Weltuntergangsstimmung?

  • Die Medien kennen uns noch, uns Imker. Schlagzeilen wie: Varroamilbe rafft tausende von Bienenvölkern hin. Wird nun der Honig teurer? lesen und hören wir jeden Tag. Mal ganz ehrlich: Wir kennen doch das Problem Varroamilbe. In fast jeder Imkerversammlung haben wir doch alles zehn mal durchgekaut, damit auch der letzte Dumme richtig behandeln kann und am Ende das gleiche Problem. Viele Imker, ich würde schon fast behaupten ALLE, sind an ihrer Misere selbst Schuld und da hilft keine Ausrede. Ich möchte nicht wissen, wie viele zu faul zu einer Behandlung waren und es nur nicht zugeben. Sind die Beuten Bienenleer, hat man falsch bzw. zu spät behandelt! Soviel Selbst- einsicht müsste doch jeder zeigen. Lassen wir das vergangene Jahr Revue passieren: Der Frühling war herrlich, die Bienen waren mit der Entwicklung schneller als die Milbe. Im Mai gabs die ersten Schwärme und den ersten Honig. Nach der Obstblüte kam die erste große Trachtpause und die Varroa holte mit Riesenschritten auf. Im Juni gab es wieder stellenweise etwas Honig. Es kam der Juli, aber leider honigte die Linde nicht. Auch der Wald blieb aus. Anstatt Honig gabs Regen. Ende Juli bis August gab es in vielen Regionen sehr ergiebige Spättrachten aus Pazelia und stellenweise doch noch etwas Wald. Und genau in diesem Monat flogen sich die Völker ab. Sie wurden von Tag zu Tag schwächer. Es fehlte an gesundem Bienennachschub. Was aus den Zellen schlüpfte war durch die Varroa geschwächt. Wer nicht mitte August die Notbremse zog und den Honigraum abräumte und schleunigst mit der Varroa-Langzeitbehandlung begann, bekam die Rechnung entweder zur Einfütterung oder nach der Auswinterung. Und was lernen wir daraus? Es hat früher solche Jahre gegeben, und es wird sie auch weiterhin geben. Also, hören wir auf zu jammern und an Selbstmitleid zu ersticken. Noch eins: Die Varroabekämfung fängt im Frühjahr an und endet mit der Restentmilbung im Spätherbst.
    Es grüßt euch Imkerkollege Dieter Uhlig

    Götter haben die Zeit erschaffen - von Eile haben sie nichts gesagt!

  • Dieter Uhlig schrieb:


    Die Varroabekämfung fängt im Frühjahr an und endet mit der Restentmilbung im Spätherbst.
    Es grüßt euch Imkerkollege Dieter Uhlig


    das ist m. E. der einzig nachvollziehbare und sinnvolle Satz des vorherigen Beitrags.


    "Ich möchte nicht wissen, wie viele zu faul zu einer Behandlung waren und es nur nicht zugeben"


    Lieber Dieter, in unserem Landkreis hatten wir über 60% Völkerzusammenbrüche, sogar unser Imkereikreisvorsitzender war auch bei der hohen Quote dabei, d. h. wir haben über 60 % faule Imker. Ich gehöre übrigens auch zu den "Faulen" da ich auch im Landkreisschnitt liege. Mit deiner These, des zu spät Abräumen liegst du völlig falsch, da mir sämtliche im Mai erstellten Ableger, die ich E. Juli mit Schwammtuch und im August mit der Liebigmethode mittels Medizinflasche (Dauerbehandlung) behandelt habe, verloren gingen. Die anderen Völker wurden vom Frühjahr an mittels Drohnenwabenausschneiden und auch, da es bei uns keinen Sommerhonig gab, zum gleichen Zeitpunkt wie die Ableger varroabehandelt. Ich weiß sogar, was eine Gemüllwindel ist und benutze diese auch und hatte nach der Ameisensäuredauerbehandlung keinen nennenswerten Abfall mehr, auch die Königinnen haben die Behandlung überstanden. Im Oktober hatte ich dann leere Beuten. So einfach wie du, darf man es sich wirklich nicht machen oder meinst, dass die Forschung und die Bieneninstitute die letzten 25 jahre geschlafen haben? Warum versuchen diese jetzt in den Bienenzeitschriften mittels Fragebogen Licht ins Dunkel zu bringen, wenn die Lösung deiner Ansicht nach in der Faulheit zu sehen ist.

  • Lieber Imkerfreund Dieter,


    an das Märchen Varroa glaube ich nicht!


    Ich kenne meine Stände und mein Umfeld (landwirtschaftliche Kulturen) als Pflanzenschutzfachmann weiß ich auch, was da zum Einsatz kommt und weshalb ich an bestimmten Ständen zu bestimmten Zeiten Schäden habe.


