Wespen-Alarm

  • Es ist zum heulen ich komme grade von meinen Brutsammlern nur noch Wespen und jede Menge geschrotete Waben. teils mit 6 auslaufenden Brutwaben. Ich konnte nur noch die Beuten verschließen morgen wird abgeräumt :( Ich hatte die Fluglöcher auf einer Bienenbreite. Zuhause haben sie mir auch zwei Minis platt gemacht. Das war meine erste und letzte TBE.

    Dann lieber Blockbehandlung.

  • Hallo zusammen,

    dass es jedes Jahr Wespen gibt, ist klar. Dass es das Thema jedes Jahr aufs neue gibt, ist mir nicht ganz klar.

    Es ist doch bekannt was getan werden kann. Es wirkt nur nicht immer. Warum? Weil nicht jedes Volk gleich ist.

    Eine andere Erklärung habe ich aufgrund meiner Erfahrungen nicht.

    Oder wirken die häufigen „Anpassungen“ kontraproduktiv?

    Dort wo meine Völker stehen gibt es auch Wespen. Aber von Belagerungen kann nicht die Rede sein. Es besteht kein Wespenproblem!

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Es ist zum heulen ich komme grade von meinen Brutsammlern nur noch Wespen und jede Menge geschrotete Waben. teils mit 6 auslaufenden Brutwaben. Ich konnte nur noch die Beuten verschließen morgen wird abgeräumt :( Ich hatte die Fluglöcher auf einer Bienenbreite.

    Wann hast Du die erstellt und wie (Volksgröße des Brutsammlers?, Weiselrichtig?,Wieviele BrW aufgesetzt? usw.).

    Wenn der BrSammler kein weiselrichtiges Volk mit aktiv legender Kö. war, wäre der Eroberungserfolg von Wespen oder Räuberbienen nicht verwunderlich.

    Bei mir hat der Sammler vom Sammler (SaSa) in diesem Jahr erstmals Schwierigkeiten bekommen mit räubernden Bienen, Wespen wurden noch abgewehrt. Allerdings hatte die zugesetzte Kö. wahrscheinlich Startschwierigkeiten und ich vermute außerdem eine Erkrankung der meisten Arbeitsbienen dieses SaSa am Chronischen BienenParalyseVirus (CBPV).

  • TBE habe ich gemacht am 20.7. dann Zellen gebrochen und umgelarvt. Brutwaben von 2-3 Dadant Völkern für einen Brutsammler. 3 Zargen Brut für einen DN Brutsammler. Begattet wurden nur 2 von 6 . 4 Königinnen sind beim begattungsflug verloren gegangen. Die Zellen waren ordentlich geschlüpft. Ich habe bei Erstellung die Brutsammler extra weggestellt auf einen neuen Standplatz und auch die drohnenrahmen zugehängt Nun hat meine Mutter wo die Beuten standen drei Wespennester im Garten.

    Ich hab nochmal eine Weiselprobe zugehängt und Königinnen besorgt. Als die Königinnen da waren waren drei Sammler von Bienen ausgeraubt. diese habe ich mit an den Heimatstand genommen mit Bienen verstärkt und Kunstschwärme gebildet und zuhause nach Kellerhaft in neue Beuten geschlagen. Denen gehts zum Glück gut.

    In die andere habe ich eine von den Königinnen gegeben und dann schien es gut zu gehen.

    Zwei Wochen alles normal. Eingelagertes Futter waren etwa 10 -15kg pro beute. Es war jetzt der Zeitpunkt des Massewechsels Un viele Brutwaben kurz vorm auslaufen. Gestern kam ich an den Stand und sah schon von weitem die Wachsbrösel unter den Beuten. Kein Flugverkehr und als ich die Beuten aufmachte jede Menge Wespen. Kaum Bienen. Bei allen Beuten das gleiche Bild. Meine Mutter hat den Totenfall vor den Beuten beseitigt... Die Nachbarn haben sich wohl beschwert über einen Bienenschwarm am Wochenende.Der dann aber auch weggeflogen ist. Natürlich nicht bei mir... Kann ein Volk geschwärmt sein ? Ich glaub eher das es sich um Wespen handelte. Da sie auch gestochen worden seien bei Obst aufsammeln und meine Bienen da überall drauf saßen... Es gibt jetzt einen halben Nachbarschaftsaufstand die mir die Bienenhaltung verbieten wollen ... sowas gehe ja nicht in einem Wohngebiet und 500 Einwohnern mit Steingärten. Behandelt waren meine Bienen mit Oxalsäure im Brutfreien Zustand. Zum Glück sind meine Nachbarn hier sehr entspannt und freuen sich mal über ein Glas Honig. Sie merken kaum das ich Bienen habe.

