• Nachdem ich nun mein Orakel wieder gefüttert habe, ergibt sich ein neuer Wärmensummenübertrag für meinen beobachteten Standort von nun 850 für das Jahr 2020.
    Somit ist dieser wertmäßig nochmal angestiegen und die letzten Tage diesen Jahres werden da auch keine all zu große Verschiebung mehr bringen.

    Da ich auch neue Temperaturprognosen von Jan bis März 2021 verarbeite habe, die kälter als die Vorjahreswerte (2020) sind wird vom Orakel momentan der 20.4.2021 ausgegeben.


    Die nächste Prognose dann wieder Ende Januar.


    Liebe Grüße Bernd.

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • Ja Sir, Andreas Hamburger-Jung , hier kommt es.


    Hier im Norden sagt das Orakel nach Datenbasisaktualisierung eine Rapsblüte vom 28.4.2021 bis 27.5.2021 voraus.


    Die Entwicklung der Pflanzen ist auf dem Stand vom Jahreswechsel auf Grund der Tempraturen quasi stehen geblieben und die Referenzfelder sehen für mein Empfingen und im Vergleich zu den Vorjahren etwas kärglich aus.


    Zu den Insektenflügen (Schädlingen) außerhalb von Honigbienen kann ich nicht viel sagen.

    Wenn das so bleibt und der Raps gut kommt, werden meine Völker bis dahin TOP Fit sein, sodass ich einen besseren RAPS-Honig Ertrag als zum Vorjahr erwarten würde.


    Liebe Grüße Bernd.

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • Moin Bernd,

    wie aus der Muskete geschossen;-))

    Deine Beobachtung kann ich nur bestätigen, der letzte Frost hat die Felder ziemlich kärglich zurück gelassen.

    Ich dachte allerdings, dass der Raps nach der erneuten Jahressummenberechnung deutlich später starten würde.

    Danke für die Aktualisierung, dann haben die Völker ja noch etwas Zeit stark zu werden!

    Grüße aus HH Andreas


    Man kann sich den ganzen Tag aufregen :evil: ------- Ist aber nicht verpflichtet dazu :cool:

  • Andreas, nein. Das hängt damit zusammen das er im Vorjahr schon eine gute Entwicklung nehmen konnte. Siehe den Summenvortrag (ca 8xx) damit hat er schon 3/5 seiner Entwicklungssumme (ca 13xx) hinter sich gebracht.

    Extrem warme Tage mit wenig Frost bringen extreme Wachstumsschübe. Da die Lage in der Prognose relativ konstant bei kühleren Temepraturen bleibt kommt es zu dem späten Termin laut Prognose.

    Wie gesagt ist das trotzdem noch eine reine Spekulation was den Termin betrifft, nicht was die Berechnung als solches angeht.

    Auch das ist keine Rapshoniggarantie, sondern, wenn der Rest für das Wachstum des Rapses und das Honigen stimmt, eine günstige Situation.

    Es könnte auch eine gute Möglichkeit für eine Wanderung aus dem Süden in den Norden ergeben, weil der Entwicklungsvorsprung nicht mehr einzuholen ist.


    Es ergeben sich natürlich dann wieder Vermischungen mit anderen Trachten, die ich mal wie folgt für meine Region ohne Garantie spekulieren möchte:

    Kirsche 09.04.2021
    Apfel 26.04.2021
    Raps 28.04.2021 - 27.05.2021
    Robinie 28.05.2021

    Sommerlinde 17.06.2021 - 06.07.2021

    Edelkastanie 01.07.2021


    Es sieht dieses Jahr nach astreinem Kischblütenhonig und einer super Abgrenzung zur Robinie aus.

    Letztes Jahr gab es bei mir eine super Mischung aus Linde und Edelkastanie, dieses Jahr eher auf Lindentau mit Edelkastanie.


    Liebe Grüße Bernd.

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • Ist es eigentlich nur mein Gefühl oder geht der Anteil von Feldern auf denen Raps angebaut wird zurück? Ich fahre inzwischen kreuz und quer durch die Region auf dem Arbeitsweg und finde fast nix was nach Raps aussieht. Ist das nur mein Gefühl oder tatsächlich ein Trend?

    Imker seit 2017, Status: Vollblut-Anfänger ;)

  • Ist es eigentlich nur mein Gefühl oder geht der Anteil von Feldern auf denen Raps angebaut wird zurück? Ich fahre inzwischen kreuz und quer durch die Region auf dem Arbeitsweg und finde fast nix was nach Raps aussieht. Ist das nur mein Gefühl oder tatsächlich ein Trend?

    Der Anbau von Raps ist tatsächlich rückläufig.

    Das hat mehrere Gründe. Raps ist aufgrund des hohen Schädlingsdrucks sehr arbeitsintensiv, dazu kommt die stetig abnehmende Zahl an zugelassenen Pflanzenschutzmitteln.

    Das ganze macht Raps im vergleich zu anderen Kulturen zunehmend unrentabel.