• Moin,

    gleiches Phänomen habe ich dieses Jahr auch beobachtet: Völker (Carnica) aus der Brut bzw. auslaufende Brut und dann "nur" noch Stifte.

    Hatte ich so noch nie gesehen, allerdings hab ich es mir meist verkniffen, nach der Sommerernte die Völker noch großartig durchzuschauen. Einfüttern und fertig;-) war meine Devise.

    Von daher bin ich ganz froh, dass mehrere ebenfalls berichten, dass ihre Völker aus der Brut sind.

    Grüße aus HH Andreas


    Man kann sich den ganzen Tag aufregen :evil: ------- Ist aber nicht verpflichtet dazu :cool:

  • ..... upps ich habe das letzte mal vor 4 Wochen zum Umweiseln reingeguckt....:/


    - jetzt 8 - 9 Wabengassen dicht voller Köpfchen gucken mich unter der Folie an, Futter nehmen sie ab, Zielgewicht fast erreicht.

    Pollen bringen sie noch.

    Will eigentlich nicht noch mal aufreissen.

  • Warum willst du noch mal reinschauen? Wenn die Pollen eintragen und das Futter abnehmen, ist doch alles gut.

    Berggeist : Ja, das deckt sich mit meinen Überlegungen, hatte nach der TBE dick gefüttert. Wahrscheinlich haben die Völker das Futter eingelagert und wenig offenes Futter zum Brüten gehabt. Nächstes Jahr werde ich dünn füttern.

    Grüße aus HH Andreas


    Man kann sich den ganzen Tag aufregen :evil: ------- Ist aber nicht verpflichtet dazu :cool:

  • Vor ein paar Tagen sah ich mir auf Experiment Imkern ein Video an über das ich seitdem rumgrübele...


    Tine war dort der Meinung, dass Winterbienen erst nach Ende der Auffütterung erzeugt werden, wenn die Bienen an das verdeckelte Futter müssen. Das wäre für die Bienen das Signal mit der Winterbienenproduktion zu beginnen.

    Das hatte ich so bisher noch nirgends gehort/gelesen.


    Sie nimmt für sich ja nicht in Anspruch absolute Weisheiten zu verbreiten sondern möchte mit ihren Videos wie sie sagt zum Nachdenken anregen...


    Bei mir schafft sie das zumindest :)


    Wie seht Ihr das?


    In Konsequenz ja fast egal, auch sie kommt zu dem Schluss rechtzeitig mit der Auffütterung fertig sein zu müssen... Genau wie diejenigen die nicht spät füttern wollen, um die Winterbienen nicht zu belasten...


    Nur in Konsequenz könnte die Winterbienenproduktion dann ja auch indirekt eine vorherige kurze Brutpause bei Carnica bedingen... Oder denke ich da gerade in die falsche Richtung...

  • Wie seht Ihr das?

    Such dir einen anderen Kanal für deine Recherchen.

    Ja, das deckt sich mit meinen Überlegungen

    Ich hatte die Antwort für Immenlos geschrieben. Du hast dich dazwischengemogelt.


    Aber zu deinen Überlegungen:

    Ich bin mir mittlerweile gar nicht mehr so sicher, ob das Futter verdünnen überhaupt einen wesentlichen Effekt hat. Wenn sie es verbrüten wollen, machen sie das verdünnt und unverdünnt. Wollen sie nicht, lagern sie beides auch in gleicher Weise ein.

  • Wie gesagt, wahrscheinlich mache ich mir zu viel Kopf, weil ich das erste Mal eben wegen der TBE nach dem Füttern nochmal in die Völker geschaut habe.

    Abgerechnet wird eh nächstes Jahr, meine Völker sehen soweit gut aus und haben reichlich Futter, von daher alles gut.

    Hätte mich auch ein wenig gewundert, dass dick Füttern grundsätzlich Mist ist, weil rase das mit dem dick Füttern auch so propagiert hat (beim ihm aus Zeitgründen).

    Muss nicht für jeden Standort so passen, aber ich wollte es genauso ausprobieren.

