heat_it Stichheiler gegen Insektenstiche

  • Der heat_it ist sehr robust und ein normaler Sturz, wenn er dir zum Beispiel mit dem Schlüsselbund aus der Hand fällt, kann ihm nichts anhaben.

    Er ist zudem IP 42 geschützt. Das heißt er ist gegen Tropfwasser und das Eindringen von Dreck & Schmutz geschützt. Ganz unter Wasser solltest du den heat_it allerdings besser nicht halten.


    Natürlich habe ich im Physikunterricht aufgepasst ;) Wie Imker2016 schon richtig angemerkt hat, ging es mir bei der Umweltfreundlichkeit um die eingesparten Batterien/Akkus. Die Herstellung und das Recycling dieser ist für die CO2-Bilanz weitaus schlechter, als das Beziehen der gleichen Menge an Strom über die Steckdose.


    Kleiner Fact zum Verbrauch des heat_it:

    Der heat_it verbraucht nur ca. 0,2 % Handyakku pro Anwendung. Das heißt mit einer vollen Handyladung könntest du bis zu 1000 Insektenstiche behandeln.

  • ..ich finde es immer wirklich sehr interessant, wenn andere auf Ideen kommen und etwas entwickeln um in der imkerlichen Praxis zuverwendet und was hilfreich sein könnte. Ich persönlich möchte mich aber am Bienenstand auf möglichst wenige Geräte beschränken und benötige so ein Gerät nicht.

    In diesem Fall spreche ich aus unserer Praxis am Stand. Wenn wir mal gänzlich ohne Schutz an den Beuten arbeiten, dann besprühe ich mich mit einem wiedergefüllbaren Deosprüher (aus Glas) mit einer Mischung aus Wasser in dem 5-10 Tropfen Nelkenöl und 1-2 Tropfen Spülmittel (damit es einen Emulsion wird). Die Bienen weichen dem Duft deutlich sichtbar aus. Wenn wir dann die Schuhe, Strümpfe, Hose oder bei nackten Beinen, diese auch noch benetzen, sind wir sogar ziemlich sicher, dass wir selbst im hohen Gras uns keine Zecken einfangen.

    Einen Bienenstich ansich finde ich zwar nicht 'angenehm', doch wenn es passiert, erinnert er mich daran, dass ich z.B. mit meinen Händen in Welten eintauche, in die meine Hände eigentlich nicht hinein gehören ... um es mal bildlich zu sagen.


    Mit meinem Kommentar möchte ich aber nicht den Eindruck erwecken, dass so eine kleines Gerät vor Ort durchaus sinnvoll sein könnte. Wobei ich mir bei Fingern voll mit Propolis die Handhabung nicht so richtig vorstellen kann ... ohne sichtbare Spuren auf dem Gerät selbst und dem Handy zu hinterlassen.

    Jonas

  • 1-2 Tropfen Spülmittel.

    Im Zusammenhang mit Insekten finde ich Spülmittel fies. Und komm mir nicht mit der Konzentration: Wieviel Glyphosat bringt der Landwirt pro Hektar aus?

    ...ich habe den Eindruck, dass Du denn Zusammenhang noch nicht so ganz verstanden hast.

    Den Vergleich zu Glyphosat ist Äpfel mit Fenstertüren zu vergleichen.

    Und schau mal, was Du, falls Du Geschirr mit der Hand spüllst, in Dein Waschwasser - hier wielviel Tropfen - Du da reintust. Und wenn Du Dein Geschirr mit der Spüllmaschine abwäscht, bingst noch mehr 'Spülmittel' (Tenside) in den Kreisklauf. Und zum Schluss kommt noch ein Klarspüler in die Spülkammer, damit auch alles schon entspannt (Wasser) runterläuft. Hast Du Dich schon mal gefragt, welche Menge an 'Spülmitte' (Tenside) Du nur durch das Abwaschen von Geschirr zu Dir nimmst.

    Im obiogen Fall bewirken die 1-2 Topfen, dass Wasser und Öl (Nelkenöl) sind verbinden und das Öl nicht obenauf schwimmt.

    Aber gerne höre ich mir Deinen Gedankengang zu Spülmittel und Glyphosat an. Bitte erkläre es mir.

    Jonas

  • ..ich finde es immer wirklich sehr interessant, wenn andere auf Ideen kommen und etwas entwickeln um in der imkerlichen Praxis zuverwendet und was hilfreich sein könnte.

    Das kleine blau leuchtende Ding ist was für den Hipster unter den (Hobby-)Imkern. - Man kauft was auffälliges damit man es hat, damit es andere sehen, und damit man darüber reden kann. - Deshalb gehört das Ding ja auch an den Schlüsselbund, und kommt idealerweise im großen Kreis zur Sprache wenn gerade mal wieder irgend ein lästiges Insekt rumschwirrt. - Und schon hat man wieder einmal schnell die Welt gerettet. (Man macht ja eh schon so viel mit Bienen, und Umwelt, und Klima, und Charity, und überhaupt.)


