• Gerade habe ich mich mit einem Bauern aus der Pfalz unterhalten. Er meinte wenn die Rübenpreise weiter so sinken, würden sie in fünf Jahren stattdessen Raps anbauen.

    Die Pfalz ist groß!

    Die Rübenpreise werden nicht nur nach Gewicht, sondern auch nach Zuckergehalt gemacht. Letztes Jahr zb gabs kleinere Rüben, aber mit höherem Zuckergehalt...

    Sorry OT.

    In "meinem" Teil der Pfalz ist es so was von trocken, dass ich nicht glaube, dass die Bauern es überhaupt mit der Aussaat probieren. Letztes Jahr wurde zT 3x gesäht...und am Ende doch umgebrochen: zu trocken.

    ...Aber, einen Vorteil hat eine späte Saat für Imker: der Raps kommt nach dem Obst...so er überhaupt honigt vor Trockenheit.

    Bin ich froh, dass ich nicht von der Imkerei leben muss :cool:

    Gruß Jule

    Begeisterung ist der Schlüssel zum Tor der ungeahnten Möglichkeiten.

  • Hallo,

    in den vergangenen Tagen bin ich öfter an einigen NEUEN Rapsfeldern vorbeigekommen.

    Die Saat ist gut aufgelaufen, die Bestände sind sehr ausgeglichen.

    Aber: alle im Flugkreis von etwa 50% meiner Völker. Habe Bange vor den Insektiziden!

    Ich werde mit dem Geschäftsführer darüber reden welche Mittel zu welchen Tageszeiten gespritzt werden und ob sich schon anwandernde Imker angemeldet haben.

    Gruß

    Harald

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Dann weise bitte beim Buchweizen gleich darauf hin, dass es hinsichtlich des Honigertrags sehr unterschiedliche Sorten gibt. Meine wären mir direkt am Buchweizen verhungert, wenn ich nicht massiv gefüttert hätte.

    Nächstes Imkerforumstreffen am 26-28.3.2021 im Jagdhof Kleinheiligkreuz bei Fulda!

  • Und für die Sonnenblume ist es wohl wichtig, einen Vertrag mit einer Mühle zu haben. Da wird eine plötzliche starke Steigerung des Bedarfs nicht möglich sein.

    Viele liebe Grüße

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • 😢

    Sind da Massentrachten unter den alternativen?

    Da gibt es zwar einiges was blühen WÜRDE, Insb. für die BGA, aber spätestens zum Blühbeginn wird geerntet...


    Ackerbohne wäre noch schön gewesen.
    Blüht nach dem Raps.

    Aber da haben sich beim Greening wieder mal die Ökoverschlimmbesserer durchgesetzt. Zählt seitdem nur noch fürs Greening wenn ohne PSM angebaut wird und ist damit uninteressant geworden.

  • Und für die Sonnenblume ist es wohl wichtig, einen Vertrag mit einer Mühle zu haben. Da wird eine plötzliche starke Steigerung des Bedarfs nicht möglich sein.

    Viele liebe Grüße

    Wolfgang

    Nicht nur bei Sonnenblumen.

    Alles was „nicht jeder“ zum Landhandel fährt, können die kaum gebrauchen.
    Ackerbohne würde ich hier z.B. nicht loswerden. Würde halt nur unter Berücksichtigung des Mehrwerts für meine Bienen Sinn machen. Sonst werden hier, wenn überhaupt noch (siehe letzter Post) Erbsen angebaut, da hier die Für Bohnen wichtigerer Wasserversorgung häufig zu knapp ist. Erbsen kommen mit Trockenperioden aufgrund ihres tollen Wurzelsystems besser klar, was auch für den Boden (tiefe Durchwurzelung) einiges bringt.

    Erbsen blühen zwar auch schön, bringen den Bienen aber, wie auch die dritte und vierte alternative Eiweißfrucht, die Lupine und Sojabohne, nix...

  • Ja, baute dieses Jahr ein Kumpel für die Milchkühe an.

    Wird aber zwischen Knospenstadium und Blühte gemäht.


    Generell gehen Pflanzen etwa zur Blüte vom vegetativen in das generative Wachstum über.

    Da wird der in Form von Eiweiß In der Pflanze gelagerte Stickstoff aus Stängel und Blättern in die Früchte verlagert.

    Zum Füttern möchte man aber Eiweiß und nicht die verholzte Restmasse.
    (Bitte nicht hauen, wenn das jetzt jemand mit Ahnung ließt, aber ich denke so vereinfacht ist es auch für Laien greifbar...)