Varroa 2020

  • ... bei und ist es teilweise so und teilweise anders ... Es gibt Stände auf welchen eher eine geringe Belastung ist und andere bei denen "knallts"

    Rase hat recht, nur das zählt.

    Ein grosser Fehler wäre wenn die mit dem geringeren Abfall jetzt auf die faule Haut sitzen. Behandelt bitte weiter wie es sich gehört, wie man es macht wenn viel fällt!


    Evtl. könnte dies ja auch mit der TBE zusammen hängen, welche sich in den letzten 2-3 Jahren immer mehr verbreitet hat. Hat man TBE oder sonst wie erfolgreich behandelnde Imker in der Nachbarschaft, könnte dies der Grund für die geringe Fallzahl sein.

    Die Reinvasion im September wirds zeigen.

    Nur wenn ALLE am selben Strang ziehen, die spitzen Züchter entsprechendes Bienenmaterial verbreiten, kann sich der Mist aus den letzten 40 Jahren ein wenig ändern.

    Brutscheunen sollten meiner Meinung nach immer nur unter Behandlung schlüpfen, egal wieviel abfallt!! Die Reinvasion der anderen Völker ist das Problem und die können ausser Sichtweite stehen!

    Nur tote Milben sind gute!


    Lg

  • Bei mir zeigt sich das Bild sehr unterschiedlich. Zwei Völker nahezu ohne Abfall nach drei Tagen Windel. Ein Volk mit ca 400 Milben nach 24!!!! Stunden. Das war vor gut zwei Wochen.

    Um 18.30 Uhr hatte ich mal auf die Windeln geschaut. Geschockt zwei drei Schluck Stärkungsbier genommen und um 19 Uhr war die TBE durch. Fangwabe war eine perfekte mit drin. Das Volk sieht ganz gut aus aber ich bleibe verhalten pessimistisch. Da war die Alarmstufe Rot schon weit überschritten. Heute werde ich nochmal checken und die behandelten Bienen aus der Brutscheune über Bienenflucht zugeben...

  • Brutscheunen sollten meiner Meinung nach immer nur unter Behandlung schlüpfen, egal wieviel abfallt!!

    Recht hast du!

    Leider wird das immer "vergessen";), Brutscheunen verseuchen die Bienenwelt, und wie!

    Da kannst du die Besten Ausräumer am Stand haben, nutzt aber über überhaupt nix, die werden mit dauerhaftem Milbeneintrag von aussen genau so sicher um die Ecke gebracht wie die Anderen nicht Ausräumer, ich vermute sogar noch schneller. Wenn alle befallenen Zellen gut ausgräumt werden, und der Muilbeneintrag hoch ist..... man kann sich ausmalen, wie viel Dauerbienen, in der Potenz, noch zum Schlupf kommen, wenn ein Paar Hundert Milben Täglich reinkommen und mit der Brut entfernt werden.

    Überdenkt was ihr macht!

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


    Hier gibts was Gutes zu lesen

    http://www.pedigreeapis.org

    Eure Pedigrees, könnt ihr ab sofort hier problemlos u. fachlich geprüft im Original eintragen

  • Die Reinvasion im September wirds zeigen.

    Die im September war letztes Jahr harmlos. Im Oktober und November wurde es spannend. => Gute Winterbehandlung machen.

    HG

    Monika


    Wir sollten immer daran denken: Im wesentlichen sind unsere Bemühungen auf eine vernünftige, fürsorgliche Pflege beschränkt. (Bruder Adam)

  • Im Oktober und November ist das mit Reinvasion total egal.

    Sehe ich anders. Was im Oktober/November drin ist, nervt im Folgejahr schon frühzeitig.

    Da muss dann nur noch die Restentmilbung möglichst bei Brutfreiheit funktionieren.

    Die ist dann im Januar/Februar, da sich die Bienen leider nicht so ans Behandlungskonzept und die Honigverordnung halten wollen :rolleyes: Zumindest bei unseren Wintern die letzten Jahre (was man so Winter nennt...), wo es mit Glück mal im Januar wenigstens kalt wurde.

    HG

    Monika


    Wir sollten immer daran denken: Im wesentlichen sind unsere Bemühungen auf eine vernünftige, fürsorgliche Pflege beschränkt. (Bruder Adam)

  • wo es mit Glück mal im Januar wenigstens kalt wurde.

    Dann haben die bei euch druchgebrütet? Keine Brutpause Anfang Dezember?
    Bei mir sind die im Januar schon alle wieder am Brüten, egal wie kalt es draußen ist...

