Futter abschätzen

  • Der Liebig hat wohl leider oft genug Recht mit dem Problem hinter den Kisten

    Wenn ich sonst nicht viel mit ihm teile, da gehe ich mit !

    Wie war denn der Winter bei Euch? Hier bei uns gab's ja fast keinen. Wenn die noch genügend Winterbienen erbrüten konnten ist es doch gut

    Es war ein typisch norddeutscher Winter mit einigen kurzen

    Frostperioden, viel auf und ab, gar nicht so günstig für eine

    solide Überwinterung aus meiner Sicht.


    Glück ? 40 x ? Ich erkläre es mir eher damit das die Wintertraube zum

    Teil unterhalb der Rähmchen hingen, die Völker recht stark waren

    (2,5kg - 3kg KS) und sich die Zellen natürlich auch mehr und mehr

    freizehrten. Darüber hinaus entstehen auf der Heide mit ihrer guten

    Pollenversorgung natürlich auch schon einiges an soliden Winterbienen.

  • Das ist unbedenklich, da wir noch im September sind und die wirklich kalten Temperaturen nur nachts herrschen. Währenddessen, durch den Futterverbrauch zur Erwärmung des Stocks, werden schon die ersten Zellen leer. Bis der Winter kommt, sind viele Zellen wieder frei.

    Das Wichtige ist es, bis Ende September die Auffütterung beendet zu haben.

    Kann so sein, muss aber absolut nicht so sein. Ich habe an einem meiner Stände Buchweizen in der Nähe. Da wird nix leerer, ganz im Gegenteil. Wenn ich die nach deinem Muster aufgefüttert hätte, säßen die seit Wochen auf komplett vollen Waben - in jede frei werdende Brutzelle wird dann Futter gepackt.

    Ende Juli füttere ich ein bisschen, damit dieses Futter für die Winterbienen verwendet wird, die ja von August bis Oktober schlüpfen sollen. Dann mache ich eine Pause bis Ende September. Da füttere ich die Völker voll. Man darf nicht vergessen, dass in diesem Moment noch viele Zellen mit Winterbienen besetzt sind, die noch schlüpfen werden. Ich hatte bisher keine Probleme.

    Auch in Deinem spezifischen Fall sehe ich kein Problem. Bis Anfang Oktober werden alle Winterbienen da sein und, falls die frei werdenden Zellen wegen der Buchweizen mit Futter aufgefüllt werden, hast Du den Vorteil der Brutpause und somit weniger Milbenbelastung durch den Winter. Also hast Du mit Sicherheit mehr als genug Futter für alle Völker, viel weniger Milbenbelastung als viele Imker, die sich über Winterverluste beschweren, und im Frühjahr brauchst Du keine Futterwaben als Anreiz einzuhängen.

  • Glück ? 40 x ? Ich erkläre es mir eher damit das die Wintertraube zum

    Teil unterhalb der Rähmchen hingen, die Völker recht stark waren

    (2,5kg - 3kg KS) und sich die Zellen natürlich auch mehr und mehr

    freizehrten.

    Ich denke das funktioniert so nur mit dem hohen und geschlossenen Boden, den hat aber nicht jeder - auch waren Euch wahrscheinlich lange Frostperioden erspaart geblieben. Die letzten beiden Winter waren auch bei uns milder...

  • Hallo, im ersten Imkerjahr habe ich immer reingeschüttet und noch einen schwapp in der Futterzarge gelassen, dann können die ja noch was fressen im Winter. Anfängerglück es hat geklappt, 2 Zargen DN.

    Bis bald

    Marcus

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, 8 Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN, Waage 401