• Allerdings finde ich 120 Völker auf einem Fleck schon etwas ... massiv? Vor allem dafür, dass zumindest bis heute nullkommanix reinkam. Bis Freitag wird das auch nicht besser. Ich hoffe mal, dass die nicht meine als Futterquelle ausmachen.

    Coronataugliches Freiluft-Imkerforumstreffen am 3.-5.9.2021 an der Lahn.

  • solange es so kalt ist, fliegt doch nix. Aber abgesehen davon, sind 120 Stück auf einem Fleck die Pest. Wieviel Hektar ist denn die Parzelle!? Man sagt so fünf, sechs Völker pro Hektar.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Kikibee : 120 Völker an einen Punkt? Ich wüßte, was ich den fragen würde. Der wäre dann ganz schnell weg mit seinen 120, wenn er etwas von Bienen verstünde...


    rase : Hier flogen die heute schon ab 11 Grad, nachmittags 17 Grad. Da sind 400m ohne weiteres drin zum Räubern. Aber wir wissen ja: Beim Räubern ist immer der Halter beräuberter Völker schuld, nicht der der Räuber.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von ribes ()

  • Nun, hier ganz in der Nähe steht Raps soweit das Auge reicht, 1 Quadratkilometer fast zusammenhängend mit Daumendicken Stängeln auf schweren Elbaueboden. Der fängt jetzt erst an zu blühen. Eine Garantie, dass dieser auch richtig honigt gibt es nicht, die Voraussetzungen dafür sind in diesem Jahr aufgrund der späten Blüte gut.

  • Kikibee: 120 Völker an einen Punkt? Ich wüßte, was ich den fragen würde. Der wäre dann ganz schnell weg mit seinen 120, wenn er etwas von Bienen verstünde...

    Was fragst du den?
    Der hat nicht mehr oder weniger Recht da zu stehen als du.
    Mit 15-20 ha Raps im Flugkreis sollte das wohl passen

  • Kann man sicher sein, dass 4 Völker, die zufällig neben 1,5ha stehen (6m entfernt), nicht doch die 300m zum anderen Feld fliegen, auf dem ggf tagsüber gespritzt wird?

    "Mein" Landwirt hat mir hoch und heilig geschworen, dass er mit dem Raps fertig ist. Wenn ich sie umsetze, habe ich zwar mehr Distanz zum nächsten Raps, aber nur Gott und der Hl. Ambrosius wissem, wohin sie dann fliegen (Nur dass es Raps ist, ist sicher)

  • Ein herzliches Dankeschön für eure Antworten...

    Das mit der Angabe der Region, in der Du imkerst, war angekommen? Keine Sorge: es will Dich keiner Besuchen, Region reicht. Aber dann antworten Dir nicht nur die ahnungslosen Anfänger ;).


    Ansonsten: ist doch gut, dass "Dein" Bauer Dir Bescheid gesagt hat! Meiner tat das auch und ich habe meine "Wanderung" um eine Woche verschoben :).


    Und wenn ich dann am Sonntag keinen "Kindergeburtstag auf Koks", nää, warte :/ "... auf Cola" erlebe, bin ich enttäuscht: nach Kühlschranktemperaturen bis Freitag einschließlich, sind für das WE die ersten beiden Sommertage (> 25°C) angesagt 8|...

    Munterbleiben!


    Erstes selbstständiges Bienenjahr mit vier WV in 12er Dadant mod.

  • Da bewährt sich ein schwerer Sockel, auf dem die Beute nicht nur steht sondern mit dem auch verzurrt ist.

    Wenn der Turm hoch genug ist, der Wind aus der falschen Richtung kommt und es so richtig ernst meint (95km/h), reicht das auch nicht mehr. Die Gehwegplatte hat es mit umgerissen. Ach und bessere Spanngurte brauche ich auch. Und Melanie von Orlows neuestes Buch rückt in der Wunschliste noch ein Stück höher.

  • Jo. War halt alles für gemütliche windgeschützte Gartenlage ausgelegt. Gibt jetzt 1-2 Übergangsjahre für die Entscheidungsfindung im Familienrat und dann ist entweder Schluss mit Bienen oder es werden neue Beuten beschafft. Aber in der Übergangszeit muss es erst mal irgendwie so gehen.


    Ach und füttern musste ich gestern auch wieder, mitten in blühenden Raps.

    Anfängerin 2019, Ökotante, Warré klassisch, aktuell 4 Völker

  • Wenn der Turm hoch genug ist, der Wind aus der falschen Richtung kommt und es so richtig ernst meint (95km/h), reicht das auch nicht mehr. Die Gehwegplatte hat es mit umgerissen. Ach und bessere Spanngurte brauche ich auch. Und Melanie von Orlows neuestes Buch rückt in der Wunschliste noch ein Stück höher.

    Das sieht ja lustig aus! (Damit meine ich die hohen, abgespannten Türme und nicht die umgefallenen.)


    Mit dieser Konstellation wanderst du Raps an oder stehen die immer dort?


    Grüße vom Apidät

  • Meine Geschichte zieht sich momentan durch viele Fäden hier. Kurz zusammen gefasst:

    2 Jahre tiefenentspannte Bienen (unterbrochen von den üblichen Anfängerhysterieanfällen) im eigenen Garten mit liebevoll gebautem Windschutz und festen Ständern. Sollten eigentlich nie bewegt werden. Dann anaphylaktische Reaktion meines Ehemannes und Notfallabwanderung innerhalb von 2 Tagen dahin wo ich sofort und spontan hindurfte, eben ins besagte offene Rapsfeld. Zeit im Raps wird genutzt um neue Standorte zu finden und vorzubereiten. Saison 2021 und ggf. 2022 sind mit der Familie vereinbart als Testlauf ob Imkerei überhaupt weiter zeitlich möglich ist. Also werde ich zur Meisterin der Improvisation. (Habe ich schon mal erwähnt, dass wir nicht mal ne Anhängerkupplung haben und die Autos zu alt sind, als dass sich das nachrüsten lohnen würde?)

    Anfängerin 2019, Ökotante, Warré klassisch, aktuell 4 Völker

  • Gibt jetzt 1-2 Übergangsjahre für die Entscheidungsfindung im Familienrat und dann ist entweder Schluss mit Bienen oder es werden neue Beuten beschafft. Aber in der Übergangszeit muss es erst mal irgendwie so gehen.

    Im Spätsommer als Kunstschwärme in die gewünschten Beuten einziehen lassen. Die Mini plus 2 verkaufen.


    Man muss sich doch nicht über Jahre rum ärgern, nach Warre kann man ja auch in anderen Beuten arbeiten :/