Legende Königinnen von der Wabe greifen

  • Ist ganz einfach, erfordert ein wenig Übung, vor allem aber Selbstvertrauen.


    Das simpelste ist es die Königin so mit einer Hand zu manövrieren das sie in Richtung der anderen Läuft, dann mit drei Fingern von vorne greifen, Daumen und Mittelfinger seitlich, Zeigefinger oben drauf. Wenn sie dann festsitzt, Mittelfinger zur Seite, Zeigefinger rutscht nach und die Königin mit den beiden Fingern anheben, oder aber mit allen dreien Anheben und dann die Hand wechseln.


    Wenn die Königin ruhig ist, direkt mit Zeigefinger und Daumen greifen.


    Muss aber sagen, die Königin direkt greifen finde ich einfach, aber das anheben am Flügel, no way).

  • nimm lieber einen Abfangclip. Den kannst du dann schon eher auf einem umgedrehten Deckel oder auf einem Tisch in einem Häuschen entleeren und die Königin z.B. in ein Zeichenrohr buchsieren.

    Wobei ich sie in dem Fall lieber direkt überrede, in das Oberteil von dem Zeichenrohr reinzulaufen. Ich habe dieses Modell:

    csm_zeichenkolben-rot_9c3f161053.jpg

    HG

    Monika


    Wir sollten immer daran denken: Im wesentlichen sind unsere Bemühungen auf eine vernünftige, fürsorgliche Pflege beschränkt. (Bruder Adam)

  • Wenn die Königin dich in den Finger stechen würde wäre das vor allem deshalb blöd, weil sie dann ja sterben würde.

    Königinnen stechen aber allgemein generell nicht.

    Nö, Stechen kann sie schon und tun auch manche, sterben davon eher nicht....

  • derzeit schaffe ich es immernoch nicht die legenden Königinnen von der Wabe mit der Hand zu greifen.

    Zu welchem Zweck möchtest du das tun? Um sie zu sichern bei einer Durchsicht? Um sie in einen Zusetzkäfig zu stecken? Um sie zu zeichnen?

    Stechen ist nicht das Thema, aber fallen lassen! Wenn die Königin einmal runtergefallen ist kann man oft noch so lange auf allen vieren den Boden absuchen, die ist weg und verloren... nimm lieber einen Abfangclip. Den kannst du dann schon eher auf einem umgedrehten Deckel oder auf einem Tisch in einem Häuschen entleeren und die Königin z.B. in ein Zeichenrohr buchsieren.

    Hallo,

    es geht hauptsächlich um die Handgriffe in kleinen Einheiten nach der Begattung und die Umweiselung der Wirtschaftsvölker,

    Das Einfangen mit dem Zeichenrohr klappt schon, dauert aber zu lange bis die Königin von der Wabe ins Rohr steigt. Übrigens habe ich gestern schon gezeichnet, da ich die Begattungseinheiten nochmal erweitere. Vlt. Werde ich nächstes Jahr Zeichnen und Umweiseln zusammenfassen.

    Ich denke jede Methode hat seine Nachteile. Danke für den Hinweis mit dem Verlieren. Ich werde beim Umweiseln mit der bloßen Hand arbeiten zumindest von der Wabe in den Käfig.
    An der Stelle wollte ich nochmal sagen, dass es total viel Sinn macht sich zu überlegen, für was man eine Königinnenzucht ansetzt. Zum Umweiseln im Herbst würde ich nicht mehr vor Mitte Juni beginnen.

    Die allermeisten Belegstellen haben dazu auch meist noch Betrieb.

    Gruß

    Christof

  • Das Stechen einer Königin kennen wir nur aus der Literatur, wenn die zuerst geschlüpfte Königin ihre trötenden Schwestern sucht und absticht. Dass wir gestochen werden, ist bei uns in knapp zehn Jahren noch nie vorgekommen. Könnte mir auch vorstellen, dass das bis zur Begattung ein Thema sein könnte, da Madame dann noch auf sich selber aufpassen muss, gerade beim Begattungsausflug. Dass sich der Stechapparat dann aber nach kompletter Ausbildung der Eischläuche und dem Füllen der Spermathek als zu sperrig und überflüssig durch den Schutz des Hofstaates als nicht mehr notwendig zurückbildet.

    Aber, reine Mutmassung, kein Wissen.

    Grüße

    Peter

    Man kann ohne Bienen leben, aber wie halt.

  • Tut er definitiv nicht. Wenn du ne ältere Königin greifst, fährt die manchmal ihren Stachel aus, und das Königinnen nicht stechen, stimmt definitiv auch nicht, ist mir jetzt dieses Jahr schon ein paar mal passiert.