    Solange unsere Landesbehörden und Verbände nicht auf illegale Pflanzenschutzmittelkombinationen kontrollieren und die subletalen Sterbeerscheinungen nicht als bienenschädlich bezeichnet wird, werden noch viele Bienenvölker an der angeblichen Varroa zum Schutz dieser Behörden und Politiker sterben!


    Gruß FB

  • Hallo Franz,
    wenn dir der Schuh nicht passt, dann zieh ihn auch nicht über. Dies gilt auch für alle anderen Imker! Meine Aussagen im Beitrag Weltuntergangsstimmung betreffen die Varroamilbe!, nicht andersweitige Bienenverluste. Fakt ist: die Varroamilbe ist aggresiver geworden. Und dies bestätigen auch die Bieneninstitute! Wir haben im Erzgebirge vom August 02 bis März 03 ges. 36 Stände aufgenommen, die Verluste von 50 -100 % zu beklagen hatten. Bei den Auswertungen viel auf, dass die meisten Imker schon mit einer sehr hohen Milbenbelastung ins Jahr 02 / 03 gingen. 12 Imker von ihnen bestätigten, dass sie aus beruflichen Gründen nicht die optimalsten Bekämpfungsmaßnahmen wählten. 8 Imker machten keine Aussagen. Wir gingen natürlich davon aus, dass die Kollegen auch die Wahrheit sagten. Die wenigsten Bienenverluste hatten die Imker ( ich übrigens auch ), die schon seit 3 Jahren eine Frühjahrsbehandlung durchführten. Ich bevorzuge übrigens die Oxalsäureverdampfung. Ist auch eine Sache für sich. In ganz Europa zugelassen, bei uns in Deutschland nur inoffiziell geduldet. Aber noch eins fiel uns bei den Auswertungen auf. Die meisten Verluste, die nichts mit der Varroamilbe zu tun hatten, waren bei Imkern, die in ihrem Flugbereich Raps hatten. Imkerkollegen berichteten, dass Bienen, die den Raps anflogen, mit starken Orientierungsschwierigkeiten zu kämfen hatten. Und das regt zum nachdenken an. Inwieweit Landwirte das umstrittene Beizmittel anwenden und für was für landwirtschaftliche Kulturen ist leider nicht in Erfahrung zu bringen. Man schweigt sich aus!
    mfg. Dieter Uhlig

    Götter haben die Zeit erschaffen - von Eile haben sie nichts gesagt!

  • Dieter Uhlig schrieb:

    Hallo Franz,
    Die meisten Verluste, die nichts mit der Varroamilbe zu tun hatten, waren bei Imkern, die in ihrem Flugbereich Raps hatten. Imkerkollegen berichteten, dass Bienen, die den Raps anflogen, mit starken Orientierungsschwierigkeiten zu kämfen hatten. Und das regt zum nachdenken an. Inwieweit Landwirte das umstrittene Beizmittel anwenden und für was für landwirtschaftliche Kulturen ist leider nicht in Erfahrung zu bringen. Man schweigt sich aus!
    mfg. Dieter Uhlig


    Hallo Dieter,
    das hört sich schon etwas mehr durchdachter an. Aber eine These kannst du so nicht aufstellen Ich könnte z.B. sagen: Bei uns haben alle, die mit Bayvarol und Perizin nicht gespart haben, ihre Völker erfolgreich über den Winter gebracht. Mit denen alle habe ich in meiner Eigenschaft als 2. Vorstand unseres ca. 100 Mitglieder umfassenden Imkereivereins gesprochen, auch in den Nachbarvereinen scheint das in etwa so zu sein. Mit deiner These machst du dir das etwas zu leicht. Auch sollte man nicht von der Begasung schreiben, da Sie nicht erlaubt ist und wir den Jungimkern doch ein korrektes Verhalten lernen wollen. Außerdem wäre mir das "Öffnen der Beuten" nach einer Begasung zu risikohaft, da würde ich lieber den Honig, der mit Perizin erzeugt ist, essen, wäre evtl. gesünder. Solange keine ausreichenden Studien und keine "TÜV" geprüften Geräte am Markt sind lassen wir die Finger davon, zumindestens rate ich das den Jungimkern in unserem Verein.

  • Na Franz das ist ja kaum zu Glauben


    ……….Außerdem wäre mir das "Öffnen der Beuten" nach einer Begasung zu risikohaft, da würde ich lieber den Honig, der mit Perizin erzeugt ist, essen, wäre evtl. gesünder. Solange keine ausreichenden Studien und keine "TÜV" geprüften Geräte am Markt sind lassen wir die Finger davon, zumindestens rate ich das den Jungimkern in unserem Verein…………


