Varroa 2020

  • ... oder verstehje ich da etwas falsch?

    M.E. ja; denn Mittel ist nicht gleich Mittel und Applikationensdifferenzen können entscheidend sein! - Es gibt Unterschiede, auch hinsichtlich Volk ist nicht gleich Volk und komplette Stände werden noch weniger betrachtet.


    Die schematisierte Beurteilung und folgende Konsequenz ist nicht immer zielführend! Da muss man schon etwas tiefer einsteigen, denke ich.

  • Ergänzend: Meine Bienen haben mehr oder weniger Varroen, sichtbar Probleme haben sie nicht!

    Du machst ja was gegen die Varroen, oder? Wie möchtest Du da "Probleme sehen"? Dein Ziel ist ja eben "rechtzeitg" zu behandeln, bevor man mögliche Probleme sieht... ;-)

  • Mit diesem Zitat gebe ich ihm uneingeschränkt Recht.

    Damit ist nicht gemeint, das man Probleme mit dem Volkszustand hätte, sondern das man sich damit beschäftigen muss und es immer wieder neue andere Frage/Problemstellungen gibt.


    Liebe Grüße Bernd.

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • Ich würde eher sagen, dass alle Anfänger (wie ich) vor der Schwierigkeit stehen, dass für sie richtige Behandlungskonzept zu finden... und zu lernen wie wann auf unerwartete Varroalast reagiert werden kann.


    Von Problemen mit der Varroa würde ich sprechen wenn meine Völker erkennbar Probleme hätte und wenn es im schlimmsten Fall zu Völkerverlusten kommen würde. Das hatte ich in meinen ersten Jahren zum Glück nicht.


    Daher würde ich sagen, ich habe was Varroa angeht noch immer verdammt viel zu lernen (wie auch zu anderen Themen)... aber Probleme hatten ich bisher nicht mit der Varroa.

  • Ich habe weiterhin Probleme mit der Varroamilbe. Wenn es diese Parasiten nicht geben würde, wäre das Imkern sicher um einiges einfacher. Könnte mir viel Arbeit mit Selektion, Entmilbung, Infektion, Auszählung, Milbenbegleiterscheinungen wie Viren usw. ersparen. Das sehe ich als Problem.

    :-?

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Das ändert sich erst wenn eine / einer die Bienen gefunden / erzüchtet hat, die selbst mit der Milbe fertig wird.

    So eine Biene kommt aus dem Genlabor und dann muss man alle zwei Jahre Allimente zählen um sie nutzen zu dürfen. Da sie sonst in der nächsten Generation ihre Fähigkeiten verliert. Zucht ist schön und gut, hat aber Grenzen.

  • Mal etwas ausführlicher als in #325. Es ist doch gut, wenn man durch eine Behandlung die Milben auch aus den Völkern bekommt. Wenn viele drin sind, können auch viele runterfallen. Warum so viele drin sind, ist sehr schwer zu ergründen.

    Man sollte solche Ausreißer allerdings aus der Vermehrung herauslassen. Am besten bei passender Gelegenheit umweiseln.

    Windel sauber machen und weiter beobachten. Normalerweise sollte der Abfall jetzt nach zwei Wochen sehr stark zurück gehen.

    Danke Berggeist, umweiseln war sowieso geplant.