Waldbrandgefahr und Smoker

  • das entsprechende Gesetz für Hessen

    Hätte da jetzt eher auf Bayern getippt ^^

    Wenn's dort auch ne Bergstraße/ Odenwald gibt, möglicherweise. 😉

    In der Tat, ginge bei Odenwald Hessen, BaWü und Bayern. Bei Bergstraße Immerhin noch Hessen und BaWü 😁

    Und RLP ist auch nur ein paar Kilometer weg.
    Um das mal wieder zurück aufs Thema zu bringen, es gibt hier sicher einige Imker die ihre Stände in verschiedenen Bundesländern haben und so verschiedene Waldgesetze zur Anwendung kommen.

    es ist aber die namentliche Kombination die für mich ausschlaggebende war. Und der so genannte Geo-Naturpark liegt in Hessen. Frankfurt am Main würde ich auch nicht in Brandenburg oder Kentucky suchen weil es dort Städte namens Frankfurt gibt.

    Das Problem meines Smokers ist nicht, daß er so gut heizt, daß Flammen aus ihm rausschlagen. Das einzige Problem ist, daß er schlecht anzuzünden ist und dann zu kurz raucht. Und die Eierpappkartons brennen so gut wie garnicht. Und bei uns hat es wie schon vor zwei Tagen gerade geregnet.

    Viele liebe Grüße

    Wolfgang

    Mir hilft da auch immer ein zerrissenes Stück Küchenpapier von der Rolle.

  • Erfüllt es dann seinen Zweck?

    Witzigerweise ja. Ich weiß nicht, ob es rein das Tuch ist oder das Nelkenöl auf dem Tuch, dass sie in die Waben gehen. Aber das funktioniert bei mir "nachhaltiger" als wenn ich sie mit Rauch wegscheuche von den Zargenrändern. Ich habe dann immerhin Zeit, die obere Zarge ohne Bienenverlust so weit aufzusetzen, dass ich sie drehen kann. Das reicht ja, kritisch ist das Aufsetzen, da geht mir die Kraft mitunter aus.

    HG

    Monika


    Wir sollten immer daran denken: Im wesentlichen sind unsere Bemühungen auf eine vernünftige, fürsorgliche Pflege beschränkt. (Bruder Adam)

  • Eierkarton zieht Feuchtigkeit.
    Einen Bogen Zewa zusammenknüllen und anstecken. In den Smoker werfen. 2 Hände voll Hanfstroh aus dem Kleintierbedarf drauf, Dann mehrere Hände voll Heupellets, je nach gewünschter Brenndauer. Beiher 2 Minuten Luft pumpen, und zumindest die beiden Dadantsmoker gehen erst dann wieder aus, wenn sie abgebrannt sind. Während des Transportes zum nächsten Stand oder nach Hause, kommt eine dicke lange Schraube in den Schornstein. Das reduziert die Rauchentwicklung enorm.

    Bei feucht schwülem Wetter sollten die Rauchmaterialien alle trocken und kühl stehen. Die saugen sich bei hoher Luftfeuchtigkeit richtig mit Wasser voll.


    Gruss

    Ulrich

  • Wenn es so nass ist, dass der Eierkarton Feuchtigkeit zieht, dann besteht auch eher keine Waldbrandgefahr. Feuchten Eierkarton, ohne dass es vorher direkt draufgeregnet hat, kenne ich hier in Sahel- äh Südhessen gar nicht.


    Grüße von Kikibee

    Coronataugliches Freiluft-Imkerforumstreffen am 3.-5.9.2021 an der Lahn.

  • Wenn es so nass ist, dass der Eierkarton Feuchtigkeit zieht, dann besteht auch eher keine Waldbrandgefahr. Feuchten Eierkarton, ohne dass es vorher direkt draufgeregnet hat, kenne ich hier in Sahel- äh Südhessen gar nicht.


    Grüße von Kikibee

    nun....wenn der Imker sehr heftig schwitzt bei der Arbeit kann da schon mal was feucht werden....😜

  • ich kann meinen Beitrag irgendwie nicht mehr ergänzen, daher hier neu....


    Aber um noch etwas inhaltlich sinnvolles beizusteuern.


    Nach dem Gesetz, darf man in Hessen im Umkreis von 100 Metern um den Wald kein offenes Feuer machen. Pauschale Ausnahmen für Imker und Jagdausübungsberechtigte, wie in den Nachbarländern, gibt es nicht. Ich glaube bei mir hier gibt es gar keine Stelle die mehr als 100 Meter vom Wald entfernt ist. Komplett (Ganzjährig) auf den Smoker zu verzichten halte ich für schwer (ein erfahrener Imker mag mich da als Neuling korrigieren, aber ab und an braucht es das Ding einfach).

    Ich frage die Tage mal einen Freund beim Forstamt, wie die die Sache offiziell sehen, bzw. Ob man sich eine Genehmigung holen muss / kann. Ja, man ist für sein Tun verantwortlich, aber wenn etwas zur Ausübung meiner Tätigkeit notwendig ist und es eigentlich verboten ist, hätte ich das schon gerne geprüft bevor ich einfach mache.

  • Komplett (Ganzjährig) auf den Smoker zu verzichten halte ich für schwer (ein erfahrener Imker mag mich da als Neuling korrigieren, aber ab und an braucht es das Ding einfach).

    Ich haben in den letzten 15 Jahren keinen Smoker mehr angezündet, eine Sprühflasche mit Wasser genügt mir und jetzt im Herbst muss man fast nur noch füttern, da sollte es bei Waldbrandgefahr kein Problem sein... - versuch es einfach einmal, allerdings bei manchen Bienenherkünften kannst Du dann auf einen Schleier/Schutz nicht verzichten - wobei der Rauch da auch nicht den großen Unterschied macht...

  • Die Situation in NRW ist für Imker im Gesetz geregelt.

    Sehr schön ist aber, dass man auf seinem Grundstück in NRW, dass keine 100m vom Waldrand weg ist, eine Befreiung vom Verbot zum Betrieb einer Feuerstelle (Grill) benötigt, die befristet ist und mit 42 € Gebühren zu Buche schlägt. Das macht doch kein Mensch. Totaler Verwaltungsirrsinn.

  • Wenn es so nass ist, dass der Eierkarton Feuchtigkeit zieht, dann besteht auch eher keine Waldbrandgefahr.

    Doch. Bei den relativen Luftfeuchtigkeiten der letzten Woche ist einiges feucht und draußen ist trotzdem noch überall Trockenes zu finden. Das wechselte alles sehr schnell. Im Auto war das Papier noch klamm während draußen die Sonne das Gras schon wieder dörrte.