    Es beweist mir, dass Du Dich noch nie intensiv mit der Varroa und deren Bekämpfung, beschäftigt hast. Es gibt eine ganze Menge Behandlungsmittel und auch Behandlungsmethoden. Ich bin der Meinung, wer den Jungimkern nicht alle zur Verfügung stehenden Wege zeigt, auf die Vor- und Nachteile hinweist und sie tatkräftig unterstützt, ist die „Konkurrenz“ bald wieder los. Wenn ein Jungimker zwei, drei mal die Völker verliert, verliert er auch den Spaß an der Imkerei.
    Wie bereits bekannt sein dürfte, sind die Rückstände von Perizin in Honig, Bienenwachs und Propolis zu finden. Wir behandeln in Deutschland nun schon seit ca. 1985 mit diesem Gift und es hat sich mittlerweile sogar bei unseren Kunden herumgesprochen. Ein großer Teil meiner Kundschaft würde bei mir kein Glas Honig kaufen wenn ich noch mit Perizin arbeiten würde.
    Ich BEGASE meine Bienen auch mit Oxalsäure, wie ich bereits zuvor hier geschrieben habe, mit dem besten Erfolg. In diesem Winter/Frühjahr hatte ich NULL Verluste im Gegensatz zu vielen Kollegen aus unserem Verein. Ich hatte schon Anfang September mit der Behandlung angefangen und nicht nachgegeben bis so gut wie keine Milben mehr auf den Einlagen zu finden waren.
    Jetzt kann ich sagen, dass meine Bienen mit Sicherheit mehrere „Varroavölker“ aus der Nachbarschaft geplündert und so die Milben zu Tausenden mit nach Hause gebracht hatten. Wenn ihr wissen wollt wieso ich dazu komme, ganz einfach, es ist wie in der Bibel mit der Brotvermehrung und den Fischen.
    Nachdem das Volk satt war blieb mehr übrig als zu Beginn vorhanden war. Ich hatte im Herbst bei ein paar Völkern starke zunahmen, obwohl schon lang keine Tracht mehr war. Im Frühjahr hatten zwei Völker noch beinahe die gleiche Menge Futter die ich eingefüttert hatte, die haben die Monate bestimmt nicht von der Luft gelebt.


    Ohne meine hartnäckige OS Behandlungen währen diese Völker jetzt mit Sicherheit TOT.


    Und noch etwas auf diesem Weg zu unseren sogenannten „Jungimkern“. Wenn sie im Verein schon nichts über alternative Behandlungsmethoden erfahren, sollte es vielleicht auf diesem Weg gehen.


    In großen Mengen ist Oxalsäure sehr gefährlich wie sie zum Beispiel in Haushaltsreinigern, Rostentfernern oder Metallreinigern vorkommt. Eine sehr große Konzentration von OS befindet sich in Haarkosmetik, ein Anteil von 5% zugelassen. Wer hält schon die Luft an, wenn er sich das Zeug auf die Haare sprüht????


    Rhabarber ist nicht die einzige Pflanze die einen hoch giftigen Anteil an OS aufweist. Frischer Rhabarber hat zwischen 2,5 – 6,2 g OS per Kilogram (Macholz 1989).
    Die OS kommt in unglaublich vielen Pflanzen vor, hier nur ein paar Beispiele:
    Schnittlauch 14,8g/1000g, Rote Beete 6,1g/1000g, Karotten 5,0g/1000g, Knoblauch 3,6g/1000g, Salat 3,3g/1000g, Petersilie 17,0g/1000g, Spinat 9,7g/1000g, Radieschen 4,8g/1000g.


    Ich denke man müßte bekloppt sein, wenn man wegen der OS im Gemüse auf den Verzehr verzichten wollte.


    Oxalsäure (chemische Formel HOOC-COOH) kommt natürlicherweise in Spuren im Honig vor. Der Geschmack von zum Beispiel Rhabarber, Sauerklee oder Spinat wird vom Gehalt dieser Säure beeinflußt. Oxalsäure ist ein normales Stoffwechselprodukt. Ein Mensch scheidet täglich 10 bis 40 mg mit dem Harn aus. Die Säure ist vollständig biologisch abbaubar. Über die Zwischenstufe Ameisensäure wird daraus Kohlendioxid und Wasser.


    Die Finger der Hausfrau sind beim Schneiden von Rhabarber mit Oxalsäure konfrontiert. Beim Schneiden von Rhabarber ist die Belastung mit Oxalsäure zehnmal so hoch wie der höchste gemessene Wert von behandelten Rähmchen. Im Vergleich mit dem durchschnittlichen Oxalsäure Rückstand aller untersuchter Proben ist die Belastung der Hausfrau 25 mal höher als die des Imkers.


    Oxalsäure ist nicht wachslöslich. Somit ist die wichtigste Voraussetzung für einen rückstandsfreien Einsatz gegeben. Im Jahr 2000 wurde der Frühjahrshonig von nicht mit Oxalsäure behandelten Völkern verglichen mit Honig von Völkern in denen verschiedene Mengen Oxalsäure verdampft wurden. Die Honigernte erfolgte zur gleicher Zeit auf nahe beieinander gelegenen Ständen.


