Vorstellung und Fragen im Anschluss

  • Guten Abend an alle. Möchte mich vorstellen. Bin ein Anfänger und mein Vorname lautet Arthur, alter 54. Ein bisschen von mir und den Bienen. Mein Gedanke war ursprünglich, ein paar Bienen für den Garten, Natur zu halten, die ich in einer selbst gebaute Beute Leben dürften. Sollte eine Klotzbeute werden, ist viereckig geworden, aber egal. Es wurde ein Schwarm in die Beute eingesiegelt der sich da sehr bequem fühlt, denke ich jedenfalls. Behandlung und füttern über eine aufgesetzte Zarge ist möglich. Inzwischen hat es mich gepackt, und ich habe mir ein Jungvolk mit 11 Rähmchen DNM inc. Beute angeschafft. Zehn davon sind mit Honig und Brut satt belegt, eine ist zum ausbauen. Die Gassen zwischen den Rähmchen sind beim schönsten Wetter voll mit Bienen. Die Frage, soll ich auf 2 Zargen erweitern? Wenn ja, wie geht man vor? Rähmchen und Mittenwände vorhanden. Überlege ob ich einem Verein beitreten möchte, ist wahrscheinlich sinnvoll? Gruß.

  • Sehr schnell Anschluss an einen Verein suchen und möglichst gleich um einen Imkerpaten bitten.

    Es ist jetzt viel zu tun an den Bienen (Varroabehandlung, Füttern).


    Das wann und wie kann Dir in einem Forum nicht hinreichend erklärt werden (zumal wir nicht wissen, wo Du imkerst => Ort im Profil ausfüllen), das lernt man in einem Imkerkurs und aus Büchern.

    Ist ein bisschen so, als ob Du in einem Fußballforum fragst, wie Stoppen und Schießen geht.

    Der Unterschied: schießt Du aus Versehen den Ball über den Zaun, macht es nichts, beim Imkern gehen dann Tiere drauf.


    Auf geht´s, Gruß, Jörg

    Eine Fischsuppe aus einem Aquarium zu machen, ist leichter als ein Aquarium aus einer Fischsuppe.

  • Wie bei der Vorstellung erwähnt sollte es ein Bienenvolk werden, in das es so wenig wie möglich eingegriffen wird. Aus Foren und Büchern ist mich doch klar geworden, das ohne Eingriff bzw. Behandlung es nicht geht. Das Zweite Volk um es geht, ist unerwartet dazu gekommen ink. Beute ( sogar 2 Beuten, eine leer). In den Verein trete ich demnächst ein, keine Ahnung habe noch kein Termin. Die Frage mit Überwintern beschäftigt mich trotzdem. Einzargig auf DN eventuell zu wenig Futter. Wenn mit zwei Zargen, dann brauchen die Bienen doch eine gewisse Zeit bis sie die Wände ausbauen und mit Futter füllen.(Das man jetzt füttern muss ist mit bekannt). Bis es mit dem Verein und eventuell mit einem Imkerpate klappt, vergeht schon Zeit.

  • Imkern ist wie Autofahren.

    Nur dass man beim Imkern, bevor man weiss wie's geht, schon "fahren" darf.


    Dies allerdings ohne dass es wichtig ist, wo man dies tut, im Gegensatz zu diesem Imkerforum.

    Schön jedoch, dass Du Deine Adresse ausgefüllt hast.

    Nun weiss jeder gaaaanz genau, welche Tipps er Dir geben muss, oder zumindest sind die I-Punktreiter befriedigt.

    Bienen bauen Mittelwände zur Zeit mühelos aus wenn Man ihnen diese gibt und Futter dazu.

    Dies noch, wird in Höhenlagen zunehmend weniger.

    Etwas flüssiger bauen Sie mehr, da Sie Platz zum eindicken brauchen.

    Dies schadet auch noch keiner Winterbiene.

    Ein Volk benötigt, je nach Größe und Temperatur in der Beute, 10 bis (angeblich) 20 kg.

    Nimm eher mal 12 kg an, insbesondere wenn die Klotzbeute dickwandiger ist bei dieser.

    Informiere Dich wieviel Futter in eine Mw Deines Systems passt, dann weißt Du, wie viel Platz die Mädels brauchen werden.

    Man kann auch Imkerkurs besuchen, dies sogar Online wenn ich mich nicht täusche.

    Verein ist gut, wissen ist besser......


    Du hantierst mit Lebewesen, welche ohne Dein RICHTIGES Handeln verenden werden.


    WARUM MAN IMMER, BEVOR MAN WEISS WIE ES GEHT MIT ETWAS ANFÄNGT WIRD MIR PERSÖNLICH IMMER EIN RÄTSEL BLEIBEN.

    So nebenbei machte es dann auch immer mehr Spass.

    Insbesondere in der Imkerei.

    Fehler macht man nämlich trotzdem noch immer genug.


    Also Imkerkurs, oder ähnliches, Pronto besuchen.

    Die Bienen werden es Dir danken!

    Frage fünf Imker, bekomme sieben Antworten und bilde Dir die achte Meinung.

