Probleme mit Liebig Dispenser und Frage zur Behandlungstemperatur

  • Es gibt noch eine ältere Anleitung, in der nur 3/4 Dochtpapier verwendet wird.

    Evtl. liegt ja hier der Fehler

    Hi,


    eventuell gibt es inzwischen deutlich bessere Möglichkeiten


    und es beschäftigt sich kaum noch einer mir dem Verdunster.


    Ich kann auch nicht verstehen, warum wir jetzt auf Krampf Lösungen


    für ein Produkt finden sollen. Dafür, und auch für das Schreiben der


    Bedienungsanleitung, ist der Hersteller in meinen Augen zuständig.


    Gruss Joachim

  • Hab meine Verdunster alle in die Ecke geschmissen und die AS auch..

    es giebt andere mögligkeiten die Bienen schonender zu Behandeln, zum Beispiel TBE wie von Rase Vorgeschlagen wird mit OS Schprühverfahren.

    Es grüßt

    Waldemar

  • Endoskop in der Imkerei zur Schwarmkontrolle, zum Überblicken der Futtermenge, zum suchen der Königin usw. Ein Endoskop für 5,50 € und Ameisensäure schliessen sich gegenseitig aus. Das steht auch garantiert in der Bedienungsanleitung, weil wenn nicht, könnte man Schadenersatz fordern.


    Hier will uns wer verscheissern. Diese ganzen Ansichten gehören nach Amerika, wo es nur noch lauwarmen Kaffee gibt, weil irgend ein Depp nicht wusste, dass heisser Kaffee heiss ist.

    Das suchen von Gründen, warum das nicht funktioniert, ist ja richtig. Aber dauernd drauf zu pochen, einen Hersteller in Haftung zu nehmen, ist bei einem Dispenser masslos überzogen.


    Gruss

    Ulrich

  • ihr seid alle lustig hier

    Leider nicht belustigt.

    Auf den aktuell zu kaufenden Flaschen stehen alle Anweisungen und Mengen drauf. Auch auf den Verdunstungspapieren. Was machst du hier also für ein Fass auf?


    Die Säure sollte nicht gekühlt werden. Der Dispenser sollte in der Waage stehen und die Flasche gut angedrückt auf dem Papier und Plastikständer aufstehen. Das Papier ist ein Einwegartikel.

    Trotzdem unterscheiden sich die Angaben zur Verdunstungsmenge. Der Namensgeber gibt schnellere Verdunstungen an als eine ihm nahestehende Imkerin.

    Der Verdunster arbeitet gleichmäßiger als ein Schwammtuch und tropft nicht.

    Sicher kann man ihn aber wohl nur mit relativ kleinen Mengen verwenden.

  • ?????

  • Endoskop in der Imkerei zur Schwarmkontrolle, zum Überblicken der Futtermenge, zum suchen der Königin usw. Ein Endoskop für 5,50 € und Ameisensäure schliessen sich gegenseitig aus. Das steht auch garantiert in der Bedienungsanleitung, weil wenn nicht, könnte man Schadenersatz fordern.


    Hier will uns wer verscheissern. Diese ganzen Ansichten gehören nach Amerika, wo es nur noch lauwarmen Kaffee gibt, weil irgend ein Depp nicht wusste, dass heisser Kaffee heiss ist.

    Das suchen von Gründen, warum das nicht funktioniert, ist ja richtig. Aber dauernd drauf zu pochen, einen Hersteller in Haftung zu nehmen, ist bei einem Dispenser masslos überzogen.


    Gruss

    Ulrich

    Was hat ein Endoskop für 5,50€ mit Ameisensäure zu tun?

    Ich sehe da den Zusammenhang nicht.

    Schaut euch mal das BeeLogger Projekt an. Dann sehr ihr auch alle was machbar ist

  • OnkelHugo

    Die Aussentemperatur ist eigentlich bei der Behandlung, wenn die Beute isoliert ist, irrelevant. Oder meint jemand, dass ein Holzhaus oder gar eine Styroporkiste mit Wärmequelle, die Temperatur aussen angleicht?

