Heizaufsatz für Entdeckelungstisch??

  • Hallo zusammen.


    Ich habe einen 1500mm langen Entdeckelungstisch von Logar.

    Entdeckel mit dem Messer und bin bestens zufrieden.

    Jetzt suche ich nach einer Möglichkeit das anfallende Entdeckelungswachs vom Honig zu trennen.


    Eine Obstpresse habe ich bisher verwendet.

    Ich habe mich schon über einen Deckelwachsschmelzer informiert und finde die Methode gut.


    Hat jemand erfahrung bezüglich eines Heizaufsatzes für den Tisch?

    Funktioniert das?


    Gruß Udo

  • Ich habe so was als Eigenbau realisiert (Edelstahl) Am Ende der Saison wird das Teil mit einem haushaltsüblichen Stahlschwamm und kaltem Wasser wieder blitzblank!

    Beste Grüsse

    Horst

    Jedes Ding hat drei Seiten: Eine die ich sehe, eine die du siehst, und eine die wir beide nicht sehen.....

  • Den Entdecklungstisch von Logar hab ich auch und bin ebenfalls sehr zufrieden. Das Lochblech und der Quetschhahn an der Unterseite sorgt doch schon ganz gut für die Trennung von Wachs und Honig. Der Schleuderraum is eh recht aufgeheizt bei mir, da gilt "panta rhei", auch der Honig aus dem Entdeckelungswachs...

    Der Entdeckelungswachsschmelzer steht bei mir für nächstes Jahr schon auf der Förderliste. Den konnte ich mir mal testweise ausleihen nach der diesjährigen Rapshonigernte. Der funktioniert tadellos.

    Heizaufsatz für den Tisch hab ich (auch im Eigenbau) noch nicht gesehen. Nachteilig könnte da die fehlende Dämmung und die große Oberfläche (1500x500) sein.....

  • Den Entdecklungstisch von Logar hab ich auch und bin ebenfalls sehr zufrieden. Das Lochblech und der Quetschhahn an der Unterseite sorgt doch schon ganz gut für die Trennung von Wachs und Honig. Der Schleuderraum is eh recht aufgeheizt bei mir, da gilt "panta rhei", auch der Honig aus dem Entdeckelungswachs...

    Der Entdeckelungswachsschmelzer steht bei mir für nächstes Jahr schon auf der Förderliste. Den konnte ich mir mal testweise ausleihen nach der diesjährigen Rapshonigernte. Der funktioniert tadellos.

    Heizaufsatz für den Tisch hab ich (auch im Eigenbau) noch nicht gesehen. Nachteilig könnte da die fehlende Dämmung und die große Oberfläche (1500x500) sein.....

    Eben aus diesen Gründen gibt es ja den Deckelwachsschmelzer als solches. Mit Isolierung und als abgestimmtes System. Saubermachen ist mit dem richtigen Reiniger kein Problem. Mit Stahlwolle würde ich meine Edelstahlgeräte nicht versauen wollen. Der Deckelwachsschmelzer wird ja nicht nur deswegen angeschafft. Das ist das meistgenutzte und meist vorkommende Gerät in unserer Imkerei.

    Er ist nicht mehr weg zu denken.

    Dass das andere auch so sehen, sieht man daran, dass es keine gebrauchten Geräte zu kaufen gibt.

    Man kann ohne Bienen leben, aber wie halt.

  • Für was nimmst du das Gerät alles?

    Deckelwachs schmelzen.

    Honig auftauen.

    ??


    Gruß Udo

  • Hallo, isolierter Deckelwachsschmelzer beruhigt das Gewissen, bringt aber den Honig zum schwitzen. Der von CFM ist dünnes Blech und der Honig nur handwarm.

    Bis bald Marcus

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, 8 Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN, Waage 401

  • Hallo, isolierter Deckelwachsschmelzer beruhigt das Gewissen, bringt aber den Honig zum schwitzen. Der von CFM ist dünnes Blech und der Honig nur handwarm.

    Bis bald Marcus

    Hallo Marcus,

    richtig angewendet schwitzt da nichts. Ich kann Dir ja mal einen Kurs geben... ;)

    Gruß

    Peter

    Man kann ohne Bienen leben, aber wie halt.

  • Hallo, isolierter Deckelwachsschmelzer beruhigt das Gewissen, bringt aber den Honig zum schwitzen. Der von CFM ist dünnes Blech und der Honig nur handwarm.

    Bis bald Marcus

    In 4 bis 5 Stunden ist das Entdecklungswachs bei ca. 90°C geschmolzen. Eine Isolierung rechnet sich da nicht wirklich! Marcus schreibt auch warum sie unnütz ist.

    Beste Grüsse

    Horst

    Jedes Ding hat drei Seiten: Eine die ich sehe, eine die du siehst, und eine die wir beide nicht sehen.....

  • Hallo Markus, hallo Horst, hallo Udo,

    im isolierten ist alles in 2-3 Stunden geschmolzen, ansonsten ist zu viel drin.

    Warum soll es sinnvoller sein Wärme zu produzieren die aber dann einfach zum großen Teil in den Raum verschwindet, dass es dann nicht so warm im Kessel ist?

    Es muss so viel Wärmeenergie im Kessel oben sein, dass die Melezitose und das Wachs schmilzt. Beides ist so lange oben, bis es flüssig ist. Ist das der Fall, Schwerkraft sei Dank, läuft beides nach unten und gibt seine Wärmeenergie durch den nicht isolierten Blechboden nach unten ab. Nach oben isoliert das aufschwimmende Wachs den Honig vor der Strahlungswärme, da Wachs ein schlechter Wärmeleiter ist.

    Kondensat entsteht da, wo hoch gesättigte Luft an einem kalten Gegenstand das dampfförmige Wasser ausflocken lässt. Wo soll das in einem Kessel mit isoliertem Mantel sein?

    Ist der Schmelzvorgang durch und die Heizung abgestellt, ist die Honigfeuchte im Honig unter wasserdichtem Bienenwachs. Das in der restlichen Luft im Schmelzer noch vorhandene Wasser wird, wenn man den Schmelzer lange genug stehen und abkühlen lässt, dann selbstverständlich irgendwann mal irgendwo hin kondensieren. Wenn ich aber den Schmelzer anwerfe, dann will ich ja irgendwann fertig werden. Dann wird der Schmelzer im 4- 6 Stunden Rhythmus neu gefüllt, da kondensiert nichts.

    Wie gesagt, bei sachgemäßer Anwendung funzt das Teil genau wie es soll.

    Der Kessel ohne Isolierung macht das natürlich genauso, nur dass logischerweise um die selbe Temperatur zu erreichen, mehr Wärmeenergie zugeführt werden muss, um das selbe Ergebnis zu erreichen. Und Marcus, wenn etwas kondensiert, dann würde ich mein bauphysikalisches Wissen darauf verwetten, dass es an einer kühleren, nicht isolierten Fläche schneller kondensiert.

    Ich verwende das Teil aus Slowenien.

    Frohes schmelzen miteinander, bei uns gibt es wieder ordentlich Melezitose, wie fast jedes Jahr.

    Grüße

    Peter

    Man kann ohne Bienen leben, aber wie halt.