Wie lange schrumpfen Styroporbeuten?

  • Hallo.

    Ich habe Segeberger, die sind schon immer stabil und andere, die wandern wie ein Hundeschwanz wackelt. Da spielt also mehr mit rein, vermutlich je nach Hersteller und Zusammensetzung des Ausgangsstoffes. Die Rohdichte des Materials, die Einschäumtemperatur und der teuerste Faktor -Zeit- werden entsprechend mehr oder weniger Einfluss haben. Ich denke also, das muss tatsächlich ermittelt werden über einen Praxisversuch mit monatlichen Messungen. Alles andere ist Kaffeesatz-Leserei

    VG Rudi!

  • Hallo, am leichtesten merkst du das, wenn du die Schienen reindrückst. Es kann natürlich sein, dass die Beuten bei deinem Hersteller schon länger lagern.

    Stahl schrumpft, bzw verändert sich aber auch:

    Hochwertige Endmaße werden aus altem hochwertigen Stahl gemacht. Weil sich dort nichts mehr dran verändert. Solcher Stahl wird z.B. von der kaiserlichen Hochseeflotte die sich in der Nähe von Scapa Flow selbst versenkt hat gewonnen.

    Bis bald

    Marcus

    Werden da die Auflageschienen draus gemacht? <duck und wech>

  • Klar, für Westerwälder Imker. Basaltköppe mit Basaltflossen. Holz und Plastik sind nur was für sensible Finger. ;)

  • ...

    Hochwertige Endmaße werden aus altem hochwertigen Stahl gemacht. Weil sich dort nichts mehr dran verändert.

    Das hat nichts mit der Art oder Herkunft des Stahls zu tun, sondern mit Reinheit, WB und der abgeschlossenen Martensitbildung durch gezielte Temperaturwechsel und Haltezyklen. Wird "künstliches Altern" genannt. Dafür nimmt man auch gern stinknormalen Kohlenstoffstahl aus moderner Schmelzung wegen der Reinheit.

    Der Schiffstahl aus Scapa Flow wurde und wird immer noch gern vorzugsweise für empfindliche Messgeräte in der Nuklearforschung und -medizin verwendet, weil er neutral ggü. künstlicher radiaoktiver Strahlung ist und die Messwerte nicht durch induzierte Strahlung verfälscht. Was im Übrigen auch auf alle anderen Metalle zutrifft, die vor den ersten Atombomben irgendwo tief im Meer zu liegen gekommen sind.


    Was Viele nicht wissen: Rennmotoren verschiedener Wettbewerbsklassen werden nicht direkt aus der Motorenfertigung, sondern aus gebrauchten Motoren "herausgezüchtet". Solche Serienmotoren haben viele Temperaturzyklen hinter sich, dass sie als stabil gelten und den extremen Wettbewerbsbedingungen standhalten.

  • Ja Marcus,


    richtig alter Stahl ist sehr wertvoll, da nicht mit Schrottzusätzen verunreinigt und schon viele Jahre abgeklungen.

    Wird gern genommen, um eine Strahlenabschirmung in einem Messraum zu Schaffen bei medizinischen Anwendungen oder Kontaminationsmessungen (Radioaktivitatsmessung im niedrigen Bereich).


    Styroporbeuten (die ältesten Stehr waren bei uns vor 30 Jahre angeschafft und 25 Jahre im Einsatz, jetzt nicht mehr) unterliegen trotz allem nur einer geringen Alterung. Die anfängliche Schrumpfung ist einzuplanen, danach nur marginal. Wichtiger ist die Frage der Stoffübertragung von Styropor zu Biene und Wachs/Honig gewesen. Bei Holz ist das unproblematisch, und ich nutze nur noch Holz als Beutenmaterial. Übrig bleibt effektiv dann nur noch die Frage der Entsorgung als Sondermüll, was aber ein völlig anderes Thema ist, und hier völlig abweicht.


    Also, JA , sehr alte Rohstoffe sind ofmals gut, da nicht verunreinigt.

    LG Andreas

  • Ich hab die 6 Waben Ablegerkisten von Stehr. Da kann ich nix wegschmeißen.

    Erster Fehler, kann dir nur empfehlen die Frankenbeute Ablegerkästen (Magazine) zu nehmen, sind wesentlich besser.

    Und da gehen dann 6 Waben rein?? 🤔

    Sind 5 Waben kästen, reicht ja aber auch lange, wenn der voll ist kann er direkt in ne richtige Beute.


    Auch wenn Steht gute Sachen baut, aber die Ablegerkästen sind das leider nicht.

  • Frankenbeuteablegerkästen hatte ich in Dadant. Sorry, aber ich find die Teile sind der letzte Mist und die letzten werden mit Ableger abverkauft.


    So gebaut dass du mittels einer Futtertasche die du quer einhängst immer noch auf Zander oder DN umbauen könntest. Läd nur zum Wildbau ein und macht es auch wirklich nur für den Hersteller leichter, für den Imker nicht.

    Dann versteh ich auch nicht wer die Teile konstruiert und später nicht nachgemessen hat. Es passen so ca. 5 1/2 Rähmchen rein. 6 Rähmchen ist echt pure Quälerei und funktioniert auch nur mit entsprechend mechanischer Motivation. Und das auch nicht ohne nachhaltig die Abstandshalter in die Kiste einzuarbeiten. Und mit Schied in Ablegerkiste.. näää lass ma.

    Klar, höhere Wandstärke etc... alles etwas schicker wie die Stehrkästen. Aber wenn du die Teile überwinterst, dann nicht einsam auf der Wieso sondern im Block und dann isses schon fast wurscht.


    Glaub wenn jemand wie Jos Guth die Teile in etwas höherer Stückzahl nutzt hat das schon seinen Grund. Das wird kein shice sein.


    Gruß Chris

  • No reichen nicht, bekommst kein Mini darüber zum überwintern der Minis. Außerdem kannste 5 Waben nicht in 2 gleiche Teile für die Vermehrung teilen.


    Mfg Frank

  • Moin, moin,

    nach einigen Deckeln, die innerlich zerkrümeln und durchtropfen und einigen Zargen, die so weich und leicht sind, dass sie sicher keine 25 Jahre halten werden, halte ich den Namen Stehr für eine kodierte Warnung vor dem Kauf.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Segeberger Beuten und Kieler Begattungskästen sind seit ca 12-15 Jahren im Einsatz.

    Hauptfeinde vom Styropor sind Grünspecht, Wachsmotten und einige Ameisenarten. UV-Schutzanstrich erforderlich - sonst wird die Oberfläche rauher und verkreidet.