Liebig Dispenser zwei unterschiedliche Gebrauchsanweisungen

  • Hallo zusammen,


    bin neu hier im Forum.

    Mein Name lautet Rainer, meine Frau betreibt auf 5,3 ha eine kleine Mutterkuhhaltung (extensiv), arbeite hauptberuflich als Dipl.- Ing. in der Elektrotechnik, halte 3 Bienenvölker, bejage u.a. meine und die angrenzenden landwirtschaflichen Flächen in der Jagdgenossenschaft um diese möglichst sauenfrei zu halten.


    Da ich mich ja nun auch mit der Varroabehandlung auseinander setzen muss, hatte ich die diversen Gebrauchsanweisungen der unterschiedlichen Dispenser im Netz gesucht und GA_Liebig_Dispenser.pdfGebrauchsanweisung_Liebig-Dispenser_Web.pdfdurchgelesen.

    Dabei ist mir aufgefallen das es für den Liebig Dispenser zwei völlig unterschiedliche Gebrauchsanweisungen genau für 60% Ameisensäure gibt.

    Als Beispiel nenne ich hier 1 Zarge Zanderbeute:


    a) Zwei Dochtpapiere 150 ml 1. Behandlung und 2. Behandlung


    b) 3/4 Dochtpapier 90 ml 1. Behandlung und 140 ml 2. Behandlung


    Die beiden Exemplare befinden sich im Anhang.:saint::saint::saint::saint::saint:


    Hatte hier mal im Forum rund gesucht, aber diesbezüglich nichts gefunden.

    Kann da jemand etwas zu sagen?


    Danke

    Gruß

    rakoBeeGee

  • Die Beschreibung befindet sich auch auf dem quadratischen Papier, das in mehrfacher Ausführung bei dem Dispenser vorhanden ist, nehme ich an. Das sind die Dochtpapiere, die zwischen Aufsatz und Flasche eingehängt wird. Die Beschreibung erklärt, wieviel Dochtpapier man für die jeweilige Behandlung mit Menge und Zeitpunkt benötigt und legt diese dann auf den Aufsatz. Beides sind Varianten für die Behandlung und für einen von beiden muss man sich dann entscheiden.

  • @ Sloveig:

    Kannst du nicht LESEN was ich geschrieben hatte.

    Es existieren zwei völlig unterschiedliche Bedienungsanleitungen aus denen zumindest für mich nicht hervor geht wie die Behandlung nun korrekt durchzuführen ist.

    Lese Dir die beiden durch und sage mir welche die Richtige ist. Sind im Text verlinkt.

  • @ Sloveig:

    Kannst du nicht LESEN was ich geschrieben hatte.

    Es existieren zwei völlig unterschiedliche Bedienungsanleitungen aus denen zumindest für mich nicht hervor geht wie die Behandlung nun korrekt durchzuführen ist.

    Lese Dir die beiden durch und sage mir welche die Richtige ist. Sind im Text verlinkt.

    Da war was mit Ton und Musik. Ich sehe keinen Grund, warum Sloveig auf diesen Befehl reagieren sollte. Oder sonst wer.

    Hoffentlich ein wieder normales IFT am 11-13.3.2022 im Jagdhof Kleinheiligkreuz bei Fulda.

  • Na, des Lesens sind wir hier wohl mächtig.

    Nur kann dir hier keiner sagen, welche der Gebrauchsanweisungen richtig ist. Das kann nur der Hersteller.

    Wir können dir unsere Erfahrungen mit dem Liebig-Dispencer mitteilen, aber es sind Erfahrungen... keine Anweisungen.

    Allerdings kann auch die Behandlung mit AS nach Gebrauchsanweisung für deine Völker in deiner Gegend mit der Witterung auch falsch sein. Damit ist gemeint, dass die Behandlung nicht wirksam genug oder zu stark sein kann und beides schädigt das Volk, das eine schnell, das andere langsam.


    Wenn ich also nur auf deine Frage begrenze, dann wäre die Anleitung von 2019 neuer, ob richtiger.....da bin ich überfragt.

  • @ Sloveig:

    Kannst du nicht LESEN was ich geschrieben hatte.

    Es existieren zwei völlig unterschiedliche Bedienungsanleitungen aus denen zumindest für mich nicht hervor geht wie die Behandlung nun korrekt durchzuführen ist.

    Lese Dir die beiden durch und sage mir welche die Richtige ist. Sind im Text verlinkt.

    Kannst du Jahreszahlen lesen?


    Nimm die neuere. Funktioniert bei vielen, aber es steht ja auch drin, daß man die Verdunstungsmenge kontrollieren sollte (idealerweise nach einem Tag), und entsprechend anpassen. Mach's doch einfach so, wie es da steht.

  • Wenn ich doch eh nicht lesen kann, warum sollte ich mir dann überhaupt etwas durchlesen? Ist doch ein Widerspruch, oder? Aber vielen herzlichen Dank für deine ganz netten Worte.

    Aber allein wenn ich mir schon die Bilder zu anschaue, und das kann ich auch ohne lesen zu müssen, was ja nicht geht, denn ich kann es ja nicht, fällt mir erst mal die unterschiedliche Form der Flaschen auf. Vorausgesetzt, die Beschreibung gemäß a) hat eher eine quadratische und b) eher eine rechteckige (langgestrecktes Quadrat) zur Form, mit Öffnung zur quadratischen Unterseite.