    Der Liebig und auch der Nassenheider sind in der Beute und ein wichtiges Heizelement, "das Brutnest" sitzt da drunter. Wenn deine Beuten schlecht isolieren, oder bei sehr starken Temperaturschwankungen, heizen oder kühlen die Bienen dieses Brutnest, dass wirklich sehr konstant gehalten wird.


    Somit ist die unterschiedliche Verdunstungsrate nicht ein Ausdruck eines Fehlers von dir in der Benutzung dieses Gerätes, sondern zeigt die Unterschiede in deinen Völkern an.

    Nicht jedes Volk hat die gleiche Volksstärke und das gleiche Brutnest. Die Bienen versuchen auch die Beute besser zu belüften, denn AS stinkt den Bienen. Bienen sind sehr geruchsempfindlich, wie wir manchmal erfahren, wenn wir das falsche Parfüm oder auch ne Banane gegessen haben.


    Die Verdunstungsmenge hängt an der Temperatur im Inneren der Beute und an der Belüftung.


    Da du dich an "eine" Anleitung gehalten hast, und dort der Fehler wäre, hätten doch alle Verdunster den gleichen "Fehler" aufweisen müssen.


    Wir haben es nicht mit einer Maschine zutun, deren Gebrauchsanweisung 100% stimmt. Sondern mit Lebewesen, die wir entsprechend behandeln wollen.

    Nun ist es leider so, dass wir kaum wissen, ob es unseren Bienen zum Zeitpunkt der Behandlung richtig gut geht. Da die wenigsten vorher einmal nach Milbenbefall, Virensymptomen etc. schauen.

    Und wir wissen, dass an einem Stand ein Volk eine hohe Belastung haben kann, und direkt daneben nur ganz leichte Belastung mit Varroen verliegen kann.


    Es ist, als wenn jemand mit Paracetamol behandelt wird und der eine hat genau die Wirkung dieses Mittels, der andere merkt keine Wirkung und der nächste reagiert mit einer allergischen Reaktion.

    Völker sind nicht alle gleich.

  • Klingt plausibel, danke.

  • OnkelHugo

    Die Aussentemperatur ist eigentlich bei der Behandlung, wenn die Beute isoliert ist, irrelevant. Oder meint jemand, dass ein Holzhaus oder gar eine Styroporkiste mit Wärmequelle, die Temperatur aussen angleicht?

    Der Liebig und auch der Nassenheider sind in der Beute und ein wichtiges Heizelement, "das Brutnest" sitzt da drunter. Wenn deine Beuten schlecht isolieren, oder bei sehr starken Temperaturschwankungen, heizen oder kühlen die Bienen dieses Brutnest, dass wirklich sehr konstant gehalten wird.

    Nur mal als Frage: Wenn es allerdings außen zu warm ist und viele Bienen die Beute kühlen - und ich nehme an das machen sie unter anderem durch Eintragen von Wasser und Luft reinfächeln von außen - sitzen dann ja auch viele Bienen außen am Flugloch. Dann erreicht sie die Ameisensäure nicht.


    Ist es wiederum zu kühl, sitzen viele Bienen unter Umständen am Brutnest um diesen zu wärmen. Unter Umständen kann hier die nötige Wärme nicht in ausreichenden Umfang zum Dispenser gelangen und es verdunstet nicht ausreichend Ameisensäure.

    So wurde es mir von einigen Imkern aus meinem Imkerverein erklärt. Da war man sich dann doch relativ einig zu diesem Thema. Und daher wäre ein gewisser Temperaturbereich bei der Behandlung wichtig.

  • AS verdunstet abhängig von der Temperatur, dem Luftdruck und dem verfügbaren Volumen.


    Temperatur ist im Bienenstock im Brutnest (!) konstant. Luftdruck schwankt und damit der Partialdruck der AS.


    Neben der Temperatur dürfte die Luftbewegung des Biens einen hohen Einfluss haben; denn sie wollen das Zeug loswerden.


    Wie schon geschrieben, das Zusammenwirken aller Parameter und deren Ergebnis macht eine exakte Dosierung schwierig. Andererseits ist die therapeutische Breite der AS-Verdunstung wohl hoch, d.h. es wirkt über einen breiten Konzentrshionsbereich. ...


    Ich nutze keine AS mehr.