    Der Gehalt an Oxalsäure lag bei den behandelten Völkern zwischen 22,8 und 37,7 mg/kg Honig . Die mit Oxalsäure behandelten Völker hatten im Durchschnitt einen geringeren Gehalt an Oxalsäure im Honig als die unbehandelten Völker. Eine Belastung des Honigs durch die Oxalsäure Verdampfung kommt also nicht in Betracht. Die Menge des Oxalsäure Gehaltes in den untersuchten Honigen lag in allen Fällen im unteren Bereich dessen, was als natürliche Schwankung bekannt ist. Franco Mutinelli gibt den natürlichen Gehalt an Oxalsäure im Honig bei 32 Proben verschiedener italienischer Honige an. Dabei wurde ein Gehalt von 20 bis 400 mg Oxalsäure pro Kilo Honig gefunden.


    Und nun guten Appetit beim genießen von Perizin behandeltem Honig.


    Frohe Ostern wünscht
    Sabine aus W


    PS: :wink::wink: Franz sei mal ehrlich, hast Du bei Deinen Völkern Waben gezogen und nachgesehen ob sie auch 100% Brutfrei waren bevor Du mit Perizin behandelt hast, oder bist Du nur nach der Jahreszeit gegangen??? Wie oft hast Du mit Perizin behandelt?


    Wer Interesse an den Bienen hat sollte jetzt einmal Stichprobenweise ein paar Völker mit OS BEGASEN, so manch einer wird sein „blaues Wunder“ erleben. Ich denke, besser jetzt als im kommenden Herbst/Winter.

  • Sabine schrieb:


    PS: :wink::wink: Franz sei mal ehrlich, hast Du bei Deinen Völkern Waben gezogen und nachgesehen ob sie auch 100% Brutfrei waren bevor Du mit Perizin behandelt hast, oder bist Du nur nach der Jahreszeit gegangen??? Wie oft hast Du mit Perizin behandelt?


    Wer Interesse an den Bienen hat sollte jetzt einmal Stichprobenweise ein paar Völker mit OS BEGASEN, so manch einer wird sein „blaues Wunder“ erleben. Ich denke, besser jetzt als im kommenden Herbst/Winter.


    Hallo Sabine,
    bevor wir weiter diskutieren, sieh dir mal meine HP an, www.honigmayerhofer.de Ich bin einer der eifrigsten Verfechter der alternativen Varroabekämpfung und ich würde nie chemische Mittel, wobei ich aber Ameisensäure zu sanften Chemie zähle, verwenden. In meiner Eigenschaft als 2. Vorstand habe ich aber gegenüber Jungimkern bzw. Jugendlichen eine gewisse Fürsorgepflicht und Verantwortung, deshalb kann ich ihnen nicht zur OS Begasung raten, da diese Behandlung nicht erlaubt ist und ich, solange diese Behandlung nicht offiziell erlaubt ist und obendrein keine TÜV geprüften Geräte auf dem Markt sind, sondern ein Jeder, auch ohne TÜV Abnahme eines solchen Gerätes, diese auf den Markt schmeißen darf, die gesundheitlichen Gefahren für den einzelnen Jungimker bei dieser Behandlung nicht abschätzen kann oder meinst du ein anderer Jungendbetreuer eines Vereins handelt entgegen rechtlicher Vorschriften. Ich würde es nicht erlauben, wenn meine Kinder einem Typen in einem Verein "ausgeliefert" wären, der sich nicht an rechtliche Bestimmungen hält. Wie oft du als Erwachsener deine Völker begast, bis dir evtl. nach Jahren selbst die Haare und Zähne ausfallen oder du einen Lungenschaden hast, bleibt rein dir überlassen, du bist nur dir selbst verantwortlich.