    Lokale Hitze zur Behandlung von Stichen ist ein alter Hut. - Kann der Normalmensch auch mit einem Löffel machen den er vorher in heisses Wasser taucht (für lau, ohne Batterie, ohne Elektronik, ohne Kunststoffe, 100% recyclebar, aber gar nicht hip). - Oder sich für unterwegs einen der vielen beliebigen Hitztestifte zulegen (bisschen hip). - Oder eben vielleicht als neues "must have" den blau leuchtenden "heat_it" für's Handy kaufen.


    Das Ding wird seinen Zweck schon erfüllen. - Der Rest ist Marketing.

  • Bezüglich gesehen werden: Ich renne nicht mit meinem Schlüsselbund offen in der Gegend herum und einen heißen Löffel habe ich auch nie dabei.


    Ich weiß auch nicht, was Insektenstichbehandlung mit Welt retten zu tun hat.:/


    Ich sehe das Ding eher zur Behandlung von Mückenstichen, z.B. bei Draußen-Aktivitäten, aber die Kritik fand ich etwas überzogen.


    Es ist ein interessantes Gadget für Leute, die unter Stichen leiden, da es akut hilft, nicht viel Platz verbraucht und mit etwas benutzt wird, was immer dabei ist.

    "Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen." Mark Twain

  • 1-2 Tropfen Spülmittel.

    Im Zusammenhang mit Insekten finde ich Spülmittel fies. Und komm mir nicht mit der Konzentration: Wieviel Glyphosat bringt der Landwirt pro Hektar aus?

    ...

    Aber gerne höre ich mir Deinen Gedankengang zu Spülmittel und Glyphosat an. Bitte erkläre es mir.

    Jonas

    Aber bitte nicht hier im Forum. Macht das unter Euch aus. Es wäre das nächste Thema was zerquasselt wird.

  • Schon wieder geil, wie ein Thema ausarten kann ^^


    Ich finde es gut, wenn sich Leute Gedanken machen um was zu erfinden/verbessern/und/oder umgestalten.


    Das auch nicht Jeder neueste Erfindungen braucht , ist auch klar.

    Kann man doch für sich selbst entscheiden ?!


    Vom Eindruck her : Schöne Aufmachung und für Mückenstiche bestimmt super.

    ( Handy versuche ich bei Durchsichten nicht anzutattschen, verschmiert sonst)

    Ja, habe den bite-a…. bin damit auch sehr zufrieden und hat gute (wohltuende) Dienste geleistet,


    Aber wer weiß ? Als sinnvolles Gimmick den heat_it ?

    Mal sehen.


    Kids stehen auf sowas...

    Oldies bestimmt auch.


    LG

    Hulki

  • Ich für meinen Teil finde das eine praktische Sache.

    Letztes Jahr bin ich im Gesicht gestochen worden, und da wollt ich nicht mit einem heißen Löffel ran. Hab mir danach überlegt so einen Hitzestift zu besorgen. Da wenn man den dann brauchen würde aber bestimmt die Batterie leer ist, oder man in nicht dabei hat, hab ich es bleiben lassen. Deshalb finde ich die Idee mit Schlüsselanhänger und Handyakku super.

    An anderen Stellen störts mich aber nicht mehr, wenn ein Stich mal etwas anschwillt...

  • Lokale Hitze zur Behandlung von Stichen ist ein alter Hut. - Kann der Normalmensch auch mit einem Löffel machen den er vorher in heisses Wasser taucht (für lau, ohne Batterie, ohne Elektronik, ohne Kunststoffe, 100% recyclebar, aber gar nicht hip). - Oder sich für unterwegs einen der vielen beliebigen Hitztestifte zulegen (bisschen hip). - Oder eben vielleicht als neues "must have" den blau leuchtenden "heat_it" für's Handy kaufen.

    Das ist ja nun schon ein bisschen Unsinn. Ich habe keinen Löffel am Bienenstand mit. Gut, könnte ich einpacken. Dann fehlt mir aber immer noch das heiße Wasser. Gut, ich könnte natürlich immer ein Kännchen aufsetzen, für den Fall der Fälle. Aber wann ists heiß genug, wann verbrenne ich mir die Haut mit Löffel? Mal ganz abgesehen davon, dass ich den sehen möchte, der das genau so am Bienenstand macht...


    Ich habe übrigens einen der vielen beliebigen Hitzestifte, welchen ich gegen Mückenstiche nutze. Wenn ich ihn grade finde, was selten genug der Fall ist. Meinen Schlüsselbund habe ich dagegen immer dabei. Das ist also schon ein echter Vorteil. Wenns hip ist, meinetwegen, tut auch nicht weh.

  • Was ist hier so viel Gehässigkeit unterwegs? Neid?


    Ich finde die Idee gut. Das Handy und ihren Schlüssel haben die meisten Leute immer dabei. Handlicher, leichter und kleiner als Zwiebeln plus Messer ist es auf jeden Fall und unempfindlicher gegenüber Druck, Dreck und Hitze als Salbentuben. Heißes Wasser und Löffel habe ich nicht da, wo meine Bienen sind. Wo man das Ding aufbewahrt, ist doch schnuppe. Da, wo man es eben vermutlich braucht. Wer abends noch irgendwo spazieren geht, wird eher dieses kleine Ding dabeihaben wollen als oben genannte Utensilien.

    Nächstes Imkerforumstreffen am 26-28.3.2021 im Jagdhof Kleinheiligkreuz bei Fulda!