• Gönne Dir 'ne Pumpe

    ne, erst noch ein bisschen rumgeigeln und dann nächstes Jahr......und dann feststellen, dass man sich umsonst geplagt hat und wie toll so eine Pumpe ist.

    Hat das CFM Fass einen Pumpenanschluss, nur mal so ganz unschuldig gefragt.

    Bis bald

    Marcus

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, 8 Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN, Waage 401

  • Im Zweifelsfall ist das kein Problem, es gibt genug Adapter für die ganzen Systeme, Falls du einen Quetschhahn hast, nimmst du dir ne Edelstahlplatte, zwei Bohrlöcher rein und aus Silikon ne Dichtung ausgeschnitten. An die Platte dann n Anschweisstutzen aufgeschraubt und du hast den Anschluss deiner Wahl. Milchgewinde und Triclamp wären die gängigen. Wichtig für eins entscheiden und dann dabei bleiben.

  • Ist die Idee so gut, oder habt ihr noch eine bessere Idee ?

    Gönne Dir 'ne Pumpe :)

    Für den Anfang würde ich erst mal eine Abfüllmaschine anschaffen. Eine gute Pumpe und eine Abfülle kosten in etwa das gleiche. Aber mit dieser kannst Du pumpen und abfüllen. Dann kannst Du an eine Pumpe denken, wenn sich der berühmte Flaschenhals um die Honiglogistik gebildet hat. Dann hast Du aber genug Honig, um die Pumpe zu bezahlen.

    Ansonsten sehe ich es wie Wolfgang, wofür das ganze hin und her schütten?

    Macht Arbeit, kostet Zeit und Rücken, bringt nur Luft, Staub und Insekten in Deinen Honig.

    Um wie viel Honig handelt es sich denn pro Durchgang?

    Man kann ohne Bienen leben, aber wie halt.

  • Um wie viel Honig handelt es sich denn pro Durchgang?

    Hallo, ich möchte pro Stand so 12 Völker haben. Wenn man dann realistisch ist, dürften es höchstens 300kg pro Durchgang sein. Ein Abfüller bringt mich meiner Meinung nach nicht weiter, denn die 100kg Rührwerk sind schnell abgefüllt.

    Bis bald

    Marcus

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, 8 Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN, Waage 401

  • Bei 300kg sei eher eine Entdecklungsmaschine und eine größer Schleuder angesagt.

    wir hatten dieses Jahr pro Volk 15 kg Frühtracht. Das heißt du würdest uns bei 20 Völkern schon so eine Entdeckelungamaschine empfehlen? Ist das nicht etwas früh?

    12er DNM im Warmbau, ab 2021 10er DD

  • Hi,


    bei 300KG am Tag würde ich mir um Siebe und Co noch die wenigsten Sorgen machen.


    Das geht bei uns gemütlich durchs Grob- oder Doppelsieb und kommt in ein Abfüller


    ( 200 Liter ) zum klären und später Cremig rühren. Da wäre bei mir eher das Entdeckeln


    der Flaschenhals. Ein Standimker hat ja in der Regel nur 2 - 3 Ernten im Jahr.


    Falls es sich um mehrere Stände pro Ernte mit je 300 KG handeln sollte, sieht es schon wieder


    anders aus. Aber auch da müsste Grobsieb/Honigsumpf, Klärfass, Lagerfass als Weg reichen.


    Gruss Joachim

  • Du sagst, dass du dir bei diesen Mengen um Klärfässer keine Gedanken machen würdest, empfiehlst dann aber einen 200 l Behälter zum klären. Wie soll ich das verstehen?

    12er DNM im Warmbau, ab 2021 10er DD

  • Du sagst, dass du dir bei diesen Mengen um Klärfässer keine Gedanken machen würdest, empfiehlst dann aber einen 200 l Behälter zum klären. Wie soll ich das verstehen?

    Hi,


    falls ich gemeint sein sollte. Ich würde mir über Siebe usw. keine Gedanken machen.


    In meinen Augen ist bei der Grundidee zu viel umkipperei dabei. Kurze Wege und davon


    möglichst wenig sollte die Devise sein.


    Gruss Joachim

  • Wobei ich bei 300 kg anvisierter Tagesmenge mindestens ein 400 kg Fass ansetzen würde, eher mehr.

    Du wiegst ja nicht am Stand ab wie viel es schon ist. Ein Fass das nur 3/4. voll ist macht keine Arbeit, aber ein Fass das 100 kg nicht fasst sehr wohl. Es soll ja Jahre geben, in denen die Bienen wirklich so viel bringen wie man sonst immer gerne hätte.

    200 Liter entsprechen dann 280 kg, das heißt, dass die standardmäßig anvisierte Menge schon nicht reinpassen würde.

    Den ganz großen Vorteil am großen Sammelfass sieht irgendwie keiner. Man bekommt eine einheitliche Charge Honig. Es gibt keine einzelnen Eimer die zu feucht sind, keine die zu extrem schmecken. Man ist mit einmal Feuchte und Leitwert messen, mit einmal Sortenbestimmung durch.

    Auch wenn der Honig wie hier geplant von einem Standort kommt, im Eimer ist es ein kunterbunter Reigen von allem möglichen.

    Grüße

    Peter

    Man kann ohne Bienen leben, aber wie halt.

  • Auch wenn der Honig wie hier geplant von einem Standort kommt, im Eimer ist es ein kunterbunter Reigen von allem möglichen.

    Oh da sprichst du was an....
    Das geht von "völkerweiser" Trennung und Abfüllung bis möglichst die komplette Ernte "sortenweise" in einem Bottich zu "homogenisieren".

    Hat irgendwie beides seinen Reiz.

    Eine "Einzelstockabfüllung" ähnlich wie beim Whisky die Einzelfassabfüllung. Hatten wir hier schonmal irgendwo.

    Beim Whisky kaufe ich inzwischen (fast) nur noch die Einzelfassabfüllungen.

    Aber da klemmt es schon bei einem einfachen Siebkübel, wenn der soviel Fasst wie aus einem Volk kommt, da bräuchte man ganz andere Ansätze im Prozess. Schleuder sollte dann auch nicht mehr als 30 Waben fassen.

    Mich reizt es dennoch.