  • TBE habe ich gemacht am 20.7. dann Zellen gebrochen und umgelarvt. Brutwaben von 2-3 Dadant Völkern für einen Brutsammler. 3 Zargen Brut für einen DN Brutsammler. Begattet wurden nur 2 von 6 . 4 Königinnen sind beim begattungsflug verloren gegangen. Die Zellen waren ordentlich geschlüpft. Ich habe bei Erstellung die Brutsammler extra weggestellt auf einen neuen Standplatz und auch die drohnenrahmen zugehängt Nun hat meine Mutter wo die Beuten standen drei Wespennester im Garten.

    Ich hab nochmal eine Weiselprobe zugehängt und Königinnen besorgt. Als die Königinnen da waren waren drei Sammler von Bienen ausgeraubt. diese habe ich mit an den Heimatstand genommen mit Bienen verstärkt und Kunstschwärme gebildet und zuhause nach Kellerhaft in neue Beuten geschlagen. Denen gehts zum Glück gut.

    In die andere habe ich eine von den Königinnen gegeben und dann schien es gut zu gehen.

    Zwei Wochen alles normal. Eingelagertes Futter waren etwa 10 -15kg pro beute. Es war jetzt der Zeitpunkt des Massewechsels Un viele Brutwaben kurz vorm auslaufen. Gestern kam ich an den Stand und sah schon von weitem die Wachsbrösel unter den Beuten. Kein Flugverkehr und als ich die Beuten aufmachte jede Menge Wespen. Kaum Bienen. Bei allen Beuten das gleiche Bild. Meine Mutter hat den Totenfall vor den Beuten beseitigt... Die Nachbarn haben sich wohl beschwert über einen Bienenschwarm am Wochenende.Der dann aber auch weggeflogen ist. Natürlich nicht bei mir... Kann ein Volk geschwärmt sein ? Ich glaub eher das es sich um Wespen handelte. Da sie auch gestochen worden seien bei Obst aufsammeln und meine Bienen da überall drauf saßen... Es gibt jetzt einen halben Nachbarschaftsaufstand die mir die Bienenhaltung verbieten wollen ... sowas gehe ja nicht in einem Wohngebiet und 500 Einwohnern mit Steingärten. Behandelt waren meine Bienen mit Oxalsäure im Brutfreien Zustand. Zum Glück sind meine Nachbarn hier sehr entspannt und freuen sich mal über ein Glas Honig. Sie merken kaum das ich Bienen habe.

    Wie sah denn die Varroasituation vor der TBE aus, hört sich für mich nämlich so an als ob du die Brutwaben besser in den Sonnenwachsschmelzer gelegt hättest?!

  • «Kurz vor dem Massenwechsel» würde ich als den entscheidenden Punkt betrachten: Immer schwächer und schwächer geworden und dann am Tiefpunkt, kurz vor dem Wiederaufleben platt gemacht worden. Ich habe dieses Jahr einen (von mehreren) Ableger knapp gebildet. Dieser wurde in den zwei Tagen vor der geplanten Verstärkung (drei Tage vor der Verstärkung war der Zustand gerade noch so okay und ich musste leider die Behandlung der Verstärkung noch abwarten) gnadenlos von Wespen platt gemacht. So etwas habe ich noch nie gesehen und mein Nachbar hat nur ein Nest. Die ganze Beute war voll Wespen, alles Futter, alle Brut, alle Bienen – alles völlig weggefressen. Ich habe meine Lektion gelernt. Auch Ableger werde ich künftig stark bilden.

    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).

  • Da hast Du Recht, bei spät gebildeten Ablegern sollte man lieber ein Kilo mehr Bienen einsetzen.