  • Hallo Sabine und alle anderen,



    Schön das deine Völker alle am leben sind. Schön auch das du das mit der OS so gut im griff hast. Wir können hier jetzt praktisch einen Haken drunter setzten und alles ist gut.
    ABER! wenn ich das so reflektiere, dann haben wir in der Imkerei jetzt eine Situation erreicht, in man sich als Imker praktisch kaum mehr einen Fehler erlauben kann, weil sonst gleich die Varroa zu schlägt. Das war aber nicht immer so. Irgendwo im Forum wurde geschrieben, das die Varroa aggressiver geworden sei. Das glaube ich aber auch nicht ganz, ein Stückweit kann das ja auch sein, aber kann es nicht sein das unsere Bienen auch empfindlicher wurden? Und da frage ich mich warum? Machen wir in der Zucht was falsch? Machen wir sonst was falsch (zuviel Varroaziede)? Oder haben wir ein Pflanzenschutz Problem?
    Wenn Bienen sterben, dann muss auch in diese Richtung gefragt werden, und eben nicht Pauschal alles der Varroa in die Schuhe gesteckt werden. In den 70er und 80er Jahren gab es Pflanzenschutzmittel welche nur dann in die offene Blüte gespritzt werden durften, wenn kein Bienenbeflug statt fand, also nach 22.00 Uhr oder so irgend wie, weil sonst Bienenschäden entstehen. Heute sind einige dieser Mittel ganztägig in die offene Blüte zugelassen, darunter auch Insektizide. Bienenungefählich sind sie laut Verpackung. Aber was heißt Bienenungefählich? Dass keine Schaden bei Bienen entsteht? Nein es entsteht Schaden, aber er ist so gering, daß er normalerweise kein Problem darstellt! Aber was ist Normal? Wenn bei Pflanzenschutzmittelprüfungen die Völker vorher Varroafrei gemacht werden? ist das dann noch Normal? Insegar wurde auch mal als Bienenungefählich zugelassen, obwohl man wusste, daß es ein Häutungshemmer ist, wurde die Brut bei der Zulassung nicht in die Prüfung mit aufgenommen, und die Imker hatten reihenweise Schäden! Ich finde hier beginnt eines der Erklärungen unserer Probleme!
    Geht man noch weiter suchen, dann findet man unter Imidacloprid ein hoch Bienengefährliches Pflanzenschutzmittelmolekühl! Sehr gut Wasserlöslich und die erste Abbaustufe davon ist doppelt so Bienengefährlich wie das Imidacloprid selbst. Und wenn man jetzt weis, daß 2002 nahe zu aller Raps in Deutschland mit so einem Molekül gebeizt war und es offiziell bekannt ist, daß es zu Orientierungsproblemen bei Bienen kommt, dann ist das auch ein Problem vor dem wir die Augen nicht schließen sollten! Die Landwirte haben da nur wenig Schlud und Fehldosierungen verstärken diese Effekte zwar, aber ohne Fehldosierungen und ganz legal führt das schon zu Belastungen bei Bienen. Unsere Bienen stecken bekannter maßen viel weg, nur in so einem Jahr wie 2002, wo möglicherweise schon von Anfang an eine relativ hohe Varroa Belastung da war, und später vielleicht noch Pollenmangel oder gar Futtermangel dazu kam, dann noch ein kalter nasser Sommer die Tracht verwehrte! da machen die Bienen nicht mehr mit! Die werfen den Löffel und hauen ab! oder machen kranke Brut oder haben sonst einen Knacks ab! der aber immer mit Varroafolgeschäden gekennzeichnet ist. Was schließen die Imker aber aus der Situation?


    Unter www.CBGnetwork.de ist etwas sehr interresantes hierzu zu finden!


    Schöne Ostern!

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Hallo Sabine,


    ich lese jetzt schon eine ganze Weile aufgeregt mit.


    Dabei kommen mir so manche Fragen. Auch ich bezeichne mich eigentlich noch als Jungimker, macht ja aber nichts – wer nicht fragt, der nicht gewinnt.


    Speziell zur OS Behandlung: Wie oft (Zeiträume – Abstände) behandelst Du mit welcher Menge OS pro Zarge?
    Behandelst Du auch mit aufgesetzten Honigräumen?


    Ich selbst habe mir im letzten Jahr ein Gerät ähnlich dem schweizer Patent gebaut. Es funktioniert sehr gut, so weit ich das beurteilen kann. Bei der Behandlung bin ich mir aber immer noch ziemlich unsicher. Je mehr man darüber liest und hört, je mehr wird es leider auch.


    Über eine allumfassende Antwort bin ich Dir schon jetzt sehr dankbar.


    Fleißige Bienen wünscht


    Uwe

  • Hallo zusammen!


