Schmetterlingsflieder Buddleja weyeriana 'Honeycomb'

  • Ich dachte bislang, dass der Flieder von den Bienen links liegen gelassen wird. Bislang war das auch so bei meinen weißen und pinken Fliedern.

    Nun habe ich aber noch 3 gelbe Flieder "Honeycomb" und ich muss sagen dass sie selbst als nebenan die Linde blühte (und wohl nichts brachte) gebrummt hat wie eine Trafostation.

    In 2m³ Flieder sitzen gut 100 Hummeln, Wildbienen, Mistbienen, Schmetterling und Honigbienen.

    Die Flieder nebenan werden weiter ignoriert. Im Honeycomb hinter dem Haus das selbe Bild.


    Eigentlich hatte ich den Flieder nur aus Jux wegen des Namens gekauft. Aber er scheint wirklich sehr interessant zu sein. Natürlich auch, weil kaum was anderes noch blüht...

    Der Flieder geht eher in die Breite, ist gut auf 1,5 bis 2m zu halten und braucht auch im Jahrhundertsommer kaum Wasser. Für den Nektarfluss ist es notwendig, aber die Sträucher führen auch ohne Wasser zumindest keinen Überlebenskampf.

    Ich ziehe schon fleißig Stecklinge und werde die an die Gartenbesitzer in der Nachbarschaft verteilen :)

  • Wenn die Linde blüht, dann blüht höchstens noch der "Sommerflieder".

    Der "normale" Flieder ist längst durch und hat wenig mit Honigbienen zu tun.

    Der auswärtige Sommerflieder ist aber schon für Schmetterlinge und Co. geeignet.


    Rolf

    Konfuzianer:

    "Man soll ein anständiges Menschenleben führen, aus dem einfachen Grund, weil man ein anständiges Menschenwesen ist."

  • Wenn die Linde blüht, dann blüht höchstens noch der "Sommerflieder".

    Der "normale" Flieder ist längst durch und hat wenig mit Honigbienen zu tun.

    Der auswärtige Sommerflieder ist aber schon für Schmetterlinge und Co. geeignet.


    Rolf

    falsch, da blüht frühestens der Sommerflieder.

    Dass es nicht um den Syringa geht und der meines Wissens auch nicht gelb ist, geht ja schon aus dem Titel hervor... ;)


    Ja der auswärtige Sommerflieder, jetzt kommt er wieder angeflogen und Ende September zieht er wieder in den Süden. Wie Robinie, Raps, Krokus & Co. ;)

  • Und was ist nun daran falsch?

    Im Beitrag steht "Flieder" - oder?

    Was habe ich anders geschrieben?


    Rolf

    Konfuzianer:

    "Man soll ein anständiges Menschenleben führen, aus dem einfachen Grund, weil man ein anständiges Menschenwesen ist."

  • Du schreibst von Syringa, der Titel verrät aber, es geht um Buddleja. Für die Oberlehrer habe ich sogar noch genau deswegen den lateinischen Namen dazugeschrieben.

    Der Beitrag hat mit dem Syringa daher genauso wenig zu tun, wie die Robinie mit der australischen Akazie.


  • Seit froh wenn hierzulande Neophyten wachsen und gedeihen. Die heimische Flora und Fauna tut dies in zunehmenden Maße leider nicht, die kommt mit dem Klimawandel nicht mehr klar.
    Der ist aber vom Menschen handgemacht, also nicht immer die bösen Neophyten....

  • Ich bin darüber nicht froh. Ökosysteme müssen nicht noch wissentlich destabilisiert werden. Die heimische Flora und Fauna, die mit dem Klimawandel wahrscheinlich am wenigsten klarkommt, sind die Monokultur-Forste.


    Beide Dinge sind außerdem anthropogen.


    Ich wollte ja nur die Bedenken geäußert haben. :)

    "Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen." Mark Twain

  • Habe ich geschrieben, dass man den Sommerflieder Buddleja weyeriana (= nicht Syringa) in die Wälder rauspflanzen soll?


    Die Hausgärten bestehen wohl zu 75% aus eingeführten Arten. Selbst Kiesgärten bestehen oft aus Steinen, die nicht einmal vom selben Kontinent kommen.

