Jetzt noch Schwarmstimmung?

  • bei alten Weiseln wird meist still umgeweiselt, aber leider halten sich manche schlechte über sehr lange Zeit- kein Potential zum Schwärmen und da die Bienen schlechte Leistung gewöhnt sind, wird auch nicht umgeweiselt- habe dies Jahr wieder mal so ein Fall, vorher nur im Zusammenhang mit Kalkbrut.

    Da sollte der Imker nach dem 2. Jahr eingreifen, wenn es keine Zuchtmutter ist, aber auch die sollte durchschnittliche Leistung bringen, Spitze erwartet man von den Töchtern und Standbegattungen.


    Bei 10 Völkern am Stand kann man gut erst eine Hälfte auf ein neues System wie angepasster Brutraum oder Varroabehandlung umstellen, dann hat man auch einen guten Vergleich.

  • Die Königin war vom letzten Jahr, stärkstes Volk am Stand, höchster Honigertrag im Vergleich zu den anderen.

    Sind das für eine stille Umweiselung nicht zu viele WZ?

    Viele Grüße aus dem Bergischen
    Thomas

  • happygerd Mir persönlich reicht es auch aus, wenn ich sehe, dass frische Stifte und Larven da sind. Aber wie gesagt, mein Imkerpate geht manchmal auch noch mit, um sich zu überzeugen. Da muss ich die ganze Hütte aufreißen und er will sich alles anschauen. Und das war jetzt bei dem Volk vor drei Wochen genauso. Anfangs schaute er noch bei allen mit, diesmal nur bei diesem Volk stichprobenartig. Er sucht bei sich auch immer die Königin. Nur wenn tatsächlich gesehen, ist sie auch da, als würde ein Spatz oder ein Habicht Stifte legen, wenn er die Königin nicht gesehen hat.


    Und ich mache laufende Wabenerneuerung über die ganze Saison hin. 1. Brutraum Randwaben ziehen, den Rest nach links und rechts zur Seite schieben und von oben 2 Brutwaben runter, oben Brut zusammen außer die Drohnenraumen und links und rechts von der Brut je eine Mittelwand rein, ab Ende Juni 2 abgeschleuderte Honigraumwaben. Aber so entnehme ich vielleicht alle drei Wochen mal einige Altwaben paarweise. Dann bin ich auch wieder sicher, dass unten das nächste Wabenpaar definitiv brutfrei ist, ohne nachschauen zu müssen, ob es so ist.

  • happygerd Mir persönlich reicht es auch aus, wenn ich sehe, dass frische Stifte und Larven da sind. Aber wie gesagt, mein Imkerpate geht manchmal auch noch mit, um sich zu überzeugen. Da muss ich die ganze Hütte aufreißen und er will sich alles anschauen. Und das war jetzt bei dem Volk vor drei Wochen genauso. Anfangs schaute er noch bei allen mit, diesmal nur bei diesem Volk stichprobenartig. Er sucht bei sich auch immer die Königin. Nur wenn tatsächlich gesehen, ist sie auch da, als würde ein Spatz oder ein Habicht Stifte legen, wenn er die Königin nicht gesehen hat.

    Man muss auch loslassen können. :-)

    Viele Grüße aus dem Bergischen
    Thomas

  • liegt wohl eher am Handling und den Hoffmanns als an der Beute

    Ich stelle mir schon ewig die Frage in dieser, für mich Philosophischen Diskussion:


    Wer hat überhaupt schon mal seine Königin am Rähmchen rumrennen sehen?

    Meine gehen auf den Waben spazieren, und nicht am Randstein, sozusagen.

    Eher um diesen herum.

    Wiewohl dann wohl eher ein Hoffmannabsatz vor dem Quetschen schützt, als dies zu begünstigen, da ja dann zumindest ein Beespace beim zusammenschließen bleibt.

    Wiewohl, die Aussage vom Th Verfasser ist wenigstens ehrlich.

    Allerdings kann es auch vorkommen, dass man WZ bricht, das Vorlk jedoch, da das zu spät nach der verdeckeln erfolgte, trotzdem abschwärmt, oder man einen Schwarm übersah.

    Bei den Wetterkapriolen dieses Jahr sind auch manch Königinnen nicht zurückgekommen, da von Wetterstürzen, etc. überrascht.

    Also, duplizieren und freuen wäre wohl die beste Lösung Ende Juli.

    Frage fünf Imker, bekomme sieben Antworten und bilde Dir die achte Meinung.

    Das sind Imker Foren...

    Keiner hat Unrecht, nur den Weg, den muss man selber finden.

    In der eigenen Lage, Höhe, Umgebung, mit der eigenen Genetik.

    Und können, oder Unvermögen.

    :thumbup:

  • am Ende des ersten Jahr trifft s besser

    manchmal liegt die schlechte Leistung auch am schlechten Start oder zum Beispiel nur 1 oder 2 Lieblingsbrutwaben, da hilft ein Flugbienendoping im ersten Frühjahr bzw gleichaltrige Brutrahmen/TBE, wenn dann keine Sommertracht kommt, wird umgeweiselt bzw aufgelöst.

  • Ich bin mir noch nicht sicher, wie ich jetzt weiter vorgehen soll. Mir ist irgendwie nicht wohl dabei, das Volk jetzt nachschaffen zu lassen, weil ich befürchte zuviel Zeit zu verlieren und das Volk nicht stark genug bis zum Winter wird.


    Ist das begründet und sollte ich mir nicht besser irgendwo eine begattete Königin besorgen, auch wenn ich vom namhaften Züchter dieses Jahr bzw kurzfristig nichts mehr bekomme?

    Viele Grüße aus dem Bergischen
    Thomas