    Wie funktioniert die Verdampfung der Oxalsäure?
    Kristalline Oxalsäure (Oxalsäure-Dihydrat) wird durch sehr starkes Erhitzen vom festen in einen gasförmigen Zustand gebracht. Sublimation erfolgt bei ca. 180° Celsius. Unter Sublimation versteht man den unmittelbaren Übergang eines Stoffes vom festen in den gasförmigen Zustand. Die Gase bilden mit der Stockluft ein sehr feines Aerosol, so dass man mit einer geringst möglichen Konzentration eine bestmögliche Wirkung erzielt. Dieses allerfeinste Oxalsäure-Aerosol ist für Bienen absolut verträglich und verteilt sich überall im Bienenvolk in Form von molekularen feinsten Staubpartikelchen, die sich auch im Haarkleid der Biene festsetzen.
    Der Wirkungsmechanismus auf die Varroamilbe:
    Wenn nun eine Varroamilbe über die Biene oder über Beutenteile im Inneren der Beuten kriecht, verätzt sie sich dort ihren Bewegungsapparat und ihre Fresswerkzeuge. Einige Tage später geht sie dann an den Folgen der Verätzung zugrunde.
    Vor-und Nachteile der Oxalsäureverdampfung:
    Extrem hohe Wirkung bei brutfreien Völkern. Auch bei Brut ist die Wirkung einer Winterbehandlung befriedigend. Geringe Schwankungen im Wirkungsgrad. Sehr gute Bienenverträglichkeit. Weitgehend witterungsunabhängige Anwendung ab 5° C. Keine nennenswerte Störung des Wintersitzes. Geeignet zur Behandlung von Schwärmen. Sehr geringe Kosten. Einfache Dosierung. Oxalsäure ist ein natürlicher Bestandteil von Honig und vielen Lebensmitteln. Oxalsäure ist nicht wachslöslich, keine Rückstände in Wachs und Honig. Bei der Verdampfung entstehen keine bedenklichen Nebenprodukte. Keine bedenklichen Oxalsäure-Rückstände auf den Rähmchen. Behandlungsdauer pro Volk nur zwei bis drei Minuten. Große Völkerzahlen sind relativ schnell zu behandeln, wenn man mehrere Geräte gleichzeitig benutzt.
    Nachteile:
    Das reine Kristall der Säure ist ätzend und gesundheitsschädlich. Die notwendigen Maßnahmen zum Schutz des Anwenders unbedingt durchführen: Schutzbrille, Handschuhe und Atemschutzmaske (Typ FFP3 S/L) müssen unbedingt verwendet werden.
    Anwendung durchs Flugloch: (meine Erfahrungen)
    Pro Zarge 8-10 Waben 1 Gramm lose Oxalsäure verdampfen. Danach Verdampfer rausziehen und für 10 -15 min. Flugloch geschlossen halten. ( Mit Schaumstoff verschliessen) Bei 2 Zargen 2 Gramm Oxalsäure. Verdampfung dauert bei meinem Gerät ca. 2,5 min.
    Es ist natürlich günstiger brutfreie Völker zu behandeln. Ist noch Brut vorhanden, sollte 3x im Abstand von 7 Tagen behandelt werden um auch die Milben zu vernichten, die noch in den Zellen stecken. Bei Kunstschwärmen behandle ich je nach Größe mit 2-3 Gramm Oxalsäure. Ableger werden bei mir mit 1 Gramm Oxalsäure behandelt.


    Mein Verdampfer entspricht der Bauanleitung von:
    http://members.aon.at/muehllechner/index.htm


    Es grüßt euch Imkerkollege Dieter Uhlig

    Götter haben die Zeit erschaffen - von Eile haben sie nichts gesagt!

  • Hallo zusammen,


    Dieter Du hast mir mit Deiner Erklärung eine ganze Menge Arbeit abgenommen. :D


    Ich sehe nur ein großes Problem, und das ist die chemische Industrie.
    Hierbei will ich keine Namen nennen, ihr wißt auch so welche Firmen gemeint sind. Wer hat schon Interesse daran, die OS als Behandlungsmittel zuzulassen?


    Jeder Hausfrau ist bekannt, dass Essig ein sehr guter Fensterreiniger ist. Wenn jetzt der Gesetzgeber kommt und vorschreibt, dass Essig erst zugelassen werden muß, was glaubt ihr, findet sich da ein Dummer der den mühsamen Weg des Verfahrens einschlägt und auch noch die hohen Kosten trägt?
    Wenn ja, dann würde dieser Essig zehn mal mehr Kosten als der gleiche beim Aldi. Wo würdet ihr kaufen????


    Hat sich mal jemand Gedanken gemacht was der Perizin Hersteller in all den Jahren verdient hat zumal er keine Entwicklungskosten hatte. Ich weiß noch genau, als wir mit coumafos anfingen zu behandeln.


    Auf dem Markt befand sich schon seit Jahren das Mittel asuntol 16%. Der Aufkleber besagte:
    1ml enthalten 16,64 g coumafos. Zur Behandlung gegen Ektoparasieten bei allen Haustieren (außer Katzen), insbesondere zur Räudebekämpfung bei Rind und Schwein und zur Zeckenbekämpfung beim Hund.
    Nun folgt die ausführliche Dosierung für Läuse, Flöhe, Haarlinge, Fliegen und Zecken und so weiter. BGA-Reg.-Nr.:A1159


    Die Flasche coumafos kostete damals ca. 24,-- DM und reichte aus um etwa 500 Bienenvölker vorschriftsmäßig zu behandeln. Dies waren Kosten von 0,21 DM pro Volk. Bei Bestellung von größeren Mengen für die Landwirtschaft war der Preis pro Volk bei 0,12 DM. In Afrika eingekauft hätte uns die Behandlung pro Volk ca. 0,02 DM gekostet. Dies laut Auskunft eines Chemikers der Firma der mit persönlich bekannt ist.
    Was hat der Hersteller gemacht? Er hat alles vom Markt genommen und dieses coumafos weiterhin in Pulverform verkauft. Hauptsächlich in afrikanische Länder zur Bekämpfung der Insektenplagen an Rindern, Schweinen und Schafen.


