entwicklungen bzw. Vermehrungen der Milbe beiträgt.
    Man sollte eine neue Art der Varroabehandlung überdenken.
    Was auch ein überdenken der imkerlichen Betriebsweisen nach sich zieht.

  • Und was soll uns das jetzt sagen? Ich habe eine Lösung für ein Problem? Ich suche Geldgeber für eine Forschungsarbeit? Ich will etwas verkaufen, weiß aber nicht recht wie ich es formuliere? Oder ich informiere im steifen Rock über etwas, was an einem Institut ausgedacht wird?

    Sorry, aber das ist etwas "komisch"....

    VG Rudi

  • Eine Handvoll Ideen, lose aneinandergereiht - ist ja nett. Wessen Initiative, wo sind die Konzepte und wer sind der / die Geldgeber ?


    Methodische Vorgehensweise wäre auch noch hilfreich.


    Kannst Du das Vorhaben mal in einen Rahmen strukturieren ?!


    Danke!

  • Danke erstmal für die doch leider nicht so konstruktiven Antworten. Wie immer in der Forschung gibt es auch Kritiker für ein Projekt. Was ich persönlich auch immer für gut befinde. Denn an Kritik wenn sie konstruktiv ist kann man wachsen und sich steigern. So nun zu den Fragen, ich habe eine Grundlagenforschung vorgestellt, diese soll Transparent durch geführt werden. Grundlagenforschung heißt, es gibt noch keine Lösung. Sondern es werden zunächst Grundlagen geschaffen. Um eine Lösung, wenn möglich, zu erarbeiten. Es handelt sich hier um eine Vorstellung eines Projektes zur Transparenz, nicht mehr und nicht weniger. Für weitere Fragen stehe sehr gern zur Verfügung.

  • So nun zu den Fragen, ich habe eine Grundlagenforschung vorgestellt, diese soll Transparent durch geführt werden. Grundlagenforschung heißt, es gibt noch keine Lösung. Sondern es werden zunächst Grundlagen geschaffen. Um eine Lösung, wenn möglich, zu erarbeiten. Es handelt sich hier um eine Vorstellung eines Projektes zur Transparenz, nicht mehr und nicht weniger. Für weitere Fragen stehe sehr gern zur Verfügung.

    Lieber Michael Krelle aus Burgwedel, wenn ich das richtig sehe, hast du Spaß an Citizen Science, also "Laien machen Wissenschaft".


    Bei XING gibst du an "ehrenamtlicher Apidologe und Phänologe" zu sein. - Bei hektarnektar stellst du dich vor 1 (!) Bienenvolk seit 2019 zu betreuen. Immerhin mit Grundkurs, Verein, und Pate. - Hier im Imkerforum startest du direkt mit Grundlagenforschung.

    Warum diese Grundlagenforschung?
    Ein großer Faktor des Honigbienensterben ist die Varroamilbe.
    Durch den Klimawandel kommt es vermehrt zu Frühtrachten oder zu Spättrachten. Was
    natürlich auch zu unterschiedlichen Entwicklungen bzw. Vermehrungen der Milbe beiträgt.
    Man sollte eine neue Art der Varroabehandlung überdenken.
    Was auch ein überdenken der imkerlichen Betriebsweisen nach sich zieht.

    Du bist da was ganz großem auf der Spur. - Irgendwann wird bestimmt eine Beute, und eine Betriebsweise nach dir benannt. Und ein Buch vielleicht.

  • "Kritik" konnte ich noch nicht lesen - nur Fragen zur Einordnung dessen, zum Hintergrund, zur Finanzierung und zur Struktur.


    Transparente Grundlagenforschung - wer forscht daran und mit welchen Zielen ?

  • Wenn du's dir einfacher machen willst...
    Beinahe alle diese Messwerte werden bei hobos doch schon erfasst und öffentlich.
    Kannst dich ja mal ans Auswerten machen. ;)

    Wobei ich noch immer nicht verstanden habe, was genau du auswerten willst. :/ Bzw. Worum's dir eigentlich geht. Daten sammeln ist das eine... Daten und deren Zusammenhänge richtig zu interpretieren das andere. Und irgendwie fehlt mir ne Zielsetzung des Ganzen.

    ...ach übrigens... Falls der Klimawandel wirklich vermehrt zu Früh- und Spättrachten führt, darf er wenn's nach mir geht gerne kommen... :D

    "Das Wort gleicht der Biene: Es hat Honig und Stachel."


  • Umfassende Langzeit Überwachung von Honigbienenvölkern, basierend auf nachweisbaren Merkmalen

    Spekatkulär wäre es, wenn Dir Forschungen aufgrund "nicht nachweisbarer" Merkmale gelängen.


    Solche Formulierungsschwächen tragen dazu bei, Dass "Dein" Projekt nicht ganz ernst genommen wird. ;)

    Seit 2005 Sächsischer* Hobby-Imker mit ca. 10 Völkern in DNM

    * sie summen weicher als die nicht-sächsischen Bienen

  • Danke erstmal für die doch leider nicht so konstruktiven Antworten.

    Die waren insofern konstruktiv, als dass nach Deinem Eingangspost völlig unklar ist, was mit Deinem Statement anzufangen sei und die Nachfragen konstruktiv versucht haben herauszufinden, was Du eigentlich willst.

    Willst Du etwas in der Richtung erforschen? Suchst Du jemanden der das kann oder finanzieren kann? Suchst Du Imker, die mit ihren Völkern mitmachen sollen?

    Grundlagenforschung heißt, es gibt noch keine Lösung. Sondern es werden zunächst Grundlagen geschaffen.

