Ein Supergau während des Honig Schleuderns...

  • Gestern habe ich abgeschleudert. Beim Umgießen des geschleuderten Honígs in das auf dem Dreibeingestll sitzendem Spiezsieb, ist mir das gefüllte Spitzsieb auf dem Hobbock komplett abgerutscht und hat sich auf dem Boden verteilt. :cursing:

    Ich brauche wohl niemandem meine empfundene Gemütsstimmung in diesem Augenblick zu beschreiben!

    Welche guten Alternativen zu diesem Feinspitzsieb auf dem wackeligem Holzdreibeingestell kann man im Handel beziehen. Bezugshinweise ggf. auch per PN.

    Für nächstes Jahr muß eine andere Lösung her, sonst halten meine Nerven das nicht aus. Die Erinnerung an die gestrige Situation kommt sonst immer wieder hoch. ;(

    Grüsse aus Cuxhaven
    Cuximker
    Bernard

    Imkern ist kein Hobby - imkern ist eine Lebenseinstellung!<3

    Negative Handlungen werden erst dann zu Fehlern, wenn man sie wiederholt, - bis dahin sind es Lernprozesse die einen weiterbringen sollten.;)

  • Ja auch ich kann das empfehlen. Manchmal ist es hilfreich das Sieb durch ein Gestell aufzusetzten. So kann der Eimer auch richtig befüllt werden. Sonst liegt das Doppelsieb irgendwann im Honig. Ich hab für die Schleuderung immer zwei, da es mir sonst irgendwann nicht mehr schnell genug durchläuft :) Bei entsprechender Bienenanzahl kann auch sicher ein drittes oder viertes hilfreich sein...

  • Manche setzen das Feinspitzsieb auch IN den Eimer, d.h. auf dessen Rand auf. Müssen halt die Umfänge zueinander passen. Dann kann auch nichts mehr umfallen. Der Sieb schwimmt auch im Honig und verstopft dann nicht. Nachteil ist natürlich, dass du den Eimer nicht ganz voll bekommst ohne den Sieb herauszuziehen.


    Alternative: ersetzte das Dreibein mit einem leeren Eimer passender Größe, der unten ein Auslaufloch hat und auf den zu füllenden Eimer steht. Dazwischen halt ein Deckel ebenfalls mit Loch. Sollte viel stabiler sein als das Dreibein.

  • Die Doppelsiebe hatte ich bis dieses Jahr auch im Einsatz, der Nachteil ist, daß diese immer im Honig stehen, wenn der Eimer voller wird.


    Ich bin jetzt für das Abschleudern dieses Jahr auf einen Siebkübel mit vertikalen Sieben umgestiegen, und möchte den absolut nicht mehr missen. Heizung noch mit rein, und das Ding kann man auch noch wunderbar als Abfüllbehälter nutzen.



  • Welche guten Alternativen zu diesem Feinspitzsieb auf dem wackeligem Holzdreibeingestell

    ich wuerde eine Holzplatte nehmen und mit einer Stichsaege ein Loch in die Mitte schneiden wo dann der Honig durchfliesst. Dann alle Beine des Holzdreibeingestells mit kleinen Winkeleisen an der Holzplatte festschrauben.

  • Ja auch ich kann das empfehlen. Manchmal ist es hilfreich das Sieb durch ein Gestell aufzusetzten. So kann der Eimer auch richtig befüllt werden. Sonst liegt das Doppelsieb irgendwann im Honig. Ich hab für die Schleuderung immer zwei, da es mir sonst irgendwann nicht mehr schnell genug durchläuft :) Bei entsprechender Bienenanzahl kann auch sicher ein drittes oder viertes hilfreich sein...

    Ich habe gern etwas mehr Platz zum Eimerrand.Dann brauche ich später beim Rühren nicht so aufzupassen, dass nichts überschwappt. Außerdem kann man ja später etwas nachfüllen.

  • Ich versteh das Feunsieb eh nicht.....

    Mit dem Speedking entdeckelt gibts einfach gaaanz wenig Gefisel, wenn da was ist, ist es grob, so grob das ein rauhes Sieb langt:thumbup:

    Aus der Schleuder durchs grobe Sieb in den Hobo, ein paar Tage abschäumen lassen, Schaum wechnehmen fettisch.

    Klar ne HRwabengröße die fürs E-Messer passt ist Bedingung. (für nen Freund hab ich mich mit DN rumgeschlagen, was für ein Scheiß;()

    Halbe DD! (oder ähnliches) IDEAL!

    Ich versteh mittlerweile auch andere (HR) Beutenmaße nicht mehr..... die machen einfach nur (noch viel mehr) Arbeit..

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.

    sine missione

  • Ich hänge mein Sieb in die Abfüllkanne, die vom Durchmesser etwas kleiner als das Sieb ist. Quetschhahn ist beim Sieben auf, so dass der gesiebte Honig direkt in den nächsten Eimer laufen kann. Ich siebe dann insgesamt 3x, immer von Eimer zu Eimer.


    Dieses Dreibeingestell habe ich ein einziges Mal benutzt, das ist mir definitiv zu fimschig.

    Viele Grüße aus dem Bergischen
    Thomas

  • Ich siebe bei meinen überschaubaren Mengen den Honig, wenn er aus der Schleuder kommt, über ein einfaches haushaltssieb grob in einer Eimer vor. Den kipp ich dann in meinen Abfüllhobbock um, indem ich oben ein Nylon-Spitzsieb auf dem Rand aufliegen habe. Wenn der auf einem Hocker steht kann man das ganze dann wieder in Lagerbehälter ablassen. Ich habe ein paar Abfüllhobbocks, in denen ich den Honig dann direkt zum Rühren und Abfüllen lasse. Einfach Sieb rausziehen und fertig.

    Das ist dann alterdings ein wenig Gewuchte, bei meinen überschaubaren Mengen aber gut machbar.

  • Dieses wackelige Dreibeingestell ist erstaunlich stabil. Dennoch traue ich ihm auch nicht und lasse es mir festhalten beim umschütten. Wenn ich mal keine dreitte und vierte Hand habe, dann stelle ich drei Zargen übereinander und den Eimer samt darüber stehendem Dreibein dort hinein. So hat das Sieb nicht genug Platz zum umfallen und wird von den Zargen gehalten, falls doch mal was ins rutschen kommt.


    Wenn du dann noch einen umgedrehten Metalldeckel unterstellst um etwaiige Unfälle aufzufangen, bist du doppelt sicher.

  • Eine Tortenplatte aus Kunststoff mit transparenter "Glocke" - kann für das Spitzsieb auf große und kleine Eimer oder Hobbocks. Als Höhenausgleich oder als Adapter von beiden Seiten, zweiteilig oder einteilig, d.h. nur der Boden oder Boden +"Glocke". Kostet nicht viel, ist schnell gemacht und einfach zu reinigen. Aber solche Bastellösungen sind hier im Normalfall verpönt und werden gewöhnlich als "sowas braucht man nicht..." verlacht...