Varroa 2020

  • Habe bei einigen WV die TBE zum Anfang der Witerlinde gemacht, dabei Schwarmzellen gefunden und in den Brutablegern verwendet, die ich mit Zwischenboden aufgesetzt habe. Alle Jungköniginnen wurden begattet. Die WV brachten in der Linde 25kg im Schnitt. Die Ableger hatten fette Honigkränze. Stehe jetzt mit WV und Ableger in der Heide. Die WV haben bis jetzt (und es honigt noch) mindestens eine Zarge 10 DNM 1.0 verdeckelt, die Ableger eine Zarge 10 DNM 2/3. Alle machen noch einen guten Eindruck, natürlichen Milbenfall konnte ich noch nicht feststellen. Habe jetzt dreimal soviel Einheiten wie ausgewintert. Hoffentlich finde ich im Frühjahr Abnehmer falls sie gut über den Winter kommen und ich in 4 Wochen nicht doch noch eine böse Überraschung erlebe. Das TBE den Ertrag mindert möchte ich nicht bestätigen, im Gegenteil aber das kommt wohl auch auf die Trachtverhältnisse an, da kann ich auch nicht klagen. VG Jörg

  • Bei uns ist es dieses Jahr extrem was die Varroa angeht.

    Nach den ersten 3 Tagen Nassenheider mit 60%AS:

    In den 7 Folgetagen ist auch nochmal mindestens das gleiche gefallen.


    Auf anderen Windeln hatte ich viele Beine liegen. Ist das ein Zeichen, dass Wespen in der Beute gewildert haben?


    Grüße Ritzbert

  • du bist einfach nur zu spät dran.;)

    Der Wald hat vor min 3 Wochen aufgehört zu Honigen.... da könnte es schon zu spät gewesen sein..

    jetzt:

    Du bist zu spät....

    Ich weiss es war zu Heiss, ein Teil des komplexen Fehler und Folgenkataloges bei AS... ich bin da nich überrascht!

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.

    sine missione

  • Moin,

    Ich habe dieses Jahr wieder mir Brutentnahme versucht.

    Eine Runde nur mal so vorab zum Ende der Tracht, das sind inzwischen recht ordentliche Völker.

    Und dann noch man total nach der Schleuderung. Bisher sind noch alles gut aus, bei meist nur geringem Milbenfall.

    Grüße Ralf

  • Bei meinem Anfang Mai bei der Übernahme zum Umwohnen auf DD abgefegten und am 12.5. mit Oxalsäure behandelten Landrassenvolk war von Anfang Juli bis 20.8. kaum natürlicher Milbenfall feststellbar (0-1/Tag). Ich habe deshalb nicht weiter behandelt. Ab 28.8. stieg die Zahl auf dem Varroaschieber auf ca. 5/Tag, am 1.9. waren es bereits ca. 8-10/Tag.

    Seit gestern Morgen ist ein einzelner MAQS-Streifen drauf, auch weil ich das Volk nächstes WE umweiseln und die Ameisensäurebehandlung vorher durch haben will.

    Müsste ich nochmal mit AS behandeln (was ich vermeiden möchte), würde ich das auch bei geringer Belastung früher tun (ich hatte gehofft, dass es vielleicht garnicht notwendig sein würde, nun schädige ich uU die Winterbienen-Brut :rolleyes:). Ich hoffe, dass es trotzdem noch etwas bringt.

    Bei meinen beiden WV an anderem Stand war der Milbenfall auf dem Schieber trotz jeweils grundsätzlich anderer Voraussetzungen (eines hat im Grunde durchgebrütet, das andere hatte Mitte Juni eine TBE mit Oxalsäuresprühen nach Entfernung der Fangwabe) gleich - aber bis 29.8. glücklicherweise gleich niedrig (unter 1/Tag).

    Bei dem bisher unbehandelten Volk werde ich morgen trotzdem einen MAQS-Streifen auflegen, da ich keine Lust habe, im Oktober eine böse Überraschung zu erleben.

    Ich bin froh, dass ich nächstes Jahr im Sommer die WV alle gleich (per TBE mit Oxalsäuresprühen) behandeln kann :rolleyes:. Und das wird spätestens Mitte Juli durchgeführt werden....

    Munterbleiben!


    Erste Gehversuche mit 3 WV und einem Ableger in 12er Dadant mod.

  • Waldi Warum einzelne Streifen? Wenn ich mir Varroawetter.de für z.B. Herdecke ansehe, würde ich da nicht runterdosieren...

    Meine Beuten stehen ca. 200m vom Ruhrufer weg; da merkte man in den letzten Tagen deutlich die kühlen/feuchten Nächte. Letztes Jahr waren die Schwammtücher in den Minis nach 24h knochentrocken, dieses Jahr nach 36h noch feucht, zum teil sogar noch deutlich "duftend"...


    Gruß, Thorsten

  • OX ist hydrophil, zieht Wasser an. Sublimat schlägt sich auf allen kontaktierten Oberflächen nieder, die kälter als 158 Grad sind, also auch auf offenem Futter. Es wird von diesem angelöst und geht dort nicht mehr raus außer über den Verdauungsweg der Bienen.

    Wieviel OX nun in offenes Futter gelangt, hängt davon ab, wieviel Kontaktfläche es wie oft dem Sublimat darbot. Von praxisrelevanten Bienenschäden bei Fütterung während der Blockbehandlung habe ich jedoch noch nirgends gehört.

  • Leute paßt auf wegen der Varroa und dem nicht "fallen". Wir haben gerade ein Volk aufgelöst, welches Anfang August bei der 60% Ameisensäurebehandlung kaum Varroa fallen lassen hatte. Nun waren nur noch auf 2 Waben Bienen drauf, der Rest hatte sich schon verabschiedet...... Klassischer Varroaverlust.

  • Weiß jemand wie sich der Varroafall nach einer Testbedampfung auf die einzelnen Tage danach verteilt?

    Steingarten ist Keingarten
    Für alle die, die kein Imker sind: gemeint ist Schottergarten, reimt sich aber nicht so prickelnd...

  • Innerhalb der ersten 72 Std fallen die meisten. Der Ox Test sieht vor, dass wenn mehr als 50 Milben in den ersten 24 Std fallen, sich weitere Behandlung(en) anschließen sollten.

    Schnurrdiburr--da geht er hin.....