    Nächstes Jahr werde ich dünner füttern, einfach um zu schauen, ob es für meinen Standort und meine Bienen besser passt.

    Deine Aussage beruhigt mich aber dennoch.

    Und sorry für's zwischenmogeln;)

    Grüße aus HH Andreas


    Man kann sich den ganzen Tag aufregen :evil: ------- Ist aber nicht verpflichtet dazu :cool:

  • Wenn Du wirklich den Unterschied sehen willst, mußt Du eine Hälfte so, und die andere so füttern ;)


    Ansonsten habt doch mal was Vertrauen in die Viecher, die sind nicht doof und haben Erfahrung.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Genau wie diejenigen die nicht spät füttern wollen, um die Winterbienen nicht zu belasten...

    Naja, das macht schon einen Unterschied ob man mit Zuckerwasser auffüttert, wo die Bienen noch alles invertieren müssen oder ob man Fertigsirup nimmt der nur noch umgetragen und ganz leicht eingedickt werden muss.


    Die größte Belastung der Bienen ist allerdngs die Brutpflege, daher könnte man auch denken das Winterbienen einfach die letzte Generation der schlüpfenden Bienen im Jahr sind... ;-) - nur so ein Gedanke :-)

  • Für bare Münze nehme ich kaum ein Video bei Youtube...

    Gerade auch bei genanntem Kanal habe ich schon so manches mal geäußerte Überlegungen für nicht zutreffend gehalten...


    In diesem Fall fing allerdings an zu überlegen, was wäre eigentlich wenn sie Recht hätte... und fing an nach plausiblen Argumenten gegen Ihre Theorie zu suchen.


    Das Augustbienen allgemein als Winterbienen gelten, weiß ich natürlich auch...


    Der erste Schuss nach Abschleudern und TBE war Sirup... Dann einige Wochen Zuckerwasser 3:2... Und für den letzten größeren Schluck in ca. 1 Woche habe ich wieder Sirup stehen...

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Wes ()

  • Genau wie diejenigen die nicht spät füttern wollen, um die Winterbienen nicht zu belasten...

    Naja, das macht schon einen Unterschied ob man mit Zuckerwasser auffüttert, wo die Bienen noch alles invertieren müssen oder ob man Fertigsirup nimmt der nur noch umgetragen und ganz leicht eingedickt werden muss.


    Die größte Belastung der Bienen ist allerdngs die Brutpflege, daher könnte man auch denken das Winterbienen einfach die letzte Generation der schlüpfenden Bienen im Jahr sind... ;-) - nur so ein Gedanke :-)

    Alternativ kann man ja auch Sirup verdünnen. Da spart man sich das invertieren.

    Habe ich dieses Jahr so gemacht, aber natürlich bei allen Völkern.

    Bei Stichproben sehen die Brutnester gut aus.

    Ich habe natürlich auch keinen VergleichX( , vielleicht nächstes Jahr.

  • Die Diskussion zum dünn/dick füttern und dessen Auswirkung auf das Brutgeschäft hatten wir schon...


    Jeder macht es da anders.


    Jedoch gibt es unabhängig davon genetisch bedingte Unterschiede. Die Völker mit Brutpause wurden im Juli - Anf. August hier auch dünn gefüttert, um Brüten zu fördern. Dennoch finde ich bei einigen noch 2 bis 3 (große) Brutwaben vor und bei manchen eben nicht.


    Und genau darum schau ich es mir jetzt (!) an, sonst weiß ich nicht welche Kandidaten es sind. Nur der Polleneintrag allein um diese Zeit ist nur bei jüngeren Königinnen aussagekräftig.

  • Ich hatte auch Brutpausen mit deutlicher Einschränkung bis zur vollständigen Einstellung des Brutgeschäfts bei manchen Völkern. Andere reduzieren erst jetzt langsam. Nachdem andere Faktoren (Volksstärke, Alter der Königin, Standort, Vorrat) weitestgehend ähnlich sind, halte auch ich eine genetische Ursache für den Hauptgrund.

    In der Natur gibt es weder Belohnungen noch Strafen. Es gibt Folgen.
    (Robert Green Ingersoll)