Bernhard Heuvel, Bienen im Kopf

  • Bei meiner Honigernte habe ich meistens nur einen HR drauf. Mehr gibt die Tracht bei mir meist nicht her. Bei der Ernte habe ich darauf geachtet, dass ich einige zu weniger als die Hälfte verdeckelte Waben in den Völkern lasse. Bei der Entnahme der letzten Honigwaben beim Abernten habe ich sowieso immer direkt 2,5Kg Apifonda gefüttert, wenn auch erst am Tag des Aberntens und nicht schon einen Tag vorher.


    Bei dem von Bernhard empfohlenen Vorgehen hatte ich mir eben Gedanken gemacht, dass Apifonda im Honigraum eingelagert wird. Und er empfiehlt ja explizit, dass man nach der Frühtrachternte „zwischenfüttert“.


    Hat denn jemand Erfahrung mit diesem Vorgehen?

  • Bei meiner Honigernte habe ich meistens nur einen HR drauf. Mehr gibt die Tracht bei mir meist nicht her. Bei der Ernte habe ich darauf geachtet, dass ich einige zu weniger als die Hälfte verdeckelte Waben in den Völkern lasse. Bei der Entnahme der letzten Honigwaben beim Abernten habe ich sowieso immer direkt 2,5Kg Apifonda gefüttert, wenn auch erst am Tag des Aberntens und nicht schon einen Tag vorher.


    Bei dem von Bernhard empfohlenen Vorgehen hatte ich mir eben Gedanken gemacht, dass Apifonda im Honigraum eingelagert wird. Und er empfiehlt ja explizit, dass man nach der Frühtrachternte „zwischenfüttert“.


    Hat denn jemand Erfahrung mit diesem Vorgehen?

    Dr. Sachs, der ehemalige Leiter der Hohenheimer Bienenkunde hat in seinem Buch über die Hohenheimer Betriebsweise (schon Jahrzehnte vergriffen) bezüglich einer Trachtlückenfütterung, im Sommer (es muss Wasser verfügbar sein) mit aufgesetztem Honigraum die Fütterung mit trockenem Kristallzucker empfohlen. Davon holen sich die Bienen nur, was sie unbedingt brauchen und lagern nichts ein. Im Gegenteil, sie schaffen die Zuckerkristalle eher aus dem Stock. Es gab dazu wohl konkrete Untersuchungen.


    In der Praxis füllt man Kristallzucker in eine Futtertasche und feuchtet diesen an. Nur soviel Wasser dazu geben, dass die Kristalle verkleben und nachdem die Sache dann trocken ist, einen fest verbundenen Zuckerklumpen bilden. Damit hat man eine Notration im Volk, die infolge der Verklumpung nicht so einfach hinausgetragen werden kann.


    Ich kenne das Verfahren nur aus der Imkerei meines Vaters im vorigen Jahrhundert. Da gab es noch total verregnete Sommer, und Jahre ohne Honigernte. Ich ernte bei der Frühtracht nur soviel ab, dass ich nicht Zwischenfüttern muss. Nach dem Abschleudern muss allerdings ohne große Pause Futter ins Volk.

    Gruß Bernd http://www.hommel-blechtechnik.de

    "Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel."

    (Bertrand Russel, englischer Philosoph und Mathematiker 1872 - 1970, Nobelpreis für Literatur 1950)

  • wäre schön, wenn die kommende Auflage dann ein bisschen geordneter wäre und ein Lektor (korrekt?) noch mal RICHTIG drüber schaut ( inkl. Verbesserung).:)

    Für Alle , die es noch nicht haben.

    Insgesamt lohnt sich das Buch meiner Meinung trotzdem.

    Jeder kann doch die TIPPS individuell für sich nutzen.

  • wäre schön, wenn die kommende Auflage dann ein bisschen geordneter wäre und ein Lektor (korrekt?) noch mal RICHTIG drüber schaut ( inkl. Verbesserung).:)

    Für Alle , die es noch nicht haben.

    Insgesamt lohnt sich das Buch meiner Meinung trotzdem.

    Jeder kann doch die TIPPS individuell für sich nutzen.

    Weiß man denn schon ob eine 2. Auflage erscheinen wird? Ich bin aktuell am überlegen mir das Buch anzuschaffen. Hatte mir zu Beginn ein Buch von Kaspar Bienefeld geholt und jetzt noch eins von Lampeitl und von van den Bongard.


    Noch habe ich ein bisschen was zum lesen parat, allerdings nicht mehr so lange.

  • Leider ist sein Buch mitlerweile vergriffen :O(

    Jetzt wollte ich dir widersprechen und dir nen Link zu seinen Nachfahren geben, wo es noch zu kaufen war, aber da ist es jetzt leider auch vergriffen sehe ich. Glücklicherweise habe ich es selber dort noch Ende April gekauft.

    Ich hab mir das letztes Jahr über ein einschlägiges Antiquariats-Portal geholt. Meinen Bretschko damals auch. Einfach Benachrichtigung einrichten und bei Nachricht zuschlagen. Link gern per PN, damit Hartmuts Blutdruck stabil bleibt. 😉

  • Weiß man denn schon ob eine 2. Auflage erscheinen wird?

    Zeitsprung, ich habe die 15. Auflage zu Hause

    Was war bei Pfefferle die letzte geänderte/erweiterte Auflage? Letzte Auflage war wohl 16. von 2012?

    wenn du magst schicke ich dir mal meinen.......

    Bis bald

    Marcus

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, 8 Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN, Waage 401

  • Es geht gerade um zwei ganz verschiedene Bücher, mögliche zukünftige Beiträge für unser Montagsrendezvous und ums Nachtreten zu Schiffer und einer, was nichts damit zu tun hat, wesensgemäßen Bienenhaltung. Wenn jetzt noch die nächste Rapstracht dazukommt, haben wir den Rundumschlag geschafft.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Ich habe noch die gelbe, 6.erweitere Auflage von 1984.

    Was war bei Pfefferle die letzte geänderte/erweiterte Auflage? Letzte Auflage war wohl 16. von 2012?

    ( Münstertaler Bienenkundemuseum)

    Ich hab vom Bienenkundemuseum im April 2020 das Buch gekauft und es ist die 15. Auflage vom 2011. Würde mich wundern, wenn das nicht die letzte Auflage ist.