• Jetzt frag ich mich die ganze Zeit, abwarten oder Umweiseln?

    Das hatte ich l.J. auch, wobei die Königin eine ganz junge aus einer Nachschaffung im Juli war (die Mutter hatte 3 Jahre auf dem Buckel und war dann irgendwann weg). Diese habe ich dann im Sept. ersetzt, was ich mittlerweile als Fehler ansehe. Die hätten möglw. den Winter gemeistert. Insofern mache ich jetzt nichts, außer füttern und schau mir die Sache an.

  • Vielen Dank für eure Meinung, dann mach ich jetzt auch mal einfach nichts.

    Futter haben sie genug und wer weiss, vielleicht freu ich mich nächsten Frühling,

    dass ich die Bienen entscheiden liess und nicht den Imker.

    Einen schönen Sonntag

  • Hallo,

    selbst bei Jungvölkern oder Ablegern kommt es im Ende August

    oder im September immer wieder zu ca 10-14 tägigen Brutpausen.

    Das beobachte ich schon seit vielen Jahren immer wieder, wobei

    sich der genaue Zeitpunkt dieser Phase immer wieder etwas nach

    vorne oder hinten verschiebt. Meist liegt sie hier bei mir jedoch im

    September. Im Anschluss werden dann noch mal zwei Sätze Brut

    gemacht. Hier heißt es dann bei der Fütterung umsichtig zu sein,

    den letzten und großen Futterstoß gibt es dann meist erst Anfang

    Oktober wenn mittelfristig die ersten frostigen Nächte vorhergesagt

    werden.

  • Gleiches Phänomen habe ich letzte Woche auch bei drei von acht Völkern festgestellt und mir bereits Sorgen gemacht.


    Dachte auch erst die Völker wären weisellos, habe dann nochmal genauer geschaut und bei allen eine muntere Mutti gefunden. Wie so oft heißt die Devise dann wohl: Auf die Finger setzen und machen lassen!


    Zur Varroabehandlung: Bei den betreffenden Völkern wurde im Juli mit AS behandelt. Milbenfall moderat. Ich könnte damit jetzt die Winterbehandlung vorziehen und im Dezember darauf verzichten, oder?

  • Ich habe heute bei der Durchsicht in einem Ableger nur zwei aus zehn Rähmchen mit Brut vorgefunden. Der Rest ist schon ziemlich voll mit Futter. Die Königin turnte fröhlich über die Waben. Ich kann die Bienenmasse nicht so recht einschätzen, würde sie aber zumindest nicht als wenig einstufen.


    Sollte ich mich entspannen oder neben dem Vorwurf, bis jetzt zuviel gefüttert zu haben, daran denken Futterwaben auszuschleudern?


    Beim Durchsuchen des Forums hab ich was von Heuvel aufgeschnappt, der sinngemäß meinte, dass eine gute Königin sich nich aus der Brut durch Futter treiben lässt. Die Königin ist eine standbegattete aus einer Rüppel-Linie, also keine Schundnachschaffung.:/

    "Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen." Mark Twain

  • Hallo Du im Norden, meine älteste ist auch grün und war nach der TBE noch vorhanden. Achso, es ist das grün vor dem Grün. Ob sie im Frühjahr noch leben wird, weiss ich nicht. Das Volk jedes Jahr so, wie Du es beschreibst. Varroa war nie ein Thema. Vor 4 Jahren hätte ich sie fast abgedrückt.


    Also freue Dich.


    Grüss

    Ulrich

  • Hallo,

    meinem Gefühl nach wissen viele Imker hier wie jede Wabe im Volk aussieht.

    Ist das in dieser Phase der Wintervorbereitung nicht zuviel Störung?

    Genügt es denn nicht, die erste Wabe mit Brut zu sehen,um die Durchsicht abzubrechen?

    Wieviel Futter im Volk ist sieht man doch beim Wiegen?

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?