    Im Übrigen wurde auch die Fichte erst durch den Menschen ins Flachland eingeschleppt. Nur dies geschah weit vor Kolumbus, daher zählt sie nicht als Neophyt. Was aber bleibt, sind die Probleme, die sie nun hier hat.

    (Für die Oberlehrer: Ja die Fichte war heimisch im Alpenraum, im bayerischen Wald und im Schwarzwald bei annähernd 800 oder 1000 Höhenmetern. Deswegen habe ich ja geschrieben Flachland. Das ist nicht so hoch und daher klimatisch auch viel wärmer... Flachwurzler bekommen da eben eher ein Problem, geraten in Stress und sind dann anfällig für Krankheiten.)

  • Das Problem bei Neophyten ist, dass sie u.U. die heimische Flora und Fauna verdrängen. ?(

    Dann meide auch strikterweise Raps, Robinie, Sonnenblume, Phacelia, Buchweizen, Bienenbaum und Springkraut. Wenn deine Völker diese Pflanzen befliegen, bestäuben sie diese auch. Am besten schwefelt man dann ab, um die heimische Flora zu schützen 😉

  • Warum destabilisere ich ein Ökosystem indem ich wachsen lasse was wächst, während alt eingesessene Pflanzen und Bäume reihenweise eingehen. Wohlbemerkt, das sind keine Monokulturen...
    Das Ökosystem geht vor die Hunde wenn wir nicht wenigstens das wachsen lassen was mit diesem Klima noch zurecht kommt.
    Wir haben hier den 3. Sommer ohne nahezu Regen gehabt zu haben. Hier ist Wüste, man kann zuschauen wie die Bäume braun werden. Fichten, Birken verlieren das Laub und die Eichen werfen die Früchte ab als ob es Herbst wäre. Meinen Rasenmäher kann ich verkaufen und ja, die Bienen füttere ich schon seit einigen Wochen. Ob die überhaupt noch fliegen können ;-) ?

    Macht echt keinen Spaß mehr....

  • Ich schrieb, dass Neophyten unter Umständen andere Arten verdrängen. Raps ist z.B. eine Ackerkultur, die ohne menschliche Hilfe in der Natur überhaupt keine Chance hat.


    Es ist außerdem ein Unterschied, ob die Arten von selbst eingehen oder ob sie verdrängt werden, weil der Neophyt konkurrenzstärker ist, wie z.B. das indische Springkraut.


    Ich habe ein Einsehen. Da Sachsen offensichtlich Probleme mit dem Klimawandel hat, gebe ich die Neophyten frei. ;)

    "Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen." Mark Twain

  • Warum destabilisere ich ein Ökosystem indem ich wachsen lasse was wächst, während alt eingesessene Pflanzen und Bäume reihenweise eingehen. Wohlbemerkt, das sind keine Monokulturen...
    Das Ökosystem geht vor die Hunde wenn wir nicht wenigstens das wachsen lassen was mit diesem Klima noch zurecht kommt.
    Wir haben hier den 3. Sommer ohne nahezu Regen gehabt zu haben. Hier ist Wüste, man kann zuschauen wie die Bäume braun werden. Fichten, Birken verlieren das Laub und die Eichen werfen die Früchte ab als ob es Herbst wäre. Meinen Rasenmäher kann ich verkaufen und ja, die Bienen füttere ich schon seit einigen Wochen. Ob die überhaupt noch fliegen können ;-) ?

    Macht echt keinen Spaß mehr....

    Mehr Daumen hoch geht nicht.:thumbup: Wir haben hier genau die gleiche Situation, der Wald sieht zum <X aus, der Bach fällt trocken und ich fütter schon ne Weile. Was sollte denn da noch verdrängt werden, an ach so heimischer Flora, ist doch nichts mehr da. Das drüsige Springkraut findet gar nicht genug Wasser und ist mickrig, dabei hat es mir die letzten drei Jahre den Allerwertesten gerettet, im Bezug auf die Bienen.

    Ich kann sie nicht mehr hören, die Angriffe auf die Neophyten. Realitätsfern.

    Leberkas , der Titel war einwandfrei und durch Buddleja genau zu identifiziern.

    ich geh jetzt gucken, wo ich die Sorte herbekomme.