    Den stich merkst du schon eindeutig, aber das rausziehen vom Stachel ist nicht so schlimm, da nur 3 statt 7 Wiederhaken vorhanden sind.

  • Ich habe noch nie eine Königin so auf die Palme gebracht, dass sie mich gestochen hat, geschweige denn, je den Stachel gezeigt hat. Man muss sie so behandeln, dass wir die Chance nicht vertun, in unserem Leben von ihnen zum Ritter geschlagen zu werden. 🙄


    Gruss

    Ulrich

  • Den stich merkst du schon eindeutig, aber das rausziehen vom Stachel ist nicht so schlimm, da nur 3 statt 7 Wiederhaken vorhanden sind.

    Das ist mal eine konkrete Aussage. Woher hast du denn diese Information mit der Anzahl der Widerhaken? (ernst und nicht provozierend gemeint)

  • Tut er definitiv nicht. Wenn du ne ältere Königin greifst, fährt die manchmal ihren Stachel aus, und das Königinnen nicht stechen, stimmt definitiv auch nicht, ist mir jetzt dieses Jahr schon ein paar mal passiert.


    Den stich merkst du schon eindeutig, aber das rausziehen vom Stachel ist nicht so schlimm, da nur 3 statt 7 Wiederhaken vorhanden sind.

    Na das nenn ich mal einen Erfahrungsschatz!:huh:

    Auch Königinnen die voll im Legen sind, oder vielleicht alte, die von ihren Damen fürs Schwärmen schlank gejagt wurden und deswegen evtl. wieder im Ursprungsmodus unterwegs sind?

    Was machst Du mit Deinen Königinnen, dass sie Dir so gram sind?;)

    Über die Jahre hab ich schon die eine oder andere gezeichnet, aber an einen Stich kann ich mich nicht erinnern. Vielleicht ist es ja auch nur mein Alz.....

    Grüße

    Peter

    Man kann ohne Bienen leben, aber wie halt.

  • Meistens bei der Künstlichen Besamung wenn sie nicht ins Röhrchen wollen.

    Sonst halt beim Zeichnen, wenn man sie hochnimmt und dann sie mitm Abdomen irgendwo ankommt wo sie nicht soll.

    Liegt aber vll auch dadran das ich ein paar Königinnen mehr Zeichnen muss, selten ist es immernoch, aber passier, meist beim Zeichnen ist es aber meist eher dusseligkeit, das man es ihr erlaubt.

  • Gerade wenn man ein paar Königinnen mehr zeichnet, passiert so etwas nicht. Da entwickelt sich Routine und Sicherheit. Wenn Mike Palmer mit seinen klobigen Fingern das hinbekommt, ist das doch der Beweis für meine Aussage.


    Gruss

    Ulrich

  • Hi,

    ist doch wie beim Zeichnen ... üb mit Drohnen... da bekommst du das Gefühl für das "Tierchen" kannst es hantieren lernen ... Wenn die Drohne in der Hand hast, kannst auch noch zeichnen ... easy, geh es locker an ...

    Wenn eine zu hart ran nimmst, egal ...


    Nur mal so in den Raum gestellt ... wer sagt das die Kö nach einem Stich - was sie nicht macht - wirklich eingehen würde?? Haben Kös einen Widerhaken am Stachel?? Ich würde nein sagen ... 😉


    Lg

  • Königin haben drei Wiederhaken, Arbeiterinnen 7, d.h. bleibt der Stachel selten hängen und ich habe auch den Eindruck das er nicht so fest ist wie der einer normalen Biene. Auch wenn man ihn rauszieht hängt die Giftblase nicht dran (passiert schnell mal bei den erst Besamungsübungen).

  • ja doch , es passiert, man muss es nur mal erlebt haben wie nervös so ne reife Jungfer wird, wenn sie dir aus em Käfig zwischen den Fingern hindurch in den Sicherheitskäfig entwischt. Da ensteht mitunter ne fröhliche Jagd, einerseits hast du die Veletzungsgefahr im Hinterkopf, andererseits sind die flink wie nochwas. Hast du sie endlich ( ist ja schon viel Arbeit bis dahin infestiert worden) sticht sie, wenn du die in das Röhrchen schiebst.

    Passieren dut der nix, die wird besamt und gut is.

    Mich hat bisher nur eine erwischt, also die Regel ist das nun nicht, aber es passiert!

    Sicher nur anfänglich, wegen Unsicherheit, kennst du die Tricks, hast was erfahren, gehts einfach!

    Mitreden sollte nur der, der Besamt, ich kann mir nicht vorstellen wie man eine Begattete zum Stich anregen kann......