    In Deutschland wurde das Mittel nicht mehr gebraucht, wir hatten ja plötzlich PERIZIN und das auch noch zu einem „phantastischen Preis“.


    Wenn hier im Forum jemand glaubt, er muß unbedingt nach den gesetzlichen Bestimmungen und den zugelassenen Mitteln gehen, der soll dies auch tun.
    Die Zeit läuft gegen alle von der Chemie zugelassenen Behandlungsmittel. Was kommt, wenn die Varroa gegen Perizin resistent ist?
    Glaubt ihr, die bringen ein total neues und problemloses Produkt auf den Markt wo schon jetzt Tausende von Imkern der Chemie den Rücken gekehrt haben?



    Wenn jemand glaubt, er benötigt unbedingt ein vom TÜV geprüftes Gerät der sollte mit dem Verdampfer zum TÜV und den Herren erklären was er hat und für was das Gerät gebraucht wird. Wer geht mit einem Kochtopf zum TÜV und fragt ob er sich zum kochen auch eignet?
    Die Regierung in Neuseeland empfiehlt den Imkern, ohne eine besondere Zulassung, OS zu benutzen da diese eine hohe Erfolgsrate hat und zu den natürlichen Säuren gehört.


    Wir sind doch ein „ARMES“ Volk!


    Ich kann nur sagen, nicht die auf dem Markt befindlichen Verdampfer sind das Problem, sondern die Imker die damit umgehen. Wenn sich jemand daran die Finger verbrennt kann er nicht den Hersteller verklagen. Noch läuft es hier nicht wie in Amerika.


    Dieter du hast das Verdampfen in der Beute angesprochen, hierzu folgendes. Ich hatte dies auch ausprobiert und bin zu der Feststellung gekommen, dass ein eine Erhitzen der OS außerhalb weit aus besser ist. Wie du schon schreibst, verdampft die OS ab 180°. Was passiert aber, bevor diese Temperatur erreicht ist? Das OS Kristall verflüssigt sich und fängt erst an zu kochen und dies ist der kritische Punkt. Aus der heißen Pfanne kocht ein teil OS über bzw. spritzt, bedingt durch den Wasseranteil, in die Beute. Man kann dies an hellen Flecken auf dem Beuteboden sehen. Es ist nicht weiter schlimm da sich die OS natürlich abbaut, nur stimmt die zur Behandlung benötigte Menge OS nicht mehr. Ich benutze einen geschlossenen Verdampfer der außerhalb erhitzt wird und kann somit sicher gehen, dass 100% der eingefüllten OS auch die Bienen erreicht.


    Wenn die Bienen in der Wintertraube sitzen kann das mit der Innenbehandlung noch gut gehen, wenn Du aber einen Schwarm oder Ableger behandelst kommen viele Bienen mit der „heißen Pfanne“ in Berührung!


    Mein Verdampfer ist nicht selbstgemacht, ich habe ihn hier bestellt:
    http://de.geocities.com/vaporizerklaus/


    Franz, Du hast wahrscheinlich vergessen mir meine Frage zu beantworten, deshalb hier nochmals:
    Sei mal ehrlich, hast Du bei Deinen Völkern Waben gezogen und nachgesehen ob sie auch 100% Brutfrei waren bevor Du mit Perizin behandelt hast, oder bist Du nur nach der Jahreszeit gegangen??? Wie oft hast Du mit Perizin behandelt?


    Gruß an alle
    Sabine aus W


  • Hallo Sabine,
    anscheinend schreibst du, ohne zu lesen, siehe meinen Beitrag, wo ich vormittag schrieb: Hallo Sabine,
    bevor wir weiter diskutieren, sieh dir mal meine HP an, www.honigmayerhofer.de Ich bin einer der eifrigsten Verfechter der alternativen Varroabekämpfung und ich würde nie chemische Mittel, wobei ich aber Ameisensäure zu sanften Chemie zähle, verwenden.
    Ich verwende kein Perizin. Ich stehe dazu, dass ich den Jungimkern, alle mir bekannten alternativen Methoden zeigen werde, nur nicht die OS Verdampfung, da sollen Sie lieber Perizin verwenden. Ich könnte diese Behandlungweise bei einem Jugendlichen nicht verantworten, außerden sollen Sie lernen, sich an Bestimmungen zu halten. Ich zeige Ihnen als Polizist auch nicht, das Sie bei Rot über die Kreuzung laufen sollen, wenn mal kein Auto in der Nähe ist. Wen ich persönlich den OS Verdampfer verwende, ist das meine Sache, aber ich halte mich an die Bestimmungen, wenn ich Wissen weiter vermitteln soll.

