Bienengift Gewinnung

  • Hallo, habe einen Artikel gesendet bekommen, wo vermutet wird das Imker wegen dem Bienengift,(da man ja desofteren gestochen wird) gegen covid 19 immun sind. Jetzt sind se alle neidisch ;).

    Jetzt ging mir durch den Kopf, wenn das stimmen würde, wie soll die Gewinnung von Bienengift für 8 Mrd. Menschen möglich gemacht werden?

    Deswegen Habe mir mal verschiedenen Videos angeschaut, wie Bienengift gewonnen wird.

    Ehrlich gesagt, für mich persönlich ist das Tier Quälerei.

    Was ich mich eigentlich Frage, der Stachel bleibt bei der Gewinnung an der Biene und Biene überlebt.

    Wird dann von den Bienen neues Gift produziert???

    Weil die Natur hat es JA bestimmt nicht vorgesehen, weil Biene lebt eh nicht lange und Auf natürlichen Wege stirbt sie ja eh nach einem Stich).

  • Wird dann von den Bienen neues Gift produziert???

    Weil die Natur hat es JA bestimmt nicht vorgesehen, weil Biene lebt eh nicht lange und Auf natürlichen Wege stirbt sie ja eh nach einem Stich).

    Das ist nicht richtig - bei Stichen in Wespen, Insekten oder Artgenossen kann die Biene ihren Stachel wieder aus dem Chitin-Panzer herausziehen und überlebt daher. Also kann sie auch Gift nachproduzieren....

    Nur in der dicken, klebrigen Haut von uns Säugetieren, die es evolutionsmäßig und aus Sicht der Bienen betrachtet als "Gegner" erst seit Sekunden gibt, bleibt der Stachel so fest stecken, dass die Bienen ihn verliert.

    Und auch das sollen manche überleben...

  • Wird dann von den Bienen neues Gift produziert???

    Weil die Natur hat es JA bestimmt nicht vorgesehen, weil Biene lebt eh nicht lange und Auf natürlichen Wege stirbt sie ja eh nach einem Stich).

    Das ist nicht richtig - bei Stichen in Wespen, Insekten oder Artgenossen kann die Biene ihren Stachel wieder aus dem Chitin-Panzer herausziehen und überlebt daher. Also kann sie auch Gift nachproduzieren....

    Einspruch euer Ehren,

    die Biene produziert nur einmal ihr Gift im Leben.

    Bedeutet, wenn sie ( außer der Stachel bleibt stecken) mehrmals sticht, erfolgt dann keine Giftinjektion mehr.


    LG

    Martin

  • Ich suche nochmal die Quelle, falls ichs falsch aufm Schirm hab....

  • Wurde vor sechs Wochen auch hier schon mal diskutiert.



    Soll der wertvolle Wirkstoff Apitoxin nun gewonnen werden, so funktioniert dies - vereinfacht dargestellt - folgen-dermaßen:Die Bienen stechen hierbei auf einer Vorrichtung durch feine Folie / Tuch und sondern einen Teil Ihres Giftes auf eine darunter befindliche Glasplatte ab.Auf diese Art und Weise wird Bienen-gift seitens des Menschen zu therapeutischen, medizinischen oder kosmetischen Zwecken „geerntet“, ohne dass die Bienen selbst dabei zu Schaden kommen!

  • habs jetzt noch, wo ich es las:

    Buch " Die Honigfabrik" von Tautz und Steen.

    ( eines der besten Bienenbücher finde ich)

    Kapitel 3,

    " Gespritzt, geschwitzt und ausgespuckt-

    Was aus einer Biene so alles rauskommt".

    Seite 131.

    Ist auch die mögliche Giftgewinnung beschrieben.

    LG