Aggressives Volk

  • Ok ich versuche es. Besorge mir Bayvarol. Bis morgen wird zwar nicht klappen aber ich gebe Gas.

    Ja, wird das beste sein! Mach n Kreuz auf die Rähcmehn die beider Behandlung mit Bayvarol in der Kiste sind, dann kannst du das beim Einschmelzen als Kerzenwachs trennen.

    Grenzen sind konstruiert. Was uns trennt und verbindet, wird von Menschen gemacht.

  • So Bayvarol ist drin, Zargen sind markiert (ist ein Stabilbauvolk). Behandlungserfolg kann ich jetzt nur noch anhand des Verhaltens monitoren, da ich sie im Rahmen der Wintervorbereitungen am Wochenende komplett hochgenommen und auf geschlossene Böden mit Mäusegitter gesetzt habe (wir hatten schon ein paar Nächte unter 8 Grad und zwei Völker hatten Mäusekot auf der Windel).

    Alea iacta est.

    Anfängerin 2019, Ökotante, Warré klassisch, aktuell 6 Völker

  • wir hatten schon ein paar Nächte unter 8 Grad und zwei Völker hatten Mäusekot auf der Windel

    Das klingt ja so als wäre eine Maus schon eingezogen. Falls das der Fall ist, diese sofort "ausquartieren" sozusagen "vor die Tür setzen" und Zugang(Zugänge) vor Mäusen sichern. Ansonsten erlebt das Volk das Frühjahr nicht mehr, unabhängig von der Varroalast...

  • wir hatten schon ein paar Nächte unter 8 Grad und zwei Völker hatten Mäusekot auf der Windel

    Das klingt ja so als wäre eine Maus schon eingezogen. Falls das der Fall ist, diese sofort "ausquartieren" sozusagen "vor die Tür setzen" und Zugang(Zugänge) vor Mäusen sichern. Ansonsten erlebt das Volk das Frühjahr nicht mehr, unabhängig von der Varroalast...

    Deshalb hatte ich die Völker am Wochenende komplett auseinandergenommen und auch die Böden ausgetauscht. Habe keine Maus gefunden. Zugänge sind jetzt zu.

    Anfängerin 2019, Ökotante, Warré klassisch, aktuell 6 Völker

  • Update: sie sind nach einer Woche Bayvarol umgänglicher geworden. Die letzte Runde Futter konnte ich geben, ohne danach vom Stand zu flüchten. Passt das vom zeitlichen Verlauf oder ist das zu schnell?


    Zwei weitere Dinge sind auffällig: die Bienenmasse vor dem Flugloch hat kräftig zugenommen, die Optik der Flugbienen hat sich von leuchtend orange zu sandfarben geändert. Entweder hat die Königin einen neuen Drohn „angebrochen“ oder es gab tatsächlich eine Regimeänderung.


    Zweitens hat dieses Volk als Einziges noch reichlich fitte Drohnen.

    Anfängerin 2019, Ökotante, Warré klassisch, aktuell 6 Völker

  • Update: sie sind nach einer Woche Bayvarol umgänglicher geworden. Die letzte Runde Futter konnte ich geben, ohne danach vom Stand zu flüchten. Passt das vom zeitlichen Verlauf oder ist das zu schnell?


    Zwei weitere Dinge sind auffällig: die Bienenmasse vor dem Flugloch hat kräftig zugenommen, die Optik der Flugbienen hat sich von leuchtend orange zu sandfarben geändert. Entweder hat die Königin einen neuen Drohn „angebrochen“ oder es gab tatsächlich eine Regimeänderung.


    Zweitens hat dieses Volk als Einziges noch reichlich fitte Drohnen.

    Vom Zeitablauf passt das, anscheinend waren die Bienen evtl. aus zwei Gründen aggressiv:

    1. Varroalast (wie viele Milben sind denn gefallen?)
    2. Königin war evtl. nicht mehr gut und die haben umgeweiselt

    Einer dieser Gründe wird es gewesen sein, aber darauf wurdest Du ja schon in anderen Antworten hingewiesen...

  • So Bayvarol ist drin, Zargen sind markiert (ist ein Stabilbauvolk). Behandlungserfolg kann ich jetzt nur noch anhand des Verhaltens monitoren, da ich sie im Rahmen der Wintervorbereitungen am Wochenende komplett hochgenommen und auf geschlossene Böden mit Mäusegitter gesetzt habe (wir hatten schon ein paar Nächte unter 8 Grad und zwei Völker hatten Mäusekot auf der Windel).

    Alea iacta est.

    Danke Franz für deine Einschätzung des Zeitverlaufes. Den Milbenfall kenne ich nicht, da der Boden kein Gitter hat.
    Dann bin ich nun mal verhalten optimistisch, dass mir mein Lieblingsvolk doch erhalten bleibt und hoffe, dass die neue Regentin genauso nett ist, wie ihre Vorgängerin.

    Anfängerin 2019, Ökotante, Warré klassisch, aktuell 6 Völker

  • Aggressive VölkerOder werden sie umgänglicher, weil die Milben abfallen?

    Weil die Milben abfallen... ;-)


    Ich habe dazu schon einige Posts in anderen Threads gemacht, hier z.B. zwei aus dem selben Thread:


    Dann bin ich nun mal verhalten optimistisch, dass mir mein Lieblingsvolk doch erhalten bleibt und hoffe, dass die neue Regentin genauso nett ist, wie ihre Vorgängerin.

    Das hoffe ich für Dich auch, aber denk daran Du musst sie noch fit für den Winter machen - haben die z.B. genug Futter? Du hattest die Kiste ja auf, hattest Du darauf geachtet? Auch müssen die noch ein oder zwei Generationen Bienen nachziehen nach der Behandlung, ich hoffe die haben dafür noch Platz und das die das noch vor dem Winter hinkriegen ...

  • Das hoffe ich für Dich auch, aber denk daran Du musst sie noch fit für den Winter machen - haben die z.B. genug Futter? Du hattest die Kiste ja auf, hattest Du darauf geachtet? Auch müssen die noch ein oder zwei Generationen Bienen nachziehen nach der Behandlung, ich hoffe die haben dafür noch Platz und das die das noch vor dem Winter hinkriegen ...

    Sagen wir mal so, das was ich überschauen kann, müsste passen.


    Ich wiege verhältnismäßig oft, da ich Futtermengen und -verbrauch noch nicht gut einschätzen kann. Momentan sind sie am oberen Zielgewicht (nach Bernhard Heuvel und auch nach eigener Rechnung, habe auch Leergewichte meiner Beutenteile) für ein zweizargiges, voll ausgebautes Warré-Volk.


    Pollenspender sehe ich hier im Wohngebiet und auch in der Umgebung recht viele, die Völker bringen auch reichlich, mindestens 4 verschiedene Pollenfarben nach Hause.


    Unpassendes Wetter und Fehleinschätzungen meinerseits können natürlich trotzdem passieren.


    Wenn du sagst, dass die noch zwei Generationen erbrüten müssen, wäre vielleicht noch ein Paket Futterteig auf die Oberträger hilfreich? Damit sie auf jeden Fall genug haben aber das Brutnest nicht zuknallen?

    Anfängerin 2019, Ökotante, Warré klassisch, aktuell 6 Völker