Varroa 2020

  • Meinem Kenntnisstand nach verringert die Oxalsäure-Träufelbehandlung massiv die Lebenszeit der Bienen ab dem Einsatz-Zeitpunkt.

    Das halte ich für Unfug

    reinerm60 : Auch wenn Dein punktueller Eindruck etwas anderes zu sagen scheint, solltest Du ihn am Stand der Wissenschaft überprüfen:

    https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/5556

  • Hallo, bei mir hat sie zugeschlagen 3 von 8 an einem Stand. Alle Hohenheimer Beute in 1,5 mit geschlossenen Nicotboden. Die 30 Segeberger stehen stärker da und da ist nur 1 weg, an 2 unterschiedlichen Standorten. Die Ableger sind alle vital. Alle gleich behandelt. Keine Ahnung woran das liegen könnte, an den unterschiedlichen Beutenwerkstoff glaube ich nicht. Auch dürfte es egal sein, ob unten offen oder geschlossen. Vielleicht doch etwas komisches in der Nachbarschaft verspritzt.

    Bis bald

    Marcus

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, 8 Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN, Waage 401

  • Es ist wohl von großer Bedeutung wie effizient die Restentmilbung im Winter wirkt. Hier gilt es den richtigen Zeitpunkt zu treffen. Im Vorjahr habe ich 22 Tage nach der ersten Frostnacht am 6.12.19 behandelt. Im Sommer vor der Winterlinde habe ich die TBE gemacht und die Brutableger dann mit AS behandelt. Die WV und frühen Ableger waren noch in der Heide. Bereits dort habe ich Windeln eingeschoben, die habe ich immer noch zur Kontrolle drin. Es sind bisher nur sehr vereinzelt einige Milben gefallen. Die Völker sind stark bis normalstark. Auf eine Rückvereinigung kann ich deshalb verzichten. Es zeigen sich auch keine deformierten Flügel oder tote Bienen vor den Beuten. Nun dürfte sich daran auch nichts ändern. Im vorigen Herbst hatte ich dagegen einen großen Befall an Varro mit all den Begleiterscheinungen. Den Grund führe ich auch die zu späte Restentmilbung am 22.12.18 zurück. Andere Erklärungen habe ich nicht. VG Jörg

  • Es ist wohl von großer Bedeutung wie effizient die Restentmilbung im Winter wirkt. Hier gilt es den richtigen Zeitpunkt zu treffen. Im Vorjahr habe ich 22 Tage nach der ersten Frostnacht am 6.12.19 behandelt. Im Sommer vor der Winterlinde habe ich die TBE gemacht und die Brutableger dann mit AS behandelt. Die WV und frühen Ableger waren noch in der Heide. Bereits dort habe ich Windeln eingeschoben, die habe ich immer noch zur Kontrolle drin. Es sind bisher nur sehr vereinzelt einige Milben gefallen. Die Völker sind stark bis normalstark. Auf eine Rückvereinigung kann ich deshalb verzichten. Es zeigen sich auch keine deformierten Flügel oder tote Bienen vor den Beuten. Nun dürfte sich daran auch nichts ändern. Im vorigen Herbst hatte ich dagegen einen großen Befall an Varro mit all den Begleiterscheinungen. Den Grund führe ich auch die zu späte Restentmilbung am 22.12.18 zurück. Andere Erklärungen habe ich nicht. VG Jörg

    Eine andere Erklärung wäre, dass die Restentmilbung einfach schlechter war. Nach meiner Erfahrung sind ca. die Hälfte der Völker nach 1 Behandlung ausreichend entmilbt, fast alle nach einer zweiten Behandlung und der kleine Rest nach der dritten. Es zeigt sich also, dass die Restentmilbung mit nur 1 Behandlung Glücksache ist.

    Gruß Ralph