    Auch bei meinem von Wespen ausgeräuberten Ableger, waren die Waben alle leer geputzt, sowas habe ich noch nicht gesehen. Ist natürlich schade im die Ableger, aber wir müssen einfach daraus lernen. ;)

  • Es ist zum heulen ich komme grade von meinen ...


    Das war meine erste und letzte TBE.

    Dann lieber Blockbehandlung.

    Mal über die TBE-Termine nachdenken: Anfang / Mitte Juli ist das Wespenthema noch eher klein, so dass die Völker in Ruhe neu aufbauen können. Bis Mitte August ist dann die Kiste gut gefüllt und das Flugloch gut bewacht. Einzelne Ausfälle gibt's aber immer...

  • TBE habe ich gemacht am 20.7. dann Zellen gebrochen und umgelarvt. Brutwaben von 2-3 Dadant Völkern für einen Brutsammler. 3 Zargen Brut für einen DN Brutsammler. Begattet wurden nur 2 von 6 . 4 Königinnen sind beim begattungsflug verloren gegangen. Die Zellen waren ordentlich geschlüpft. Ich habe bei Erstellung die Brutsammler extra weggestellt auf einen neuen Standplatz und auch die drohnenrahmen zugehängt Nun hat meine Mutter wo die Beuten standen drei Wespennester im Garten.

    Ich hab nochmal eine Weiselprobe zugehängt und Königinnen besorgt. Als die Königinnen da waren waren drei Sammler von Bienen ausgeraubt. diese habe ich mit an den Heimatstand genommen mit Bienen verstärkt und Kunstschwärme gebildet und zuhause nach Kellerhaft in neue Beuten geschlagen. Denen gehts zum Glück gut.

    In die andere habe ich eine von den Königinnen gegeben und dann schien es gut zu gehen.

    Zwei Wochen alles normal. Eingelagertes Futter waren etwa 10 -15kg pro beute. Es war jetzt der Zeitpunkt des Massewechsels Un viele Brutwaben kurz vorm auslaufen. Gestern kam ich an den Stand und sah schon von weitem die Wachsbrösel unter den Beuten. Kein Flugverkehr und als ich die Beuten aufmachte jede Menge Wespen. Kaum Bienen. Bei allen Beuten das gleiche Bild. Meine Mutter hat den Totenfall vor den Beuten beseitigt... Die Nachbarn haben sich wohl beschwert über einen Bienenschwarm am Wochenende.Der dann aber auch weggeflogen ist. Natürlich nicht bei mir... Kann ein Volk geschwärmt sein ? Ich glaub eher das es sich um Wespen handelte. Da sie auch gestochen worden seien bei Obst aufsammeln und meine Bienen da überall drauf saßen... Es gibt jetzt einen halben Nachbarschaftsaufstand die mir die Bienenhaltung verbieten wollen ... sowas gehe ja nicht in einem Wohngebiet und 500 Einwohnern mit Steingärten. Behandelt waren meine Bienen mit Oxalsäure im Brutfreien Zustand. Zum Glück sind meine Nachbarn hier sehr entspannt und freuen sich mal über ein Glas Honig. Sie merken kaum das ich Bienen habe.

    Olles Obst wird von Bienen (normalerweise von einzelnen Außnahmen abgesehen), mit dem Arsch nicht angeschaut. Zumindest so lange es nicht mehr als Blüte am Baum hängt.

    Das waren sicher zu 99% Wespen.

    Das Störpotential der Wespen, ergibt sich ja nur aus der Tatsache, dass diese genauso wie der Mensch, Kompost (überreifes Obst / minderwertige Zucker) und Aas (totes Tier) essen.

    Es kommt sicher mal vor dass man auch von einer neugierigen Biene auf der Terrasse besucht wird. Aber belästigt und zu 99% gestochen wird man dort von Wespen. Natürlich beim Verzehr vorgenannter Dinge. Von Bienen gestochen wird man beim barfuß gehen in einem blühenden Kleefeld. Das werden Deine Nachbarn vermutlich nicht machen, barfuß durch das faulige Fallobst.