  • Hallo Franz
    Du behandelst mit AS und schreibst hier folgendes:


    ......Ich bin einer der eifrigsten Verfechter der alternativen Varroabekämpfung und ich würde nie chemische Mittel, wobei ich aber Ameisensäure zu sanften Chemie zähle, verwenden.....
    ...........Ich stehe dazu, dass ich den Jungimkern, alle mir bekannten alternativen Methoden zeigen werde, nur nicht die OS Verdampfung, da sollen Sie lieber Perizin verwenden......


    Ich lese daraus, dass du auch gegen die AS bist, oder stehe ich auf der Leitung? :oops:


    Wir können ruhig weiter Diskutieren, es hilft nicht nur uns, sondern allen hier im Forum.


    Wie du bestimmt schon gemerkt hast, bin ich etwas hartnäckig. Es ist so meine Art und nicht böse gemeint. Nur wer nicht aufgibt hat auch Erfolg, wer gleich die „Flinte ins Korn schmeißt“ kann zu nichts kommen.
    Kann es nicht sein, dass die bei Euch (vielleicht nicht richtig) angewendeten „alternativen Mittel“ mit Schuld an dem Bienensterben in Euerer Gegend sind, oder kannst du dies ausschließen?


    Ich hatte die AS auch schon ausprobiert was ich aber ganz schnell wieder eingestellt habe. Sie ist zu stark von der Temperatur abhängig und daher ist eine genaue und erfolgreiche Behandlung in Frage gestellt. Außerdem reichert sich die AS im Honig an, was bei der OS nicht der Fall ist. Eine weitere negative Begleiterscheinung ist der häufige Verlust von Königinnen.


    Warum du so gegen die OS bist kann ich nicht nachvollziehen. Die Säure ist vollständig biologisch abbaubar, über die Zwischenstufe Ameisensäure wird daraus Kohlendioxid und Wasser.


    Ich bin über deine obige Aussage gestolpert. In meinen Augen ist Perizin, bedingt durch die Anreicherung in Bienenprodukten eines der gefährlichsten Mittel zur Varroabehandlung.
    Der Hersteller schreibt auf der coumafos Flasche ausdrücklich, dass keine Katzen mit dem Mittel behandelt werden dürfen. Die Katze ist eines der saubersten Haustiere und leckt ständig ihr Fell, bei einer Behandlung mit Perizin würde sie sich selbst vergiften!


    Ich würde Jungimker auf jeden Fall auf die Gefahr hinweisen, wenn sie schon von dir die Empfehlung bekommen mit Perizin zu behandeln.


    Dass du mich als einen Typen im Verein hinstellst finde ich nicht sehr erfreulich, aber ich kann damit leben. Was glaubst du, was ich letztes Jahr alles im Verein gehört habe! Jetzt, wo viele „Wasser in den Augen haben“ und keine Bienen mehr, bin ich wieder gut genug um eben von diesen Herren Anfragen nach Ablegern zu bekommen.


    Entschuldignung, aber dein letzter Satz mit Haare und Zähne ausfallen ist der reine Schwach...... , ich meine, den hättest du dir lieber sparen sollen.
    Es kann nach Jahren nichts ausfallen, da die OS sich nicht im Körper anreichert sonder ausgeschieden wird.
    Wenn jemand mit OS leichtsinnig ist, kommt die Reaktion sofort, genau so wie bei der AS.


    Es gibt hunderte „Behördlich“ zugelassenen Mitteln aus der Chemie, die auf die Menschheit nieder regnen, und große langzeitliche nicht wieder gutzumachende Schäden angerichtet haben und noch anrichten!


    Gruß
    Sabine aus W

  • Sabine schrieb:

    Hallo Franz
    Du behandelst mit AS und schreibst hier folgendes:
    Ich lese daraus, dass du auch gegen die AS bist, oder stehe ich auf der Leitung? :oops: 
    Gruß
    Sabine aus W


    Hallo Sabine,
    ich mache einen letzten Versuch meinen Standpunkt zu erklären, hoffentlich klappt es dies mal.


    1. Hier ein Teil aus meiner HP, lies in dir genau durch, dann kennst du meine Einstellung zu Medikamenten bei der Varroabekämpfung.


    http://www.honigmayerhofer.de/Aufklaerung.htm
    2. Warum willst du absolut nicht verstehen, dass man sich als "Vereinsfunktionär", nach außen hin, wenn auch nur in der Eigenschaft als 2. Vorsitzender eines Imkereivereins an Richtlinien zu halten hat. Da interessieren deine ganzen Erklärungen und persönlichen Einstellungen zu einer Sache nicht. Ich gebe das weiter, was legal ist. Genau so verhält es sich mit den jetztigen Zulassangsbestimmungen der AS Säure, die auch für den "Praktiker" nicht sehr sinnvoll sind, aber es ist nun mal so. Was ich persönlich mache und ob ich sogar den Verdampfer selbst verwenden würde, ist dann wieder etwas anderes.