    Die zwei Sätze lassen mich vermuten, dass Du noch nie Grundlagenforschung gemacht hast (was nicht schlimm ist) bzw. Dir nie Gedanken über eine allgemeingültige Definition von Grundlagenforschung gemacht hast. Was befähigt Dich zur Forschung? Wie ist Dein wissenschaftlicher Werdegang? Welche Methodik willst Du einsetzen und warum?...

    Ziel ist es eine im Jahresverlauf periodisch wiederkehrender Entwicklungserscheinungen

    in der Natur und bei der Honigbiene mit der Erfassung dieser Daten aufzuzeigen um
    imkerliche Handlungen (Honigproduktion, Varroabehandlung etc.) darauf auszurichten.

    Ist das Deine Forschungsfrage? Vermutlich wird das im Jahresverlauf wechselnde Wetter irgendwie mit dem Verhalten der Bienen korrelieren (z.B. mehr Brut im Frühling als im Winter) aber das ist so schlecht abgegrenzt bzw. allgemein gehalten, dass ich damit nichts anfangen kann. Und damit gewinnt man auch keinen Blumentopf und daher bekommt man für so etwas vermutlich kein Geld.


    Sorry,

    Friedrich

  • Danke erstmal für die doch leider nicht so konstruktiven Antworten. Wie immer in der Forschung gibt es auch Kritiker für ein Projekt.

    Wenn es denn ein Projekt geben würde und nicht irgendwas dahin geschriebenes was einem mit vermutlich etwas Alk genauso gelingen wird (kann es aber nicht sicher beurteilen, da ich keinen Alk trinke).

    Was ich persönlich auch immer für gut befinde. Denn an Kritik wenn sie konstruktiv ist kann man wachsen und sich steigern.

    aha

    So nun zu den Fragen, ich habe eine Grundlagenforschung vorgestellt, diese soll Transparent durch geführt werden.

    Transparent durchführen hab ich jetzt noch verstanden, wo die Grundlagenforschung sein und wie sie aussehen soll bleibt die spannende Frage. Ich denke grundlagenforschung gibt es dazu genug, da bist glaub einfach 1-200 Jahre zu spät dran.

    Sondern es werden zunächst Grundlagen geschaffen. Um eine Lösung, wenn möglich, zu erarbeiten.

    Grundlagen schaffen? Die sollten doch schon da sein!

    Eine Lösung der Grundlagen? Nun wird es spannend!

    Es handelt sich hier um eine Vorstellung eines Projektes zur Transparenz, nicht mehr und nicht weniger.

    Geht es jetzt um die Bienen im Klimawandel oder um die Transparenz???

    Für weitere Fragen stehe sehr gern zur Verfügung.

    Sorry, will dir da jetzt nicht zu nahe treten, selbst jemand der aufgrund seinem entsprechenden schulischen Abschluss oder seiner beruflichen Laufbahn schon mal etwas in diese Richtung "erarbeiten" musste oder mitgewirkt hat, wird nicht verstehen was du da willst und was dein einleitender Beitrag aussagen soll. Für mich ich das noch nicht mal eine Ideensammlung die sich eine Gruppe auf dem Flipchart aufgeschrieben hat, selbst das wäre strukturierter und würde mehrere Positionen enthalten in denen verschiedene Phasen verglichen werden um überhaupt einen Ansatz zu bekommen um eine Lösung für was auch immer zu erarbeiten.


    Ps.:

    Warum schreibst du nicht mal jemanden der Bienenretter a la TS und Co an? Die dürften sich glaub darüber am meisten freuen und bei dem zwischen den Zeilen zusammen gereimten zielt es auch ziemlich genau darauf ab.

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Ich finde den Ansatz nun mal gar nicht so abwegig, die Biene im Klimawandel zu betrachten. Ob der Ansatz richtig ist, vermag ich aus dem Stegreif nicht endgültig zu beurteilen.


    Wie sich:

    Durch die Erhebung der o.a. Daten ermitteln lässt, hätte ich gerne noch erläutert gesehen. Der Zusammenhang ergibt sich mir nicht wirklich. Die Klimadaten können heute schon mit hinreichend hoher Genauigkeit extern erhoben werden. Eine ortsbezognene Auswertung dürfte reichen und deutlich kostengünstiger sein (z.B: https://darksky.net/). Wie in dem Modell dann das generelle Verhalten im(!) und um den Stock abstrahiert und auswertbar gemacht werden könnte, finde ich spannend! Dabei immer an Heisenberg denken!

    Grenzen sind konstruiert. Was uns trennt und verbindet, wird von Menschen gemacht.

  • Ich finde den Ansatz nun mal gar nicht so abwegig, die Biene im Klimawandel zu betrachten. Ob der Ansatz richtig ist, vermag ich aus dem Stegreif nicht endgültig zu beurteilen.

    War es das, was Been Burgwedel wollte? Ich bin echt aus dem Post nicht schlau geworden.


    Das fände ich tatsächlich auch spannend. Wobei es eigentlich schon Erkenntnisse rein dadurch geben müsste, dass ja die Biene ziemlich weltweit unter verschiedenen Klimabedingungen verbreitet ist.


    Eine ortsbezognene Auswertung dürfte reichen und deutlich kostengünstiger sein (z.B: https://darksky.net/).

    Der mog mi ned. Der sagt "Bad Gateway".

    HG

    Monika


    Wir sollten immer daran denken: Im wesentlichen sind unsere Bemühungen auf eine vernünftige, fürsorgliche Pflege beschränkt. (Bruder Adam)