    Hier ist rein physikalisch gesehen der Flüssigkeitsdruck auf die gleiche Öffnungsgröße höher. Daher braucht es bei b) weniger Flüssigkeit, um in einer Beute bei gleicher Temperatur und identischem Dochtpapier und gleicher Beutenstruktur eine vergleichbare Formivar-Konzentration zu erreichen. Und daher benötigt man bei a) mehr AS als bei b) um zu einem annähernd gleichen Behandlungsergebnis zu kommen.

    Ich freue mich auch über weniger höfliche Antworten. Aber vielleicht bin ich in der Hinsicht auch zu genügsam und hab das Danke einfach überlesen.

  • Schön, wenn hier jemand den Liebig Dispenser einsetzt, dann muss demjenigen ja auch schon aufgefallen sein, dass unterschiedliche Gebrauchsanweisungen existieren.

    Es wundert mich nicht wenn dann die ein oder anderer AS Behandlung in die Hose geht.

    Der Druck auf den Tropfer hängt von der Höhe der Flüssigkeitssäule über den Tropfer ab und nicht von der Form der Flasche.

    ;(;(;(;(;(;(Das ist Physik der 5.Klasse.


    Naja, melde mich nun hier ab, oder der Admin kann das tun.


    bringt eh nix hier in dem Forum

  • Und was ist, wenn die Form der Flasche die Höhe der Flüssigkeitssäule über dem Tropfer bestimmt, was ich so angedeutet habe, als ich die Form der Flaschen über dem Tropfer, auf denen die verschiedenen Anleitungen dann beruhen, beschrieben habe?

  • Beim Liebig Dispenser hat die Höhe der Flüssigkeitssäule und die Form der Flasche nahezu keinen Einfluss. Der Tropfer muss, wenn der Dispenser richtig funktionieren soll, in dem kleinen Teller stehen. Die Ameisensäure tritt solange aus dem Tropfer aus, bis der Spiegel der Ameisensäure in dem Teller so hoch ist, dass sie den Luftzutritt zum Tropfer verschließt. Dann verhindert der in der Flasche entstehende Unterdruck das weitere Austreten der Ameisensäure aus dem Tropfer. Wenn nun durch die Verdunstung der Ameisensäure der Spiegel fällt, kann wieder Luft in die Flasche und es tritt wieder Ameisensäure aus.


    In welcher Klasse das gelehrt wurde weiß ich allerdings nicht mehr.

    Gruß Bernd http://www.hommel-blechtechnik.de

    "Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel."

    (Bertrand Russel, englischer Philosoph und Mathematiker 1872 - 1970, Nobelpreis für Literatur 1950)

  • Ich glaube im gleichen Zusammenhang mit Flüssigkeitsdruck in Röhren, also 5.

    Es kommen jetzt aber noch zwei Effekte hinzu:


    Kapillarwirkung im Docht

    Verdunstungsrate durch Oberfläche und Zusammensetzung des umgebenden Mediums.


    Also gar nicht so trivial das Ganze:).

  • Ich verwende beide Flaschentypen, und mach das, was auf dem Docht steht, den ich dem Jahr kauf. Funktioniert bisher gut, und ist für meinen einfachen Geist auch trivial genug. Meiner Erfahrung nach ist das Wichtigste, regelmäßig zu kontrollieren (ich musste bisher nur sehr selten was anpassen). Stinkt halt.

  • Also wenn ich nun mal Revue passieren lasse.

    1) In meinem ersten Post schrieb ich, dass zwei völlig unterschiedliche Gebrauchsanweisungen für den Liebig Dispenser existieren.

    Wenn man beide mal genau studiert wird man feststellen, dass sich evtl. irgendwo ein Fehler eingeschlichen hat.

    Anstatt das diese Recherche wohlwollend aufgenommen wird, werde ich hier mit nicht relevanten Beiträgen überhäuft.


    2) Darauf schrieb ein zweiter Forumskollege ich solle mir mal die entsprechende Gebrauchsanweisung durchlesen.


    3) Auf meinen Hinweis ob er meinen ersten Post nicht lesen kann werde ich von einem zweiten Forumskollegen angefeindet.


    4) Im weiteren Verlauf artet der Beitrag in dem Versuch aus die Betriebsweise des Dispensers zu erklären.


    Tut mir leid, aber einigen ist hier wirklich nicht zu helfen.


    Zu einer technischen Beschreibung gehört ein Release Datum evtl. noch eine Erata und eine kurze Auflistung der Änderungen.

    Es ist wohl auch vielen Imkershops nicht bewusst dass eine Produkthaftung genau wie die Haftung für den Verkauf für Honig auch für Ihre verkaufte Ware besteht.


    Mittlerweile habe ich Andermatt Biovet AG angeschrieben mit der Bitte um Aufklärung.

    Ergebnis werde ich hier nicht öffentlich posten.

    Wer diesbezüglich Infos haben möchte kann mich ja anschreiben.

    Ansonsten lasst es und macht was Ihr wollt.