Beespace beim Absperrgitter

  • Aber jetzt noch mal zum Mitrechnen: Der Beespace ist ja ohne Absperrgitter (hoffentlich) korrekt vorhanden. Wenn nun das Absperrgitter dazukommt, muss sich der Abstand zwischen Brut- und Honigraum um 8 bis 10 mm erhöhen. Dann darf der Rahmen nicht mehr als diese Höhe haben.

    Rechne ich richtig?

    ich glaube, du machst es dir gerade selber extrem schwer und unnötig verkopft ;-)


    Annahme: dein beespace ohne ASG stimmt, d.h. Abstand Oberträgeroberseite der Brutraum-Rähmchen zu Unterträgerunterseite der Honigraum-Rähmchen ~7-8mm.


    Wenn jetzt ein ASG dazwischen soll, muss die Oberseite des Gitters zu den Unterträger-Unterseiten des HR-Rähmchens weiterhin einen Abstand von 7-8mm einhalten - wie, bleibt dir überlassen. Das selbe gilt auf der Unterseite: Metallgitterunterseite zu Oberträgeroberseite der BR-Rahmen 7-8mm. Wie dick das ASG mitsamt dem Rahmen ist, ist egal, solange die genannten Abstände eingehalten werden. Natürlich ist es trotzdem immer von Vorteil, wenn das ASG so wenig Trennung wie möglich verursacht, der Honigraum also so nah wie möglich biem Brutraum bleiben kann.

  • WFLP ...und im Prinzip hast du Recht. Wenn der Bee-Space vorher passt, dann passt er nachher nur dann, wenn der Rahmen diesen einmal dazubringt.

    Bei meinen Dadant ist es so, dass der Bee-Space in der Brutraumzarge im Deckel wäre bzw. unten am ersten Honigraum. Meine Gitter muss ich deshalb so auflegen, dass der Rahmen mit Gitter an der Oberseite bündig ist. Dann gibt es unterhalb des Gitters den Bee-Space durch den Rahmen und oberhalb des Gitters den vom Honigraum unterhalb der Honigraumrähmchen.
    Ich habe noch eine 10er-Dadant von einem anderen Hersteller, da ist es genau andersherum. Da ist der Abstand oben am Brutraum und ich muss das Gitter entsprechend anders rum drauflegen, dass die bündige Seite unten ist.

    Wenn du es für deine Beuten genau wissen willst, musst du nur in eine leere Zarge mit einem Testrähmchen ein Gitter reinbauen und dann kannst du die Abstände doch messen. Wenn zwischen Gitter und den Rähmchenkanten (oberhalb und unterhalb des Gitters) alles passt, wunderbar. Wenn nicht, kannst du sehen, ob das Problem mit Gitter wenden zu beheben ist oder ob du einen Hobel brauchst.

    In der Natur gibt es weder Belohnungen noch Strafen. Es gibt Folgen.
    (Robert Green Ingersoll)

  • Und noch 'n Gedicht: meine Beuten (DD12) incl. Metall-ASG im Holzrahmen sind von einem kleineren Betrieb mit gutem Ruf, der sich auf einer bergigen Wiese befindet und haben passenden Beespace (BS) unten bei Zargen, ASG und Deckel. Also OT bündig mit Oberkante Zargen. Die ASG haben auf einer Seite BS (die gehört nach unten) und sind oben bündig. Alles Tacko.

    Trotzdem hat isb. mein Feldwaldundwiesen F234-Volk immer schön Wildbau zw. BR und HR gebaut. Bei den anderen beiden Völkern mit ordentlichen Kö war es weniger, aber immer noch ein bisschen.

    Neben der Genetik vermute ich, dass das auch in der Natur der Sache liegt: die Bienen sehen das Gitter eben nicht als Wand, da sie zwischen den Stäben doppelten BS+1,5-2mm (Durchmesser der ASG-Stäbe) haben. Und wenn dann mal eine dort anfängt, wird weitergebaut. Nicht unbedingt flächig, aber doch an zahlreichen Punkten. Abbrennen der Wachsreste mit der Lötlampe brachte nüschte.

    Habe auch schon an die flachen Plastikgitter ohne Rahmen gedacht, die ich aus den Segebergern kenne, aber die werden halt angeklebt. Ich schätze einen Tod muss man da sterben.

    Ich hab mich mit dem (erträglichen) Wildbau arrangiert, sammle das Wachs und achte darauf, das ASG immer gleich wieder auf zu legen: das hat in der Saison wenigstens Wildbau hinterm Schied verhindert. 🤷🏻‍♂️

    Munterbleiben!


    Erste Gehversuche mit 3 WV und einem Ableger in 12er Dadant mod.

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