    Du könntest den Spieß auch rumdrehen und ankündigen, dass wenn sie es nicht schaffen Ihr Fallobst regelmäßig fachgerecht und zeitnah zu entfernen, sie für die an den Bienen entstehenden Schäden haftbar gemacht werden. Denn durch ihre Faulheit erleben die Wespen erst ein richtiges Bruthoch.

    Nur durch die Mästung der Brut mit einer riesen Menge Zucker (Energie), können diese derart erfolgreich solche Massen von Brut aufziehen. Dein Schaden an der Sache ist dann der, dass die Wespen um solche Massen von Brut aufzuziehen nicht nur Zucker (Energie) brauchen, sondern auch Eiweiß (Körperbausteine) um die kleinen Plagegeister dann auch groß zu bekommen.

    Das haben Deine Fallobstgartler dann Dir gegenüber zu verantworten, wenn bei Dir die Völker abgeschlachtet werden. Es scheint zwar schlau, bei unangenehmen Dingen einen Sündenbock zu suchen, aber die Wahrheit liegt oft tiefer. Wenn sie darüber nachdenken würden, könnten sie auch von selber darauf kommen, aber sag ihnen, Du gibst ihnen gerne den Hinweis, da dieser Zusammenhang leicht beweisbar ist. Die Zeit der Hexenverbrennungen ist vorbei.

    Nach dieser Ansage solltest Du Ruhe haben.

    Man kann ohne Bienen leben, aber wie halt.

  • Wenn Du aber einen Nachbarn dabei hast, der sich informiert, dann sinkt Dein Ansehen bald.

    Wespen pflegen jetzt gar keine Brut mehr. Die Altkö. ist meist bereits abhanden gekommen/tot. Die Jungkö. legen erst im kommenden Frühjahr (alleine los). Es gibt daher keine Larven mehr, die die Wespenarbeiterinnen pflegen und ernähren könnten/müßten. Die Arbeiterinnen bekommen also für ihre Arbeit keinen Lohn (in Form von Kohlehydraten) von den gefütterten Larven mehr und müssen sich deshalb ihre Kohlehydrate/Flugbenzin selber zusammenstoppeln. Die Bilanz ist naturgemäß negativ, resp. sie verhungern planmäßig. Die Nachbarn verlängern das Sterben etwas, wenn sie Obst zum Nachtanken liegen lassen und lenken damit sogar etwas von den Vorräten in Deinen Bieneneinheiten ab. Wenn Wespen in solche Einheiten räuberisch eindringen, dann liegt das einzig und allein an unzureichender Verteidigungsfähigkeit dieser Einheiten, also an imkerlichen Fehlern.

  • Zitat

    Wenn Wespen in solche Einheiten räuberisch eindringen, dann liegt das einzig und allein an unzureichender Verteidigungsfähigkeit dieser Einheiten, also an imkerlichen Fehlern.

    Ich will keineswegs widersprechen - dafür kenne ich mich damit noch viel zu wenig aus. Daher ist meine Frage ernst gemeint: Ist es nicht letztendlich trotzdem auch eine Frage der Heftigkeit mit der ein Volk angegriffen wird?

  • Der Frage schließe ich mich an: meinen drei Völkern geht es gut, die Wespen trauen sich garnicht dran. An meinem Ableger lungern immer drei oder vier auf dem Anflugbrett herum aber trotz 5cm breitem Flugloch (der Ableger ist recht stark) halten sie die Wespen draussen. Hin und wieder habe ich eine rein, aber noch keine lebendig raus kommen sehen.

    ABER: ein erfahrener Vereinskollege berichtete gestern, dass die Wespen ihm mehrere Völker komplett platt gemacht haben und wenn ich das richtig verstanden habe, nicht nur Ableger, sondern auch Wirtschaftsvölker - bei bienenbreiten Fluglöchern. An imkerliche Fehler kann ich da kaum glauben....

    PS: so wie er das beschrieb, lag es eher an mangelnder Verteidigungsbereitschaft - und da sind wir dann doch eher bei Genetik, so wie wasgau immen das beschrieben hat, oder?

    Munterbleiben!


    Erste Gehversuche mit 3 WV und einem Ableger in 12er Dadant mod.