    Steingarten ist Keingarten
    Für alle die, die kein Imker sind: gemeint ist Schottergarten, reimt sich aber nicht so prickelnd...

  • Dann haben die bei euch druchgebrütet?

    Ich denke nein. Aber die Pause war nicht Anfang bis Mitte Dezember. Anfang/Mitte Januar dürfte mal kurz Ruhe gewesen sein.

    HG

    Monika


    Wir sollten immer daran denken: Im wesentlichen sind unsere Bemühungen auf eine vernünftige, fürsorgliche Pflege beschränkt. (Bruder Adam)

  • Dann mach die zwischen den Jahren, ist besser als nix.
    Die Bienen halten dann auch länger im Frühjahr.

    Hohenheim propagiert zwar immer noch das Ausschneiden von Restbrut, aber ich meine mal eine Studie gesehn zu haben, die besagte, dass kleine Restbrut nicht die große Auswirkung hätte.
    Bitte berichtigt mich, wenn ich mich hier falsch liege. Danke.


    Ich habe eher das Problem das die meist nicht eng genug sitzen, daher bedampfe ich bei über 5°C, darunter wird geträufelt.

    Steingarten ist Keingarten
    Für alle die, die kein Imker sind: gemeint ist Schottergarten, reimt sich aber nicht so prickelnd...

  • TBE im weiselrichtigen Brutsammler. Heute habe ich die 2te Fangwabe von den Spendern entnommen.

    ...eingeschmolzen..aber ich hab vorher jede Wabe 10 Minuten untersucht und gebrochen und keine Milbe in der Brut gefunden.


    Die Brutsammler hab ich öfters mit Oxalsäure behandelt. Hier sind max 4-5 Milben gefallen. Ich Überlege jetzt noch Sammler vom Sammlern zu machen? Wo sind denn die Milben?

    - Sammler vom Sammler um diese Zeit ergibt ein Volk - meine Erfahrung aus mehreren Jahren.

    - These: Die Frühjahrs-Startlast der Völker mit Milben war niedrig. Da kann sich auch bei früherem Brutbeginn nicht so eine hohe Durchseuchung mit Milben ergeben. Das hat Rudi Maurer mal überschläglich vorgerechnet:

    milbenwunder-2009.pdf

  • Die Reinvasionsgefahr ist m.E. allenfalls bei Weisellosigkeit des Brutsammlers gegeben. Deswegen finde ich das Konzept von Kleingartendrohn mit dem weiselrichtigen Brutsammler so bestechend. Es hat sich bei mir seit Jahren bewährt, ohne daß ich jemals Reinvasion hätte feststellen müssen unter folgenden Bedingungen: Brutsammler nicht separiert, sondern normal auf dem Beutenständer (2er-Aufstellung); Sammler vom Sammler rein vorsorglich ca. 20m abseits aufgestellt und die ersten 10 ... 14 Tage verschlossen, danach evtl. Nachschaffungszellen gebrochen, (in den ersten Jahren) behandelt und jüngste Brut zur Nachschaffung zugesetzt. In den letzten Jahren behandle ich den Sammler vom Sammler (SaSa) erst, wenn die ersten Stifte der neuen Königin zu sehen sind. Auch da fallen behandlungsbedingt nicht über ca. 300 Milben binnen ca. 1 Woche.


    Restentmilbung meist Ende November als Stichprobe (bei auffälligen Kandidaten, beim SaSa und ggf. bei Brutsammler). Milbenfall dabei nicht über ca. 30 binnen 1 Woche.

  • - These: Die Frühjahrs-Startlast der Völker mit Milben war niedrig. Da kann sich auch bei früherem Brutbeginn nicht so eine hohe Durchseuchung mit Milben ergeben. Das hat Rudi Maurer mal überschläglich vorgerechnet:

    milbenwunder-2009.pdf

    Wenn ich mir das Dokument so durchlese, wäre dann nicht eine "Re-Invasion" nach einer TBE wohl gar nicht so unwahrscheinlich, wenn, warum auch immer, genügend Milben bleiben? Immerhin müssen die Bienen neu Pollen ranschaffen; dass gefüttert wird, davon gehe ich mal einfach aus. Die TBE eliminiert zwar einiges, ist aber doch auch ein massiver Eingriff ins Volk zu einer Zeit, zu der Bienen an sich gar nicht mehr schwärmen und damit eigentlich doch nicht auf Neubau "programmiert" sind. Nur mal so als Gedanke :/

    HG

    Monika


    Wir sollten immer daran denken: Im wesentlichen sind unsere Bemühungen auf eine vernünftige, fürsorgliche Pflege beschränkt. (Bruder Adam)