    Das sind Imker Foren...

    Keiner hat Unrecht, nur den Weg, den muss man selber finden.

    In der eigenen Lage, Höhe, Umgebung, mit der eigenen Genetik.

    Und können, oder Unvermögen.

    :thumbup:

  • Greene schreibt

    „WARUM MAN IMMER, BEVOR MAN WEISS WIE ES GEHT MIT ETWAS ANFÄNGT WIRD MIR PERSÖNLICH IMMER EIN RÄTSEL BLEIBEN.“

    Bei entsprechendem Gefühl und etwas Kenntnis von Naturzusammenhängen geht das schon 🤓

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Greene schreibt

    „WARUM MAN IMMER, BEVOR MAN WEISS WIE ES GEHT MIT ETWAS ANFÄNGT WIRD MIR PERSÖNLICH IMMER EIN RÄTSEL BLEIBEN.“

    Bei entsprechendem Gefühl und etwas Kenntnis von Naturzusammenhängen geht das schon 🤓

    Mein Enkel ist gerade ein halbes Jahr alt. Der versucht jeden Tag was Neues ohne zu wissen wie es geht. Irgendwann kann er alles was er zum Leben braucht. Er wird dabei unterstützt von seinen Eltern, Großeltern und seiner Umwelt. So ähnlich geht es in allen Bereichen des Lebens, auch in der Imkerei.


    Grüße

    Werner

  • Werner, Dein Argument ist ein gutes.

    Nur sollte man DIESE Technik irgendwann umstellen...

    Was im Regelfall spätestens mit der Schulreife beginnt, oder?

    Imkerei ist kein Legogebilde, Bauklötze, Knete, sondern ein hantieren mit Lebewesen, wobei man etwas Verantwortungsvoller agieren sollte, wenn man ein gewisses Alter überschritten hat.

    Aber, jedem das seine.

    Und, bring Deinem Enkerl das wichtigste bei, den Wohnort in Profilen anzugeben. :)


    Die einen schreien nach Imkerführerscheinen, da die Faulbrut Problematik eine immer schwerwiegender wird, daher fehlt mir, als ein Gegner der Führerscheinforderung , jedoch ein Befüworter einer vorangehenden freiwilligen Ausbildung etwas das Verständnis ob der "halt mal anfangen"....

    Einstellung.


    Wie beim Autofahren, beim Führerschein lernt man die Grundlagen, den Rest, so Mancher , nie wirklich.

    Daher gibt es dann Menschen, die nach 5 x Antreten beim Führerschein aufgeben....


    Was beim Imker Kurs so manchem erst klarwird.

    Leider dann aber zu spät.

    Ich hatte gerade erst wieder so einen Kandidaten, wollte ein paar Bienen im Garten haben.....

    OH, das ist ja mit Arbeit und Verantwortung verbunden. Somit war das Interesse VOR dem Anfängen schon wieder dahin.

    Frage fünf Imker, bekomme sieben Antworten und bilde Dir die achte Meinung.

    Das sind Imker Foren...

    Keiner hat Unrecht, nur den Weg, den muss man selber finden.

    In der eigenen Lage, Höhe, Umgebung, mit der eigenen Genetik.

    Und können, oder Unvermögen.

    :thumbup:

  • Was im Regelfall spätestens mit der Schulreife beginnt, oder?

    Nein!

    Ich habe inzwischen schon so viele Kinder durch die Schule gebracht, dass ich das hier klar verneinen muss. Belehren funktioniert selten, man muss den jungen Menschen zeigen wie es geht, sehen und umsetzten müssen sie selber.

    Wir verlassen hier allerdings die Imkerei, ein Stück weit. Deshalb möchte ich hier nicht mehr darauf eingehen.

    Noch drei Tage Schule, dann sind Ferien, auch in Württemberg.


    Gruß

    Werner

  • Da Bienen überall das gleiche tun, tut dies in einem Imkereiforum aus meiner Sicht nichts zur Sache.

    Oder aufgrund von Höhenunterschied und Hanglagen und Ausrichtung, bzw Besonnung in Unterschiedlicher Ausrichtung ist dies auch nicht Aussagekräftig.

    Letzteres durfte ich letzte Woche auf 1.800 bis 2.000 m beobachten.

    Nordhänge abgeblühte Alpenrose, alle anderen noch in der Blüte.

    Daher tut's nichts zur Sache wo man da wohnt.

    Frage fünf Imker, bekomme sieben Antworten und bilde Dir die achte Meinung.

    Das sind Imker Foren...

    Keiner hat Unrecht, nur den Weg, den muss man selber finden.

    In der eigenen Lage, Höhe, Umgebung, mit der eigenen Genetik.

    Und können, oder Unvermögen.

    :thumbup:

  • Aber es ist ein Unterschied zu wissen ob der Fragesteller in den Alpen wohnt oder an der Ostsee.
    Entsprechend kann man dann bei Fragen auch Hilfestellung geben.
    Zumindest das zeitliche Verhalten der Bienen dürfte ganz anders sein.